Syntryx

Eines vorweg: Syntryx [5] ist das ultimative Tool, wenn es um den englischsprachigen und speziell den amerikanischen Markt geht. Dabei hilft die US-Software nicht nur den SEOs im Marketing-Team, auch Affiliate- und Newsletter-Werbung lassen sich überwachen.

Nicht schön, aber umfangreich: die Weboberfläche von Syntryx.
Nicht schön, aber umfangreich: die Weboberfläche von Syntryx.

Syntryx sieht sich selbst mehr als ein ganzheitliches Online-Marketing-Werkzeug, nicht nur als ein reines SEO-Tool. Dementsprechend ausführlich sind die Daten in allen relevanten Bereichen: Ob Traffic, Serverstandort, geschätzte Demografie der Websites, benutzte Vermarkter oder Affiliate-Links sowie viele andere Details: Kein Tool bietet so viele aggregierte Daten wie Syntryx. Für große Domains crawlt etwa ein Drittanbieter die aktuellen Newsletter der Mitbewerber, speichert sie ab und zeigt sie dann im Wortlaut an.

Für Online-Marketing-Manager größerer Unternehmen oder Online-Marketing-Agenturen ist Syntryx ein sehr mächtiges Werkzeug. So kann man sich bequem die besten Affiliates seiner Mitbewerber inklusive URL und Namen heraussuchen oder nach Merchants, Publishern, Mediavermarktern und sogar ganzen Netzwerken suchen.

Im Test förderte eine simple Abfrage eine Liste der weltweit 1.000 trafficstärksten Affiliates von Affilinet und Zanox zutage, die sich wahlweise nach Server-Standort, Branche oder diversen anderen Parametern sortieren lässt. Noch vor drei Monaten fand Syntryx kaum Ergebnisse in Deutschland. Mittlerweile sind die Ergebnisse deutlich umfangreicher geworden und das Tool funktioniert auch für den deutschen Markt sehr gut.

Fazit: Momentan sind die Ergebnisse zwar noch nicht so umfangreich wie in den USA, jedoch bietet kein anderes Tool ähnliche Daten für den Affiliatebereich. Derzeit scheint die Zahl der Nutzer in Deutschland noch gering zu sein. Das dürfte sich in naher Zukunft ändern. Syntryx ist ab 799 US-Dollar pro Monat inklusive einer Stunde kostenloser Einführung zu haben.

Fazit

Für kleinere Affiliates, Shopbetreiber und Einsteiger bietet sich die Sistrix Toolbox an. Die Anzahl an hinterlegten Keywords ist zwar deutlich geringer als bei den Mitbewerbern, dafür kann man aber beliebig viele Domains überwachen. Zudem kann man sich die gewünschten Module individuell zusammenstellen.

Wer größere Portale betreut, seine Mitbewerber kennt und diese im Blick haben möchte, kommt derzeit um Searchmetrics nicht herum. Die Software kennt mit rund 7,5 Millionen Keywords die meisten im Testfeld und bietet einen enormen Funktionsumfang.

Seolytics verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Searchmetrics, ist aber derzeit noch nicht so ausgereift und hat noch einige Kinderkrankheiten. Dafür lockt die Software mit einer niedrigeren Monatsgebühr.

Wer eher ein generelles Marketing-Tool statt einer reinen SEO-Software sucht, sollte sich Syntryx genauer anschauen. Kein Programm wertet mehr Daten aus. Allerdings liegt der Fokus von Syntryx eher auf dem amerikanischen Markt, in Deutschland wird das Tool erst nach und nach interessant.

Für den kleinen Geldbeutel sei noch die Keyword-Datenbank von Stefan Fischerländer empfohlen [6]. Für monatlich 29 Euro bietet sie Keyword-Recherche, einen erstaunlich guten Backlinkchecker sowie eine Keyword-Brainstorming-Funktion, mit der man neue relevante Keywords finden kann.

