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Targeting-Strategien für Google AdWords: Volltreffer garantiert

    Targeting-Strategien für Google AdWords: Volltreffer garantiert

(Foto: marqs / Photocase)

AdWords bietet viele Funktionen, um Zielgruppen punktgenau zu erreichen und den Traffic zu steigern. Doch nur mit der richtigen Strategie vermeiden Werbetreibende, dass sie durch einen zu breiten Ansatz hohe Streuverluste haben – oder durch zu enge Filter wichtige Zielgruppen nicht erreichen.

Search-Engine-Advertising (SEA) mit Google AdWords bietet viele Optionen, wenn es um die Zielgruppenauswahl und -ansprache geht. Werbetreibende sollten jedoch gleich zu Beginn ihre Ziele und Strategien festlegen, um die richtigen Targeting-Entscheidungen zu treffen: Soll die Marke bekannter werden? Wollen sie neue Nutzer gewinnen, standortbezogene Aktionen durchführen, Streuverluste minimieren oder Warenkorbabbrecher zum Kaufabschluss bewegen? Abhängig von der Stoßrichtung bieten sich unterschiedliche Ausrichtungseinstellungen in Google AdWords an.

Die Targeting-Optionen

Grundsätzlich lassen sich Anzeigen in AdWords entweder in Googles Ergebnisseiten oder als Display-Anzeigen im Content von Dritt-Websites des Google Display Network (GDN) platzieren. Dabei können AdWords-Werber mit den Targeting-Optionen Einfluss auf das Werbeumfeld, die Nutzungssituation und die Zielgruppen nehmen, wie die Tabelle rechts zeigt.

Das Werbeumfeld betrifft eingebuchte Keywords, Themen und die Auswahl von Zielseiten in Form sogenannter Placements. Die Nutzungssituation definiert, in welchem Umfeld sich der User befindet, während er die Anzeigen sieht. Dazu gehören das genutzte Endgerät, die Werbezeit, der Standort des Nutzers sowie die von ihm im Browser eingestellte Sprache.

Die Zielgruppen-Einstellungen beschreiben schließlich die persönlichen Eigenschaften der Zielgruppe – etwa demographische Angaben wie Alter, Geschlecht oder der im Juni neu eingeführte Elternstatus der Nutzer. Daneben gibt es als Interessen die Affinitätskategorien mit Fokus auf Reichweite, die kaufbereiten Nutzer-Segmente im Hinblick auf den ROI und weitere allgemeine Kategorien.

Außerdem können AdWords-Nutzer die Besucher ihrer Website markieren und über Remarketing gezielt targeten. Je nach Nutzungsverhalten (Aufruf von Schlüsselseiten in einem speziellen Zeitraum) definieren Advertiser verschiedene Zielgruppen und steuern ihre Anzeigen genau auf diese aus.

Werbeumfeld Nutzungssituation Zielgruppen
Keywords, Themen, Placements Mobile, Zeiten (Stunden und Tage), Standort, Sprache Remarketing-Zielgruppen, Alter, Geschlecht, Interessen (Affinitätskategorien, Kaufbereitschaft, allgemeine Kategorien)

Tabelle 1: Die Targeting-Optionen lassen sich bei Google AdWords nach Werbeumfeld, Nutzungssituation und Zielgruppen kategorisieren.

Post Enhanced Campaigns

Das Push-Medium „Display“ und der Pull-Kanal „Search“ bieten vor allem im Hinblick auf das Werbeumfeld und die Eigenschaften der Zielgruppen verschiedene Ausrichtungsmöglichkeiten. Für eine optimale Transparenz in Sachen Performance und basierend auf der unterschiedlichen Bedeutung einzelner Ausrichtungseinstellungen empfiehlt es sich, Search- und Display-Kampagnen im ersten Schritt zu trennen.

Im nächsten Schritt können Werbetreibende auf Kampagnenebene die Ausrichtungsoptionen für die Nutzungssituation festlegen. Zu den Pflichteinstellungen gehören der Standort und die Sprache (also die im Browser eingestellte Sprache). Je spezifischer diese gewählt sind, desto effektiver lassen sich Streuverluste vermeiden.

Um mehr Traffic zu gewinnen, können AdWords-Nutzer die im Zielland häufig verwendeten Sprachen dazubuchen. Noch mehr Besucher lassen sich mit dem Aktivieren aller Sprachen gewinnen – allerdings steigt damit auch das Risiko höherer Streuverluste. Unter „Standort“ sollten Werbetreibende ihre Zielmärkte adressieren. Dabei kann eine Abgrenzung der Regionen sinnvoll sein – ebenso wie das Einbuchen einzelner Städte in getrennten Kampagnen für lokale Strategien. Bei den Einstellungen der Werbezeiten können Marketer entweder Stunden und Tage pausieren oder die Gebote spezifisch anpassen.

Die Gebotsanpassung für Mobiltelefone: Bei einer Anpassung von -100 Prozent liefert AdWords die Anzeigen auf Mobiltelefonen nicht aus. (Screenshot: Google AdWords)
Die Gebotsanpassung für Mobiltelefone: Bei einer Anpassung von -100 Prozent liefert AdWords die Anzeigen auf Mobiltelefonen nicht aus. (Screenshot: Google AdWords)

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