Geburtsort der Idee war wie schon so oft Dänemark: Während des ersten offiziellen Treffens des Research-and-Development-Komitees [1] in Kettrup Bjerge entwickelte sich das Vorhaben zu einem konkreten Projekt mit dem Ziel, einen soliden Grundstock für die großen, geplanten Verbesserungen des kommenden Jahres zu legen [2]. Unter dem Motto „Zap the Gremlins“ (dt.: Eliminieren der Kobolde) wurde das Anliegen angepackt, all die kleinen Ungereimtheiten und Usability-Mängel, die den täglichen Umgang mit dem System unnötig erschweren, für die Version 4.0 zu beheben.
Die Community bestimmt
Die Aktion „Zap the Gremlins“ ist in zwei Phasen aufgeteilt. In einem ersten Teil wurden Störenfriede gesammelt, kategorisiert und bewertet. Um möglichst unvoreingenommen die Kobolde zusammenzutragen, wurden nicht primär die Kernentwickler mit dieser Aufgabe betraut. Vielmehr wurde die Community dazu aufgerufen, all die ungeliebten und nervigen Verhaltensweisen von TYPO3 zu rapportieren (http://typo3.org/development/projects/zap-the-gremlins/gremlin-overview/). Parallel zum Reporting konnten auf typo3.org eingetragene Benutzer auch gleich für das Beheben eines bestimmten Störenfrieds votieren. Durch diese Priorisierung wird gewährleistet, dass trotz der zahlreichen Gremlins die dringendsten und unbeliebtesten behoben werden können.
In der zweiten Phase werden nun die Kobolde durch das Ghostbusters-Team und die Kernentwickler beseitigt.
Dominic Brander







