Wenn Sie mehr Software brauchen, können Sie diese, wie bereits beschrieben, sehr leicht aus den umfangreichen Repositories nachinstallieren. Hier gibt es für fast jeden Zweck das geeignete Programm.

Ubuntu nutzt APT, das geniale Paketverwaltungssystem von Debian. Mit wenigen Schritten können Sie neue Programme und Pakete installieren.

nutzt APT, das geniale Paketverwaltungssystem von Debian. Mit wenigen Schritten können Sie neue Programme und Pakete installieren.

Sie können diese Repositories über Synaptic-Paketquellen ganz einfach konfigurieren oder die Datei „/etc/apt/sources.list“ manuell editieren. Sie haben schließlich die Auswahl aus über 20.000 Paketen und damit die Qual der Wahl – wenn Sie es wünschen. Im Übrigen ist ein Upgrade der gesamten Distribution ohne weiteres möglich. Sie müssen hierzu lediglich in der Datei „sources.list“ alle Bezeichnungen „breezy“ durch den Namen des Nachfolgers, also ab April „dapper“, ersetzen. Ein anschließendes „sudo apt-get update“ und „sudo apt-get dist-upgrade“ aktualisiert dann Ihr altes auf das aktuelle. Dies ist auch schon während der Entwicklung des Nachfolgers möglich, aber nicht für den produktiven Einsatz empfohlen, sondern eher für Bastler und Entwickler gedacht. Dennoch ist es schön zu sehen, dass Ubuntu hier, wie in allen anderen Bereichen, mit offenen Karten spielt.

Ubuntus Hardwareerkennung funktioniert sehr gut und dürfte an die von Knoppix heranreichen. Für bequeme Naturen funktioniert sogar „Plug&Play“. Schließt man beispielweise ein USB-Gerät an, sei es eine externe Festplatte oder ein Stick, so werden diese Geräte automatisch eingebunden, ein entsprechendes Icon auf dem Desktop angelegt und der Dateimanager geöffnet. Wem dieses Verhalten nicht zusagt, der kann es beeinflussen. Auch USB-Mäuse und ähnliche Geräte stellen Ubuntu vor kein Problem.

Fazit

Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe steht mit Dapper Drake (auf Deutsch: Eleganter Erpel) schon der Nachfolger von Breezy Badger in den Startlöchern. Das Release vereint die neuesten Pakete in sich, etwa Gnome 2.14 oder die neueste x.org-Version. Zum Zeitpunkt der Drucklegung war noch nicht auszumachen, welche Neuerungen tatsächlich Einzug in das neue Release halten werden. Alles in Allem bleibt festzuhalten, dass Ubuntu sich als eine sehr einsteigerfreundliche Linux-Distribution darstellt, die auch dem fortgeschrittenen Anwender jede Art der Konfiguration und Anpassung an die eigenen Bedürfnisse auf bequeme Weise ermöglicht.

Seite:  1 2 3 4

Weitere Artikel zu Ubuntu und Linux

Das interessiert dich bestimmt auch