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SEO-Tools: Diese Helfer unterstützen dich bei der Suchmaschinenoptimierung

Aus dem
t3n Magazin Nr. 31

03/2013 - 05/2013

SEO-Tools: Diese Helfer unterstützen dich bei der Suchmaschinenoptimierung

SEO-Tools werden immer wichtiger. Gab es vor wenigen Jahren nur wenige Anbieter, ist es mittlerweile schwer, den Überblick zu behalten. Die Spezialisierung nimmt zu und Allround-Tools erweitern ihr Profil ständig. Dieser Artikel soll dabei helfen, sich im derzeitigen „Tool-Dschungel“ zurechtzufinden.

SEO-Tools bieten ihren Nutzern essenzielle Hilfestellung in vielen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung. Neben der Backlink-Analyse als Kernbereich von sind im Laufe der Zeit immer mehr dazu gekommen. Für spezielle Aufgaben wie Linkmanagement oder Onpage-Optimierung gibt es mittlerweile spezialsierte Lösungen, die sich durchaus als Alternative zu den größeren Allround- und Backlink-Tools empfehlen lassen.

Um Ordnung ins Dickicht der SEO-Tools zu bekommen, geht es in diesem Artikel deshalb zunächst um die wichtigsten allgemeinen Kritierien, die SEO-Tools abdecken sollten. Dabei stehen vor allem die gängigen Allround-Tools wie Sistrix, SEOmoz, Searchmetrics und Backlink-Tools wie ahrefs im Vordergrund. In einem zweiten Schritt werden dann Tools vorgestellt, die auf bestimmte SEO-Bereiche spezialisiert sind.

Eines vorab: Das perfekte Tool gibt es nicht. Ein grober Vergleich ist zwar annähernd möglich, jedoch variieren die Stärken und Schwächen der einzelnen Tools zu stark, um einen Gewinner zu küren. Stattdessen soll dieser Artikel Empfehlungen aussprechen und zeigen, welche Tools sich für welche Anwendungsfälle eignen.

Backlinks – Die SEO-Kerndisziplin im Blick

Elementarer Bestandteil der meisten SEO-Tools sind Analysen der auf die eigene Domain verweisenden Backlinks. Hier gibt es durchaus einige Unterschiede. Vor allem ausländische Tools hinterlassen diesbezüglich einen positiven Eindruck. Zu empfehlen sind beispielsweise die Backlinkdaten von ahrefs – in fast allen Tests war der amerikanische Vertreter Spitzenreiter. Ähnlich gute Daten erhält man mit cognitiveSEO – allerdings aggregiert dieser die Daten einiger Tools, eben auch die von ahrefs. SEOlytics und die LinkResearchTools greifen auf die Daten von dem UK-Anbieter Majestic SEO zurück.

Links und Keywords

Zu den Kernaufgaben jeden SEOs zählt das Auffinden von neuen, interessanten Linkquellen, von denen aus auf die eigene Domain verwiesen werden soll. Hier können ahrefs und die LinkResearchTools punkten. Gerade mit den Link-Alerts der LinkResearchTools lassen sich ohne große Mühen schnell neue Linkquellen aufdecken. SEOlytics bietet ebenfalls einige interessante Möglichkeiten wie den Domainfinder oder den Linkhunter.

Mittlerweile sind einige Tools in der Lage, die tägliche Arbeit und erfolgreiche Link-Akquise zu dokumentieren, sei es aggregiert oder projektbasiert. Searchmetrics bietet diese Funktion in der Suite schon länger an, SEOlytics und XOVI ebenso. Neben der Recherche nach interessanten Linkquellen ist das Auffinden neuer Keywords, für die eine Domain ranken sollte, ebenfalls essenziell. Gut aufbereitet ist dieser Bereich bei Searchmetrics.

Das Monitoring der Positionen einzelner Keywords innerhalb der Suchergebnisse ist notwendig, um Fortschritte oder eben auch Rückschritte der SEO-Aktivitäten nachvollziehen zu können. Hier bieten sich SEOlytics, XOVI und Searchmetrics an, auch wenn die Preise teilweise stark variieren und generell das tägliche Monitoring von vielen Keywords nicht günstig ist.

