Eine wesentliche Funktion des DAM ist das Auffinden und somit die Auswahl von Assets zu erleichtern. Durch die für jede Datei zur Verfügung stehenden Metadaten lässt sich dies mit einer Suchfunktion schon sehr viel besser erreichen, als es mit dem Datei-Modul möglich ist. So können Stichworte und Beschreibungen durchsucht werden, um eine Datei zu finden. Die zusätzlichen Möglichkeiten zur Auswahl von Assets sollen auch zur Verfügung stehen, wenn diese in Inhaltselemente eingefügt werden sollen. Dies geschieht normalerweise mit dem Elementbrowser.
Dort stehen die Auswahlbäume zur Verfügung um Assets zu finden. Außerdem ist eine einfache Suche über die Metadaten integriert.
Eben diese Metadaten in Kombination mit zusätzlicher Kategorisierung bieten Möglichkeiten zur Auswahl und Organisation der Assets, die eine einfache Verwaltung in Dateiverzeichnissen nicht bieten kann.
Anwendungen
Auch für Frontend-Anwendungen ist das DAM interessant. So können Plugins das DAM als Datenbasis verwenden. Ein gutes Beispiel hierfür wäre eine Bildergalerie. Diese kann eine Menüstruktur direkt aus den Kategorien generieren, Bildunterschriften und andere Daten werden aus den Metadaten erzeugt. Die gleichen Daten könnten aber auch bei der Anzeige von Produkten in einem Shop verwendet werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Beschreibende Daten und die Kategorisierung werden an zentraler Stelle gepflegt, während diese mehrfach in verschiedenen Applikationen eingesetzt werden können.
Grundsätzlich soll der Umgang mit Dateien durch das DAM vereinfacht werden, ohne dabei die gewohnten Arbeitsweisen mit dem Dateisystem aufgeben zu müssen. Neue Funktionen, die mit einer datenbankbasierten Dateiverwaltung mit Metadaten erst möglich werden, bringen wesentlichen Zusatznutzen für Redakteure und Entwickler. Darüber hinaus stehen mit dem DAM einige neue Möglichkeiten zur Verfügung, die den Rahmen dieses Artikels sprengen würden. Nähere Informationen finden Sie auf der offiziellen Projektseite [1].






