Einfache TYPO3-Installationen und sogar mittelgroße Websites kommen durchaus mit 300 MByte aus. Wenn man jedoch viele Grafiken einsetzen und auch nicht mit dem Einbau von TYPO3-Extensions geizen will, sollte sich der Blick eher den Angeboten im GByte-Bereich zuwenden.
Schmerzhafte Erfolgserlebnisse
Ein ebenfalls wichtiger Faktor ist das im Paket enthaltene Transfervolumen, das sowohl eingehende wie auch abgehende Daten zusammen berücksichtigt – Hoster-interne Übertragungen, etwa auf einen Backup-Server, sind von der Erfassung ausgenommen. Beim Thema Transfervolumen gilt zwar die Faustregel, dass viel immer besser ist, aber wie Nachfragen bei den Hostern ergeben haben, kommt die Mehrzahl der im Shared-Hosting betriebenen TYPO3-Websites mit monatlichen Übertragungsvolumen zwischen fünf und zehn GByte problemlos aus.
Doch Achtung: Wenn man einen Tarif mit (zu) geringem Volumen wählt, sich dann plötzlich über Nacht der große Erfolg einstellt und einem die Besucher die virtuelle Tür einrennen, kann es passieren, dass das gebuchte Transfervolumen nicht mehr ausreicht und der Hoster den Mehrverbrauch gesondert verrechnet. Ein Anbieter schlägt beispielsweise für jedes zusätzlich verbrauchte GByte satte 13,90 Euro auf, da kann der ersehnte Erfolg schnell zur großen Ernüchterung führen.
War es noch vor einiger Zeit eher die Ausnahme, gehört es heute zum guten Ton, einen oder mehrere selbst konfigurierbare Cronjobs anzubieten. Diese Funktion gestattet es, zu bestimmten Zeiten oder in regelmäßigen Abständen Skripte aufzurufen, um immer wiederkehrende Tätigkeiten zu automatisieren – etwa das Abfragen externer RSS-Quellen, tägliche Datenbank-Backups oder das periodische Versenden von Newslettern.