Konkurrenzanalyse und Kennzahlen

Um sich einen Überblick über eine ganze Branche oder ein Themengebiet zu verschaffen, sind Konkurrenzanalysen unverzichtbar. Die LinkResearchTools bieten hier einige gute Funktionen, beispielsweise die Betrachtung des Linkwachstums verschiedener Domains über die vergangenen 24 Monate.

Die meisten Tools haben eigene Kennzahlen, doch nur wenige kann man wirklich als Standards bezeichnen. Dazu zählt der Sistrix Sichtbarkeitsindex, der häufig verwendet wird, um eine Domain schnell bewerten zu können (es ist allerdings dringend davon abzuraten, lediglich auf den Sichtbarkeitsindex zu schauen). Toll ist die Möglichkeit, mit Hilfe eines eigenen Keyword-Sets einen Sichtbarkeitsindex für ausgewählte Keywords erstellen zu lassen. Empfehlenswert ist diese Funktion auch bei Searchmetrics.

SEA und Social

Um sich einen groben Überblick über die eigenen SEA-Aktivitäten – also die geschalteten Anzeigen bei Google oder Facebook – zu verschaffen, bieten die meisten Tools an, ausgewählte Keywords zu identifizieren, zu denen Anzeigen geschaltet werden. Insgesamt muss man jedoch sagen, dass nur ein Bruchteil der tatsächlich geschalteten Keywords auch von den Tools gefunden wird.

Neben Sistrix geben die meisten anderen Tools ebenfalls Auskunft über wichtige Kennzahlen aus sozialen Medien.
Neben Sistrix geben die meisten anderen Tools ebenfalls Auskunft über wichtige Kennzahlen aus sozialen Medien.

Das Überwachen von Social Signals wie Facebook-Likes, Tweets oder Google+ gewinnt immer mehr an Bedeutung und so ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Tools Informationen zu Facebook und Co. ausliefern. Eine gute Datenbasis hat vor allem Searchmetrics, hier kann aber auch Xovi punkten, die neben Facebook, Twitter und Google+ auch andere Networks tracken.

Grafische Oberflächen

Tools sollten übersichtlich, schnell und aussagekräftig sein. Hier punktet vor allem Sistrix, wo auf übertriebene grafische Darstellungen verzichtet wird und die Daten sehr schnell ausgeliefert werden. Trotz vieler grafischer Elemente überzeugt auch die Oberfläche und schnelle Datenerfassung von Searchmetrics. ahrefs macht diesbezüglich ebenfalls eine gute Figur.

Universal und Onpage

Universal Search Integrationen – also das Anzeigen von zu einer Suchanfrage relevanten Bildern, Produkten oder Videos innerhalb der Suchergebnisse – nehmen zu und das Tracken dieser wird immer bedeutsamer. Sistrix und Searchmetrics verfügen hier über eine ähnlich gute Datenbasis.

Der Fokus der meisten Tools ist immer noch der Offpage-Bereich. In anderen Worten liegt die Expertise dieser Tools in der Analyse und Bewertung von externen Linkquellen. Jedoch sind die meisten Tools so breit aufgestellt, dass man mit ihnen auch kleinere Onpage-Analysen durchführen kann und somit die technische und inhaltliche Umsetzung der eigenen Website analysieren kann. Sicherlich ist dies eine der Stärken von SEOmoz, die schon länger auf Onpage-Tools setzen. Einige Tools wie Sistrix oder Xovi ziehen jetzt erst mit Onpage-Elementen nach.

Zusammenfassung: Das perfekte SEO-Tool ist nicht in Sicht

Wie die Analyse zeigt, gibt es nicht das eine perfekte SEO-Tool. Viele Nachzügler wie Sistrix und Searchmetrics sind in der Summe vielleicht noch nicht so ausgereift, können ihren Funktionsumfang in Zukunft aber sicherlich weiter kräftig ausbauen. Das Thema Internationalität wird weiterhin an Bedeutung gewinnen – hier hat sich vor allem SEOlytics breit aufgestellt und bietet Analysen in 30 Ländern an. Auf typische Backlinktools wie ahrefs wird man auch in Zukunft nicht verzichten können. Oft entscheidet eben auch einfach der Preis.

