Auch die Standardvorgabe „max_execution_time= 60“ kann zu Problemen führen. 60 Sekunden reichen zwar in der Regel aus, um auch komplexere Skripte auszuführen, aber wenn beispielsweise von einer größeren MySQL-Datenbank ein Dump zu Backup-Zwecken erstellt werden soll, kann der Sicherungsvorgang an der zu kurzen Rechenzeit scheitern.
Deshalb bieten TYPO3-Hoster speziell abgestimmte Pakete an, bei denen garantiert ist, dass TYPO3 eine optimale Grundlage vorfindet. Diese schlüsselfertigen Arbeitsumgebungen, in denen in der Regel ein aktuelles TYPO3-Paket vorinstalliert ist, beinhaltet alle zum Betrieb notwendigen Tools, Programme und Bibliotheken wie etwa ImageMagick, die GDLib oder FreeType.
Außerdem sind PHP und Apache mit vernünftigen Einstellungen vorkonfiguriert.
Zum Umfang eines jeden TYPO3-Pakets zählen auch eine oder mehrere Domains, Postfächer für den E-Mail-Verkehr, Spam- und Virenfilter, eine oder mehrere MySQL-Datenbanken und FTP-Zugänge zum Übertragen der Dateien auf den Webserver.
Die wichtigsten Unterschiede bei den Offerten der verschiedenen Webhoster liegen in durchaus nicht unwichtigen Details wie etwa dem verfügbaren Speicherplatz, dem enthaltenen Übertragungsvolumen, der Zahl der Domains und Subdomains, der nutzbaren E-Mail-Postfächer oder der Möglichkeit, über Cronjobs zeitgesteuerte Aktionen auszuführen.
Die Spanne dieser Feinheiten ist sehr breit gefächert. In Bezug auf die nutzbare Festplattenkapazität beispielsweise kann man bei einem Hoster für etwa 18 Euro Monatsmiete 300 MByte Daten speichern, während ein anderes Angebot für zehn Euro 100 GByte Festplattenplatz bietet. Hier sollte man sich unbedingt vorher Gedanken darüber machen, wie viel Speicher die Website auch in weiteren Ausbaustufen benötigen könnte, denn ein späteres Aufstocken des Plattenplatzes kann unter Umständen sehr teuer werden.






