Die Datei „conf.php“ wird vom Kickstarter fertig angelegt und muss in der Regel nicht mehr angepasst werden. Hier sind Konfigurationsangaben (z. B. für Zugriffsrechte) enthalten, die vom Backend benötigt werden. Falls Sie beim Aufruf eines frisch vom Kickstarter erzeugten Moduls einen Fehler im Backend bekommen, weil TYPO3 die Datei „init.php“ nicht findet, sollten Sie versuchen, die Pfade manuell zu ändern (Listing 8).
#define('TYPO3_MOD_PATH', 'ext/abz_references/mod1/');
#$BACK_PATH='../../../';
define('TYPO3_MOD_PATH', '../typo3conf/ext/abz_references/mod1/');
$BACK_PATH='../../../../typo3/';
Listing 8
Die Information, wo das Backend-Modul dann angezeigt wird, ist jedoch nicht hier, sondern bereits fertig vom Kickstarter in der Datei „ext_tables.php“ hinterlegt. In der Datei „index.php“ nehmen Sie analog zur pi-Klasse im Frontend die von Ihnen benötigten Änderungen nach der Erzeugung durch den Kickstarter vor. Wichtig für den Anfang sind dabei die Funktionen „menuConfig“ und „moduleContent“. In „menuConfig“ werden die Elemente für das Auswahlfeld der Funktionalität konfiguriert, in „moduleContent“ wird der entsprechende Code dafür implementiert. Schließlich hinterlegen Sie wiederum in der Datei „locallang.xml“ alle Label, die innerhalb des Backend-Moduls benötigt werden.
Bereich für Services (sv*)
In Ordnern, die mit „sv*“ beginnen, werden Dateien abgelegt, die für Services benötigt werden. So wird vom Kickstarter die Datei „class.tx_[extName ohne Unterstrich]_sv1.php“ erzeugt, die Sie entsprechend Ihren Wünschen anpassen können. Weiterführende Informationen zu TYPO3-Services finden Sie im Buch des Autors oder direkt in der Core-Dokumentation [3].




