Verknüpfung
MailXchange-Konten lassen sich auf Wunsch bequem in Microsoft Outlook einbinden. Dadurch müssen alle Daten nur einmal eingegeben werden und stehen auch unterwegs offline zur Verfügung. Die gespeicherten Dokumente können mit dem Webclient oder über eine WebDAV-Schnittstelle direkt aus dem Windows Explorer (oder KDE Konqueror) verwaltet werden.
Zudem ermöglicht Open-Xchange die Verknüpfung von Dokumenten, Terminen und Kontakten untereinander. So kann beispielsweise die Adresse eines Kunden mit seinen Angeboten und Aufträgen verknüpft werden. Bei einem gemeinsamen Termin lassen sich neben der Agenda auch die relevanten Dokumente hinterlegen, die dadurch allen Teilnehmern zur Vorbereitung und während des Treffens zur Verfügung stehen.
Für die bei 1&1 gehostete Groupware bezahlt ein Unternehmen mit bis zu 25 Nutzern knapp 900 Euro jährlich. Dafür entfällt die Anschaffung von Hard- und Software sowie die Installation und Administration der Groupware. Updates, Datensicherung, Spam- und Virenschutz übernimmt 1&1.
Rechenkapazitäten und Speicherplatz sind bei den Internet Service Providern reichlich vorhanden, die Bandbreiten zu den Kunden stehen. Nimmt man den wachsenden Bedarf und die niedrigen Einstiegskosten bei den Kunden hinzu, so sind die Voraussetzungen gegeben, damit „Software as a Service“ in den kommenden Jahren im Bereich Groupware seinen Durchbruch bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen erlebt.
Freier Quelltext
Im März hat Open-Xchange die Serverkomponenten von 1&1 MailXchange unter der General Public License (GPL) veröffentlicht. Die Ajax-basierte Benutzeroberfläche steht unter einer Creative Commons Lizenz. Open-Xchange legte auch Codebasis und Schnittstellen der Benutzeroberfläche offen, damit Entwickler zusätzliche Anwendungen oder beliebte Webapplikationen integrieren können. Unternehmen, die ihre Daten lieber auf dem eigenen Server behalten, soll in naher Zukunft eine installierbare Lösung auf Basis der nächsten Open-Xchange-Version zur Verfügung stehen – inklusive grafischer Installations- und Administrationswerkzeuge. Auch eine kommerzielle Lösung ist in Vorbereitung. Diese soll über den Leistungsumfang der freien Version hinaus noch Installationssupport, Dokumentation für Administratoren und Endanwender sowie eine Anbindung für Microsoft Outlook enthalten.




