Aus diesem Grund besitzt die in „dmc_highPerformance“ enthaltene Klasse „highPerformance“ eine Gruppe von Methoden, die es erlaubt, SQL-Statements ohne große Eingriffe in den TYPO3-Kern zwischenzuspeichern. Zwar müssen mangels Hooks immer noch viele Klassen und Methoden über die XCLASS-Logik überschrieben werden. Die Änderungen sind jedoch klar ersichtlich und ein Vergleich der Original-Methode mit der überschriebenen geht bei einem Update auf eine aktuellere TYPO3-Version leicht von der Hand. Das Anlegen einer Instanz der PEAR::Cache-Klasse sowie die Generierung der Cache-IDs finden transparent innerhalb der Klasse „highPerformance“ statt.
Wird über das TYPO3-Backend der Frontend-Cache gelöscht, müssen auch die PEAR::Cache-Dateien von den Webservern entfernt werden. Dies wird durch einen Hook realisiert. Damit das reibungslos funktioniert, müssen allerdings alle internen Hostnamen der Webserver in einem Cluster in der Extension konfiguriert werden. Auch muss es möglich sein, zwischen den Webservern eines Clusters via HTTP zu kommunizieren.
MySQL-Query-Cache besser nutzen
MySQL speichert häufig abgesetzte Statements im Query-Cache mitsamt ihrem Ergebnis im Hauptspeicher zwischen – sofern der Query-Cache aktiviert ist [3]. Dabei ist sehr wichtig, dass wirklich nur identische Statements aus dem Cache wieder ausgelesen werden, eine kleine Veränderung beispielsweise an der WHERE-Klausel führt dazu, dass MySQL den Query-Cache ignoriert und das Statement erneut ausführt.
TYPO3 arbeitet in seinen Datenbanktabellen häufig mit Zeitstempeln (Timestamps), um zu ermitteln, wann eine Seite, ein Seitenelement oder ein TypoScript-Template online oder offline gehen soll. Ebenso werden Cache-Gültigkeit und andere Dinge über sekundengenaue Timestamps verwaltet.




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