Diese Kobolde sind weg
Das Team konnte gemeinsam innerhalb kürzester Zeit diverse ungeliebte Störenfriede aus verschiedenen Bereichen entfernen. Besonders die Anpassungen im Bereich UTF8, Bildmanipulationen (Truecolor bei Gifbuilder), Linkmanagement und bei der indexierten Suche beheben einige technische Mankos. Zudem erhöht der optimierte Einsatz von PHP-Conditions die Performance bei der Seitenerstellung. Um den Umgang mit TYPO3 noch weiter zu erleichtern, wurde die Zugriffsteuerung noch filigraner konfigurierbar gestaltet. Darüber hinaus wurden unter anderem die Template-Textfelder mit Tabulator-Support ausgestattet und diverse kleinere Änderungen im Backend vorgenommen. Schließlich wurde die Konsistenz in verschiedenen Modulen verbessert, um sowohl Redakteure als auch Entwickler im Umgang mit TYPO3 zu unterstützen.
| Die Crew |
| Als Zapping-Team konnte eine bunt gemischte Gruppe mit bekannten Namen gewonnen werden: |
| Das Projekt wird von Michael Stucki aus Liestal (CH) geleitet. Als TYPO3-Release-Manager und eifriger Supporter konnte er schon so manchem verzweifelten Entwickler in seiner Not weiterhelfen. Nicht zuletzt Michaels berühmt-berüchtigte Genauigkeit – „sometimes your accuracy frightens me“ (Daniel Hinderink) – verhilft dem Projekt zu der gewohnt hohen Qualität. |
| Der Jüngste im Team, Sebastian Kurfürst aus Dresden (D), ist vielen durch die Extension TIMTAW bekannt. Er hat gezeigt, dass er viel Fingerspitzengefühl im Umgang mit technischen Innovationen hat. |
| Bernhard Kraft aus Wien (A) ist einer der aktivsten Extension-Schreiber und hat mit MahJongg für TYPO3 bewiesen, dass Arbeit und Spiel tatsächlich Hand in Hand gehen können. |
| Valentin Schmid aus Ilanz (CH) ist ein eifriger Bug-Reporter und kennt somit so einige Tücken von TYPO3. |
| Im Auftrag der TYPO3 Association leitet die Firma snowflake productions GmbH aus Zürich (CH) das Projekt und treibt es weiter voran. snowflake gewährleistet die korrekte Projektabwicklung und ist für die Finanzierung verantwortlich. |
Eine Liste mit allen bereits realisierten Anpassungen und dem Status noch ausstehender Änderungen ist auf der Projektseite [3] und auf typo3.org [4] zu finden.
Ausblick
In der Zeit bis zum Release von TYPO3 4.0, geplant im Dezember 2005, wird die Crew noch weitere Gremlins beseitigen und die bereits erstellten Verbesserungen in den TYPO3-Kern einfließen lassen.
Bis heute hat das Ghostbusters-Team über 300 Arbeitsstunden in das Projekt investiert. Trotzdem verstecken sich noch zahlreiche Kobolde irgendwo zwischen Methoden, Klassen und Codezeilen. Es ist klar, dass es noch viel zu tun gibt, um im Interesse aller Nutzer die Arbeit mit TYPO3 weiter zu vereinfachen.