Um die bisher getroffenen Aussagen mit Zahlen und Statistiken anzureichern, sind in der folgenden Tabelle mit Hilfe der hier vorgestellten sechs Allround-Tools Sistrix, Searchmetrics, Xovi, SEOlytics, SEO Diver und SEOmoz statistische Daten der Domains t3n.de und zalando.de erhoben worden. Zu diesen Tools findet sich am Ende des Artikels auch eine detaillierte Bewertung in Form von sechs Diagrammen.

Statistische Daten SEO-Tools
Test-Domain: zalando.de
Sistrix Searchmetrics Xovi SEOlytics SEO Diver SEOmoz
Link Pop. 1,8 Mio. 567.420 288.738 545.497 186.545 153.000
Domain Pop. 5.829 3.189 4.901 6.010 1.941 2.322
Keywords 92.382 86.348 147.783 76.808 10.557 N/A
Universal 10.029 10.187 N/A 2.911 N/A N/A
SEA 81.499 111.390 36.778 1.771 N/A N/A
Facebook 50.980 239.831 3.085 5.333 5.333 3.080
Twitter 6.259 5.024 48 N/A 911 370
Google+ 1.027 1.854 90 1.059 1.060 1.059
Test-Domain: t3n.de
Sistrix Searchmetrics Xovi SEOlytics SEO Diver SEOmoz
Link Pop. 475.211 329.289 299.455 517.124 60.917 98.721
Domain Pop. 5.286 5.272 6.703 8.134 2.142 1.271
Keywords 35.384 23.227 19.455 6.087 1.602 N/A
Universal 1.033 831 N/A 125 N/A N/A
SEA 0 0 0 0 N/A N/A
Facebook 292.861 341.628 6.018 98 98 75
Twitter 4.846 268.008 7.442 N/A 9.001 48
Google+ 905 201.947 19.372 17.378 17.376 17.376
Legende für die SEO-Tools-Tabelle
Die in der Tabelle zusammengefassten Kennzahlen umfassen folgende SEO-Bereiche: Link Pop. = Link Popularität (Anzahl aller eingehender Links); Domain Pop. = Domain Popularität (Anzahl unterschiedlicher Domains, die auf die untersuchte Domain verlinken); Keywords = Anzahl gefundener Keywords, mit der die Domain in den Top100 rankt; Universal = URLs in Universal Search-Integrationen (Bilder, Shopping, News und co.); SEA = Anzahl aller Keywords, für die Anzeigen geschaltet werden; Facebook = Anzahl Likes & Shares von gefundenen URLs der Domain; Twitter = Anzahl Tweets mit einem Link zu gefundenen URLs der Domain; Google+ = Anzahl +1 zu gefundenen URLs der Domain.

Onpage-Alternativen: Onpage.org, rankingCoach und Screaming Frog

Die Stärken der meisten Allround-Tools liegen eher im Offpage-Bereich. Es ist daher nicht sehr verwunderlich, dass der Bedarf an reinen Onpage-Tools zunehmend wächst und die Komplexität in diesem Bereich deutlich zunimmt. Der folgende Abschnitt stellt daher die Funktionen einzelner Onpage-Tools sowie deren Zielgruppe kurz vor.

OnPage.org

OnPage.org richtet sich sowohl an SEO-Profis als auch an Anfänger, da es bei Bedarf die Hintergründe aller Analyse-Kriterien ausführlich erklärt. Die Funktionen umfassen die Themenbereiche Server, Keywords, Meta, Inhalt, Links, Bilder, Architektur und Werkzeuge. Auf der Startseite befindet sich eine Kampagnenübersicht, die einen Schnellzugriff auf die Crawling-Statistik, Crawling-Fehler, das Keywordmonitoring sowie das SEO- und Quellcode-Monitoring bietet. Der aktuelle Optimierungszustand sowie die Optimierungsentwicklung einzelner Kriterien werden übersichtlich durch Prozentzahlen und anhand einer Grafik dargestellt.

rankingCoach

rankingCoach richtet sich an SEO-Einsteiger und kleine bis mittelständische Unternehmen und bietet neben klassischen Onpage-Maßnahmen beispielsweise auch Keywordrecherche. Durch das Dashboard können Nutzer sich außerdem die Optimierungsentwicklung darstellen lassen und Reports erstellen. Außerdem beinhaltet das rankingCoach Anleitungen in Form von Videotutorials zu gängigen CMS und Shopsystemen, Local SEO und Linkmarketing-Maßnahmen.

