So können im Tourismus viele Hauptverbände durch einen gut konzeptionierten Hauptauftritt enorme Synergieffekte für untergeordnete Verbände oder Orte erzielen. Typische Tourismus-Module:
- A-bis-Z-Verzeichnisse
- Teaser-Systeme
- Einbindung von Veranstaltungssystemen
- Bilddatenbanken
- mehrstufige Newslettersysteme
- Newssysteme, zum Teil mit RSS
- „Indexed_Search“ für die Suche mit Integration von weiteren Datenbanken
- Bannerwerbung mit Kampagnen
- „Mein individueller Katalog“ (automatische PDF-Erzeugung von gemerkten Seiten)
Besonders oft wird von touristischen Akteuren auch die sehr gute Umsetzung der Mehrsprachigkeit genannt.
Herausforderungen im Tourismus
Die Agentur Sitegeist ist bei den mittlerweile über 80 realisierten TYPO3-Tourismus-Projekten mit der Standard-Installation mehr als nur einmal auf Performance-Probleme gestoßen. Touristische Auftritte haben zum Teil sehr hohe Besucherzahlen, die saisonbedingt sehr starken Schwankungen unterliegen.
Durch Erfahrung in der Optimierung von Caching-Mechanismen kann diesen Performance-Anforderungen jedoch in fast allen Fällen entsprochen werden. Nur für extrem hohe Belastungssituationen ist eine umfangreichere Hardware-Umgebung mit einem Loadbalancer, zwei Webservern sowie zwei Datenbankservern notwendig.
Aktuelle Trends
Auch der Tourismusbereich kann kann sich „Web 2.0“, dem Modewort des Jahres 2006, nicht entziehen. Besonders interessante Aspekte für den Tourismus sind dabei Ajax für verbesserte Usability, Bewertungssysteme für Unterkünfte, Communitys sowie Mashups wie Google Maps und Blogs.
| TYPO3 aus Tourismus-Entscheidersicht, hier zu usedom.de |
„Der Einsatz von TYPO3 bei der Pflege unserer Internetpräsentationen
macht uns reaktionsschnell, reduziert die Kosten und ermöglicht es uns,
Ideen direkt umzusetzen. Mit Aktionen, redaktionellen Texten und
Produktpräsentationen können wir schnell auf sich ändernde Bedingungen
reagieren. Die Standardisierung unserer Präsentationen versetzt jeden
Mitarbeiter der Bereiche Marketing, PR, Vertrieb und Info in die Lage,
ohne den Umweg über eine hauseigene IT-Abteilung – oder gar eine
externe Agentur – Anpassungen vorzunehmen. Selbst tiefgreifende
Änderungen an Struktur und Navigation können wir größtenteils selbst
vornehmen und den Auftritten so eine völlig neue Aussage geben. All das
ohne die geringsten Programmierkenntnisse – einzige Voraussetzung eine
optimale Vorbereitung und Erstellung des Projektes durch eine
professionelle Agentur. Der Einsatz von TYPO3 hat unsere Leistungs- und
Konkurrenzfähigkeit deutlich erhöht.“
Bert Balke, Geschäftsführer der Usedom Tourismus GmbH |
Fazit
TYPO3 bietet Verantwortlichen von Tourismus-Projekten eine leistungsfähige und flexible Basis, um Projekte mit unterschiedlichster Komplexität zu realisieren. Besonders die gute Unterstützung von Content-Syndication, also der Mehrfachverwendung von bestehenden Inhalten auf unterschiedlichen Webauftritten, macht sich dabei in vielen Projekten bezahlt.


Sven Ditz beschäftigt sich seit 1996 mit der Erstellung von touristischen Websites und ist aktuell der Leiter der Konzeption bei der Internet-Tourismus-Agentur „sitegeist media solutions GmbH“ mit Sitz in Hamburg und St. Johann. Dort betreut er unter anderem die Kunden Rügen, Usedom, Föhr, Pellworm, INTERHOME, CarDelMar, tash* und Tchibo Reisen.



Eine Antwort
von Open Source Projekte im eTourismus 19.02.2012 (22:52Uhr) 1.
[...] umgesetzt. Schon 2007 brachte das Magazin t3n beispielsweise einen Artikel mit dem Titel “Das freie CMS erobert die Tourismus-Branche: TYPO3 auf Reisen” – heute ist TYPO3 das am häufigsten eingesetzte Open Source CMS am deutschsprachigen [...]