Und wie gehts weiter?

Zur finanziellen Sicherung des Projekts hat Mark Shuttleworth am ersten Juli 2005 die Foundation gegründet und sie mit einem Budget von zehn Millionen US-Dollar ausgestattet. Gesichert scheint die Zukunft auch durch die Akzeptanz seitens IT-Konzernen wie HP oder IBM. HP veröffentlichte kürzlich Pläne zur direkten Unterstützung von Ubuntu auf seinen Notebooks. IBM bescheinigte der Server-Variante von die Tauglichkeit für den Unternehmenseinsatz und zertifizierte Ubuntu als „Ready for DB2“ - den hauseigenen Datenbank-Server. Und mit dem neu entstehenden Partnernetzwerk [7] werden von einer Vielzahl qualifizierter Firmen Zusatzleistungen auf hohem Niveau angeboten.

Ausblick

Das neue Release „Dapper Drake“ wird im April 2006 wohl zeitgleich mit Microsofts „Vista“ erscheinen. Das Ubuntu-Projekt sieht nicht zuletzt deshalb die Herausforderung für das nächste Release darin, seinen Anwendern eine hochwertige Betriebssystem-Alternative zu bieten. Dazu wird es erstmals drei Jahre Support für den Desktop und fünf Jahre Support für den Server geben. Man darf also mit Spannung dem Jahr 2006 entgegensehen.

Ubuntu ShipIt
Ein tolles Programm zur Verbreitung von Ubuntu ist ShipIt. Es besteht dabei die Möglichkeit sich kostenlos Ubuntu-CDs zusenden zu lassen. Selbst die Kosten für das Porto werden übernommen. Dies ist eine attraktive Idee um den Bekanntheitsgrad von Ubuntu zu steigern. Bestellen Sie sich also ruhig ein paar CDs und verteilen Sie diese unter Ihren Freunden und Bekannten.

https://shipit.ubuntu.com/

Rosetta
Internationalisierte Software funktioniert heute fast immer mit dem Gettext System. Dabei werden die zu übersetzenden

Zeichenketten aus dem Quellcode der Software ausgelesen und in einer eigenen Datei gespeichert. Diese Zeichenketten

können nun von Übersetzern in die jeweilige Landessprache übersetzt werden. Die lokalisierte Software

sucht beim Starten der Anwendung nach den Spracheinstellungen in den Umgebungsvariablen und bindet die richtige

Übersetzung ein. Um den Anreiz für Nichtprogrammierer zu erhöhen, können nun Übersetzer auf Launchpad.net auch webbasiert

mitarbeiten.

Sudo
Ein kleiner Mechanismus, große Wirkung. Viele Benutzer arbeiten aus Bequemlichkeit mit administrativen Benutzerkonten um

"nicht ständig wechseln zu müssen". Dieses Verhalten ist mit sudo nicht mehr notwendig. Sind administrative Aufgaben fällig,

so sorgt ein Programmaufruf mit vorangestelltem sudo nach Angabe des eigenen Passworts für die notwendigen Rechte.

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Softlink 1640

Links und Literatur

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2 Antworten

  1. von Ubuntu 11.04 „Natty Narwhal“ ist fer… 29.04.2011 (13:24Uhr) 1.

    [...] Der neue Shooting-Star am Distributionshimmel: Ubuntu-Linux - t3n News ubuntu ist gelistet auf t3n.de/opensource! [...]

  2. von Ubuntu 11.04 „Natty Narwhal“ ist fer… 01.05.2011 (09:50Uhr) 2.

    [...] Der neue Shooting-Star am Distributionshimmel: Ubuntu-Linux – t3n News ubuntu ist gelistet auf t3n.de/opensource! [...]

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