Screaming Frog

Für den erfahrenen Anwender, der seine Website tiefergehend analysieren und die Ergebnisse selbst interpretieren will, empfiehlt sich der Einsatz zweier besonders technischer Tools: strucr und Screaming Frog SEO Spider. Screaming Frog (plattformunabhängig, java-basiert) läuft auf dem eigenen Computer und crawlt beliebig viele Unterseiten einer Domain. Einzige Beschränkungen: der eigene Arbeitsspeicher sowie der Webserver, auf dem die gecrawlte Website liegt. Das Tool kommt in verschiedenen Szenarien zum Einsatz. Mit Hilfe von Screaming Frog lassen sich beispielsweise Analysen zur Struktur (Auf welcher Ebene liegt die Unterseite?), zur internen Verlinkung (Wie häufig wird eine Unterseite verlinkt? Von wo kommen die Links?) oder auch Fehleranalysen durchführen. Screaming Frog listet auch fehlende Titles und Meta Descriptions, Statuscodes (auf 404-Fehler achten!) und komplett identische Seiten auf. Darüber hinaus lässt sich Screaming Frog zur Linkrecherche nutzen, wenn man sich die ausgehenden Links einer bestimmten Domain ausgeben lässt.

strucr

strucr ist hingegen ein Tool zur Strukturanalyse von Websites. Es verzichtet auf bunte Oberflächen und überzeugt vor allem mit seinen inneren Werten: kein anderes Webtool ist in der Lage, mehr Unterseiten zu crawlen und zu verarbeiten. Damit ist strucr vor allem für größere Websites mit mehr als 10.000 Seiten das Tool schlechthin. strucr gewährt tiefe Einblicke in die Architektur der gecrawlten Seite und liefert außerdem interessante Hinweise zu fehlenden oder zu langen Titeln, problematischen URLs, Problemen mit Canonicals und Robots-Anweisungen und zu vielen weiteren Aspekten. Spannend auch: durch verschiedene Berechnungsmodelle lassen sich Seiten finden, die entweder zu stark oder zu schwach verlinkt sind und so der optimalen Seitenstruktur im Weg stehen.

Keywordresearch- und Keywordmonitoring-Tools

Keywordresearch und das Monitoring von Rankings sind oft essenzielle Bestandteile der Allround-Tools. Aber auch in diesen Bereichen gibt es einige Alternativen, die sich genau auf diese Themengebiete spezialisiert haben.

SEMrush

SEMrush beispielsweise ist eines dieser Keywordresearch-Tools. Aus der Datenbank von zehn Ländern (DE, FR, US, UK, CA, RU, ES, IT, BR, AU) können Website-Betreiber sich ein Keyword-Set für ihre Domain zusammenstellen und den Traffic ihrer Ads bei Google überwachen. Des Weiteren lassen sich die Positionen der Ads bei Google und Facebook tracken und mit der Konkurrenz vergleichen. Neben der Keywordrecherche bietet SEMrush die Möglichkeit, die Position der organischen Suchbegriffe für ein Projekt zu ermitteln und mit der Konkurrenz zu vergleichen sowie einen Backlink-Check durchzuführen. Allerdings sind die Backlinkdaten noch nicht konkurrenzfähig. Die deutsche Oberfläche enthält einige sprachliche Bugs.

Bei Searchmetrics kann man sich direkt online einen ersten Überblick über die eigene Domain verschaffen.
Bei Searchmetrics kann man sich direkt online einen ersten Überblick über die eigene Domain verschaffen.

