Frameworks haben die Entwicklung großer Webanwendungen in den letzten Jahren geprägt. Zum Leidwesen der PHP-Entwickler meist auf anderen Plattformen. So existieren beispielsweise für Java bereits seit Jahren mächtige und ausgereifte Lösungen, welche die Implementierung vereinfachen und somit auch die Entwicklungszeit deutlich verkürzen. Seit die Objektorientierung mit dem Erscheinen der Version 5 in vollem Umfang Einzug in die Welt der PHP-Entwicklung gehalten hat, entstehen hier ebenfalls neue Frameworks beinahe im Wochenrhythmus.
Ein gutes Framework erleichtert die Arbeit des Entwicklers enorm, indem es ihm lästige und immer wiederkehrende Arbeiten abnimmt. Dazu stellt es gut aufeinander abgestimmte Klassen und Bibliotheken bereit, deren Funktionalität weit über das hinausgeht, was eine reguläre PHP-Installation bietet. Mit Symfony steht PHP-Entwicklern ein solches Framework zur Verfügung. Es ist ausgereift, leistungsfähig und bietet eine Unmenge an Helfern und Tools, die das Leben einfacher machen. Im Gegensatz zu vielen neuen und jungen Framework-Projekten kann Symfony aber bereits mit einer ausführlichen Dokumentation, vielen Beispielen und einer großen Nutzerbasis aufwarten, was den Einstieg einfacher gestaltet.
Model-View-Controller
Wie die meisten modernen Webframeworks arbeitet auch Symfony nach dem Model-View-Controller-Prinzip. Ziel dieses kurz MVC genannten Entwurfsmusters ist die strikte Trennung von Daten-, Anwendungs- und Anzeigelogik einer Anwendung. Alle Teile arbeiten weitgehend unabhängig voneinander und haben jeweils eine fest umrissene Aufgabe. Der Model-Part ist für das komplette Datenhandling und somit auch für die Zugriffe auf eine Datenbank verantwortlich. Für die Umsetzung der Daten in eine grafische Benutzeroberfläche ist der View zuständig.