Natürlich liefert keines der vorgestellten Programme automatisch ein gutes Ranking. Die Analyse und Interpretation der Daten müssen weiterhin gut ausgebildete Menschen durchführen. Die SEO-Tools nehmen einem jedoch eine Menge Arbeit ab und sind unerlässlich, um die eigene Website bei gut zu positionieren und um zu wissen, wohin die SEO-Reise geht.

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Links und Literatur

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12 Antworten

  1. von SMX 2010 – Top 5 Sessions | 121WAT… 27.01.2010 (12:54Uhr) 1.

    [...] Dziki – Seokratie hat schon in der T3N zum Thema SEO Tools geschrieben – zum ersten Mal steigen aber die SEO Tool Anbieter in den [...]

  2. von Suchmaschinen-Marketing: Vier SEO-Tools… 26.04.2010 (09:51Uhr) 2.

    [...] Seolytics und Syntryx besonders eignen. Unser Beitrag dazu aus t3n Magazin Nr. 18 ist jetzt kostenlos im Heftarchiv verfügbar. Zudem kannst Du t3n Nr. 18 versandkostenfrei in unseren Shop bestellen. Ads_BA_AD('CAD2'); [...]

  3. von Eric 26.04.2010 (11:09Uhr) 3.

    Ich hätte gerne auch XOVI mit im Vergleich gesehen.

  4. von Andreas Lenz 26.04.2010 (23:17Uhr) 4.

    @eric: wir auch, gabs aber zu dem Zeitpunkt der Artikelerstellung leider noch nicht.

  5. von Xovi 27.04.2010 (14:23Uhr) 5.

    Schade dass wir in diesem Artikel nicht berücksichtigt worden sind. Xovi gibt es bereits seit Dezember letzten Jahres, also jetzt schon fast 6 Monate.
    Hoffen wir beim nächsten Mal dabei zu sein:)

  6. von Philipp 27.04.2010 (17:34Uhr) 6.

    Eure Meinung zu http://www.ibusinesspromoter.de/ hätte mich noch interessiert und auch zu den Leistungen von SEO-Anbietern wie sumo.de oder rankpay.com.

  7. von Suchmaschinenmarketing 29.04.2010 (18:47Uhr) 7.

    Vielen Dank für die Übersicht Syntryx werde ich mir jetzt auch mal genauer anschauen, dass gleich mache ich aber auch mal mit Xovi.

  8. von Top 10 der Woche 17/10 « Wochenr&u… 02.05.2010 (17:52Uhr) 8.

    [...] SEO Tools unter der Lupe [...]

  9. von geocaching 04.05.2010 (12:55Uhr) 9.

    xovi fehlt in der tat, schade.

  10. von Sören 16.08.2010 (07:54Uhr) 10.

    Die Datenbasis bei SEOlytics bezogen auf das Positionsmonitoring sind über 10 Millionen Keywords, denn der User kann hier sein *eigenes* Keywordset anlegen & beobachten. Die im Vergleich erwähnten 3 Mil. beziehen sich nur auf das SEM Modul.

  11. von Dallmeier 25.08.2010 (16:58Uhr) 11.

    Ich kenne mich zuwenig damit aus. Aber gerade für die Bewertung von Keywords ist mir Market Samurai empfohlen worden. Kann das jemand bestätigen oder handelt es sich hier um ein nur mäßig geeignetes Tool? Die Homepage von denen finde ich nämlich nicht wirklich sehr informativ diesbezüglich. Und zu sehen war auch nur ein Screenshot.

  12. von seven 24.12.2011 (11:02Uhr) 12.

    Interessanter Artikel. Schade dass die meisten hochwertigen SEO Dienstleister nur Firmen im Auge haben, aber nicht den kleine Mann, der sich die hohen monatlichen Kosten nicht leisten kann. Schön wäre es wenn man mal den einen oder anderen Service für 1 Monat buchen, so als einmalige Leistung.

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