SECockpit

Ein etwas ausgereifteres System bietet SECockpit aus der Schweiz. Aus Quellen wie dem Google Keyword Tool, Google Suggest, Google Related Searches und Google Adwords Synonyme können Website-Betreiber ein Keyword-Set für ihren Webauftritt zusammenstellen. Des Weiteren bietet SECockpit die Möglichkeit, die eigenen Projekte zu überwachen und mit Wettbewerbern zu vergleichen. Ein Zugang zu SECockpit ist für 77 Euro im Monat erhältlich. Mit diesem lässt sich eine unlimitierte Anzahl an Projekten anlegen und verwalten.

KeywordMonitor

Wer lediglich auf das Monitoring von Rankings angewiesen ist und eigentlich auf alle anderen Features (Sichtbarkeiten, Backlinks oder ähnliches) verzichten kann, sollte sich das Online-Tool KeywordMonitor ansehen. Damit lassen sich täglich die Positionen von bis zu 2.500 Keywords in momentan elf Ländern tracken (auf Anfrage auch mehr). Einziger Wermutstropfen: KeywordMonitor hält keine Historie der Rankings bereit, so dass sich Entwicklungen nicht rückwirkend, sondern erst ab Aktivierung des Keywords nachvollziehen lassen. Durch die API können SEOs sich zusätzlich auch Werte wie PageRank, indexierte Seiten und Backlinks in eigene Lösungen importieren und verarbeiten. Zum KeywordMonitor sollte man greifen, wenn man ein Tool benötigt, das zuverlässig tagesaktuelle Rankings liefert, die konsequent weiter internationalisiert werden. Im Vergleich zu einer vollständigen Lösung spart man mit KeywordMonitor auch Kosten. Der kleinste Tarif startet schon ab 11,90 Euro monatlich.

Linkmanagement-Tools

Schon länger gibt es das Bedürfnis, alle Prozesse des Linkmarketings in einem Tool zu dokumentieren. Vom Erstkontakt bis zur konkreten Umsetzung eines Links vergeht oft sehr viel Zeit und mehrere Kontaktketten sind die Regel. In größeren Unternehmen wächst zudem die Komplexität mit zunehmender Mitarbeiteranzahl. Derzeit gibt es auf dem Markt zwei ähnlich aufgebaute Tools, die sich dieser Problematik widmen: linkbird und linkbutler.

linkbird und linkbutler

linkbird bietet das etwas ausgereiftere System mit vielen Funktionen: Linküberprüfung, Rankingüberwachung, Partner- und Seitenverwaltung, Aufgabenerstellung und –priorisierung, Kontaktmanagement per Mail, Rechteverwaltung, Reportings, Individualisierbarkeit, viele Schnittstellen und Logins für Kunden. linkbutler bietet zwar ähnliche Funktionen, aber linkbird ist vor allem wegen der Länderverwaltung, Mehrsprachigkeit und Skalierbarkeit für große und internationale Firmen und Agenturen interessant. Preislich ist linkbutler etwas günstiger, die Starter-Version gibt es für 19 Euro (ein Benutzer) bei monatlicher Buchung und bei linkbird für 29 Euro. Die linkbird Agenturversion kostet 99 Euro pro Benutzer, während linkbutler eine Enterprise-Version mit zwölf Benutzern für monatlich 299 Euro bietet.

Trend zur Spezialisierung

In Zukunft werden definitiv neue Tools erscheinen, jedoch nicht in der bisherigen Breite. Der Trend zur Spezialisierung wird weiter zunehmen, denn allumfassende Tools können nur grobe Einblicke in die Suchmaschinenoptimierung liefern, nicht jedoch bei Detailanalysen helfen. Je komplexer SEO wird – nehmen wir das Thema Universal Search als Beispiel – desto detailliertere Auswertungen müssen die SEO-Tools liefern können.

