Stolpersteine vermeiden
Durch den Versionssprung ändert sich unter Umständen die Verwendung von Erweiterungen. TemplaVoilà ist eine Erweiterung, die unverhofft Probleme bereitet, obwohl es eigentlich keine geben sollte. Wer zum Beispiel TemplaVoilà global installiert hat, wird feststellen, dass nach der Änderung der SymLinks im Frontend keine Ausgabe erscheint. TYPO3 zeigt auch keine Fehlermeldung. Der Grund: Globale Erweiterungen werden innerhalb von „typo3_src“ abgelegt und stehen mit dem neuen Quelltext nicht mehr zur Verfügung, auch wenn in der Datei „localconf.php“ das Gegenteil steht. TemplaVoilà muss also in diesem Fall über den Erweiterungsmanager neu installiert werden. Danach läuft alles wie gewohnt. Das Gleiche trifft unter Umständen auch auf „css_styled_content“ zu.
Mit TYPO3 4.2 wurde der Rich-Text-Editor „htmlArea“ als Systemerweiterung in den Quelltext aufgenommen. Wer diesen bereits einsetzt, hat ihn vermutlich lokal oder global installiert. Nach dem Update kommt es daher zu einem unerfreulichen Effekt: Das Seitenmodul zum Schreiben oder Bearbeiten von Inhalten zeigt an, dass der Editor geladen wird – die Meldung verschwindet aber nicht. Der Grund: In der Konfiguration ist der RTE weiterhin lokal/global installiert. Um die Funktion wiederherzustellen, muss der RTE zunächst deinstalliert werden. Der Erweiterungsmanager wird automatisch die lokale/globale Version zum Löschen anbieten. Danach ist der RTE nur noch systemweit verfügbar und muss lediglich wieder aktiviert werden. Nach dem Löschen der Caches ist der RTE wieder einsetzbar.




