So genannte Update-Pakete werden auf dem Master skriptgesteuert oder manuell erzeugt. Die Update-Pakete enthalten je nach Typ alle oder die seit einem bestimmten Zeitpunkt geänderten Inhalte. Zu diesem Zweck wurde ein Verfahren implementiert, das an gängige Backup-Konzepte aus dem IT-Management angelehnt ist. Drei Typen von Updates werden dabei unterstützt:
- Voll-Updates (enthalten alle Inhalte, ca. 300 MB, ungefähr alle 4 Monate auf CD-ROM)
- Differenz-Updates (enthalten nur die geänderten Inhalte seit dem letzten Voll-Update, können nach Bedarf angefertigt werden)
- Inkrement-Updates (enthalten nur die geänderten Inhalte seit dem letzten Update, ca. 5 - 10MB, ungefähr alle zwei Wochen)
Die Updates werden über eine GTÜ-Software automatisch an die Notebooks verteilt und stehen zusätzlich als Download zur Verfügung.
Der Update-Mechanismus hält die zu übertragende Datenmenge möglichst gering und vereinfacht Neu- oder Wiederinstallationen.
Um einen Slave auf dem aktuellen Stand zu halten, ist alle zwei Wochen die Installation des jeweiligen Inkrement-Updates notwendig. Die Datenmenge bleibt dabei in einem Rahmen, der auch über ISDN- oder gar Modem-Verbindungen noch gut zu handhaben ist.
Die Differenz-Updates dienen dazu, auf den Slaves die Neu- oder Wiederinstallation zu vereinfachen – lediglich die letzte CD-ROM und das letzte Differenz-Update müssen installiert werden. Differenz-Updates können auch eigens erzeugt werden, um sich gegebenenfalls die Installation einzelner Inkrement-Updates zu sparen.
Differenzansicht
Eine wichtige Anforderung war, verschiedene Versionen von Inhalten im Frontend miteinander vergleichen zu können, so wie man es von der Versionierungs-Ansicht im TYPO3-Backend kennt. Damit wird für Kunden und Prüfingenieure transparent gemacht, wann und wie sich Prüfungsrichtlinien geändert haben. Die Differenzansicht wurde als Front-End Plugin realisiert, das verschiedene Versionen einer Seite anzeigt und auf einen Klick die Versionen miteinander vergleicht. Dabei werden gelöschte Texte in rot und hinzugefügte in grün dargestellt. Die zugehörige Extension wird im ersten Quartal 2008 im TER veröffentlicht.
Personalisierung der Inhalte
Die Nutzer des Systems sollten in der Lage sein, persönliche Favoriten abzulegen. Da die Nutzer nicht immer mit dem gleichen Computer arbeiten, sollten diese Favoriten auf jedem der 2000 Slave-Systeme und zusätzlich auf dem Master verfügbar sein. Die Nutzer können über eine Extension ihre persönlichen Favoriten festlegen, die in einer Datenbank gespeichert werden. Alle Änderungen an der Datenbank werden mit dem Master-System repliziert und von dort an alle Slave-Systeme verteilt. Damit findet jeder Nutzer seine gewohnte Arbeitsumgebung vor, unabhängig davon, an welchem Rechner er sich anmeldet.