Ein heikles Thema ist derzeit das Vorgehen von Google gegen SEO-Tools, die Daten von Google ohne Genehmigung abgreifen be- ziehungsweise scrapen und Kunden kostenpflichtig zur Verfügung stellen. Dies wird von Google explizit in den Nutzungsbedingungen untersagt, aber bisher bewusst von den Tool-Anbietern ignoriert. Einige amerikanische Tools wie SEOmoz, ahrefs oder Raven haben bereits Dienste eingestellt, wie beispielsweise das Keyword-Ana- lyse-Tool von ahrefs und von SEOmoz. Die deutsche SEO-Szene sieht dem eher gelassen entgegen, da die meisten Anbieter hierzu- lande auf anderem Wege an ihre Daten gelangen können. Vermutlich muss man sich nun daran gewöhnen, dass nicht nur jedes Jahr SEO für tot erklärt, sondern auch regelmäßig das Ende der SEO- Tools prognostiziert wird.

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9 Antworten
  1. von Sven am 13.05.2013 (15:46 Uhr)

    Guter Artikel, danke!
    Ich kann nach dem Test von Sistrix und Xovi, das Seo Tool Xovi schon aufgrund des Preis-Leistungsverhälnisses ausnahmslos empfehlen.
    Ich habe einen kleinen Xovi Test in meinem Blog veröffentlicht.
    http://www.seo-suites.de/seo-tools/xovi-test-zur-seo-software-xovi-review-und-testbericht/

    Viele Grüße und mehr von diesen Artikeln,

    Sven

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  2. von teq76 am 14.05.2013 (08:12 Uhr)

    Wir haben uns auch einige SEO-Tools angesehen. Super dabei ist, dass man sich bei fast allen großen Anbietern kostenfreie Testversionen ansehen kann. Insofern, erst einmal das eigene Bedürfnis testen, bevor man zuschlägt. Für Interessierte: http://www.was-ist-seo.biz/category/tools/

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  3. von Ulrike am 14.05.2013 (09:46 Uhr)

    Top Artikel,

    es ist immer wieder sehr hilfreich Übersichten und Zusammenfassungen zu solchen Tools zu bekommen. Da auch stets neue Tools dazukommen und schon bestehende erweitert werden, hoffe ich, dass auch solche Übersichten bleiben! Danke dafür.

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  4. von KLWebmedia am 14.05.2013 (10:17 Uhr)

    Eine kostenlose Zusammenstellung von SEO Tools wäre ganz nett...

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  5. von Haci am 14.05.2013 (10:17 Uhr)

    Aufschlussreicher Artikel. Sehe erst jetzt, dass bei Xovi im Monitoring die Rankings der selber angelegten Begriffe täglich aktualisiert werden. Quasi den Keywordmonitor im Xovi Tool. Feine Sache Jungs!

    Ahrefs: Nach diesem Artikel direkt getestet. Gefällt mir ja fast besser wie majestic, vor allem die sehr schnelle Aktualisierung der Backlinks.

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  6. von Sven am 14.05.2013 (14:29 Uhr)

    Richtig,
    Xovi lässt Standartmäßig bis zu 250 Keywords im täglichen Keywordmonitoring zu.
    Diese kann man aber auch immer wieder manuell neu Scannen lassen, muss also nicht immer 24 Stunden warten.

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  7. von Adwords_Cowboy am 02.07.2013 (15:17 Uhr)

    Vielen Dank für die nette Zusammenstellung von Tools.
    Persönlich finde ich noch die SEO Powersuite (seopowersuite.de) ganz hilfreich, da hier für fast alle im Artikel aufgezeigten Szenarien ein Tool inklusive ist. Der Preis ist auch einigermaßen überschaubar.

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  8. von lindneroliver am 18.10.2014 (07:55 Uhr)

    Jetzt kommt noch http://www.seoeasy.de/ dazu. Ideal für den einfach und unkomplizierten Einstieg in das Thema SEO

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  9. von kwoxer am 22.11.2014 (17:53 Uhr)

    Hier ist ein noch sehr frisches Projekt von mir. http://www.kwoxer.de/programme/website-ranking-checker/ Damit könnt völlig kostenlos das Ranking von beliebig vielen Webseiten mit beliebig vielen Keywords checken. Alles ohne Webbrowser und super portable. Darüberhinaus völlig ohne Werbung oder sonstigen Schnickschnack.

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