Ein weiteres Problem der BarCamps sind die so genannten „No Shows“, angekündigte Teilnehmer, die ohne sich abzumelden doch nicht erscheinen, aus welchen Gründen auch immer. Viele wollen sich beim Start der Anmeldung einen der begehrten Plätze auf der Liste freihalten und vergessen später, dass sie angemeldet waren. Die „No Shows“ sind ein Ärgernis für die Organisatoren und nehmen anderen Interessierten die begrenzten Plätze weg. Alpha-Blogger Robert Basic macht als Reaktion auf das BarCamp Frankfurt mehrere Vorschläge [2], wie man die „No Show“-Rate verringern könnte. So sieht er eine getrennte Anmeldung für beide BarCamp-Tage, eine bewusste Überbuchung, Bervorzugung von Erstteilnehmern sowie eine freiwillige Spende für alle, die nicht mehr als sieben Tage vor Beginn der Veranstaltung absagen, als probate Mittel.
BarCamps erfreuen sich in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit. Spannende Themen rund um freie Software, Social Networks und Webentwicklung sorgen für volle Räume.
Neben BarCamps gibt es mittlerweile zahlreiche weitere Un-Events, die zwar nicht unbedingt den Unkonferenzen zuzurechnen sind, bei denen sich aber ebenso Internet-afine Menschen zum freien Austausch treffen. Webmontage [3], erstmalig von Tim Bonnemann in Köln veranstaltet, finden mittlerweile in vielen Großstädten statt, darunter Berlin, Köln und Hannover und mittlerweile auch im Silicon Valley in den USA. In entspannter Atmosphäre diskutieren die Teilnehmer über die Zukunft des Internets und halten Vorträge zu aktuellen Themen.






