Betriebssystem-Virtualisierung
Betriebssystem-Virtualisierung ermöglicht zahlreiche isolierte Ausführungsumgebungen in einem einzelnen Betriebssystem-Kernel. Sie verfügt über die bestmögliche (fast native) Performanz und Dichte und bietet eine dynamische Ressourcenverwaltung. Allerdings kann diese Technologie, anders als Paravirtualisierung, nicht unterschiedliche Kernel von unterschiedlichen Betriebssystemen gleichzeitig ausführen. Beispiele für Betriebssystem-Virtualisierung sind FreeBSD Jail [7], Solaris Zones/Containers [8], Linux-VServer [9], OpenVZ [10] und Virtuozzo [11].
Kernpunkt der Betriebssystem-Virtualisierung ist das Konzept der virtuellen Umgebung, auch „virtual environment“ (VE), VPS, Container oder Partition genannt. Eine virtuelle Umgebung ist eine isolierte Umgebung zur Programmausführung und sieht (aus der Perspektive ihres Besitzers) wie ein unabhängiger physikalischer Server aus. Eine virtuelle Umgebung verfügt über eine eigene Menge an Prozessen, ein eigenes Dateisystem, eigene Benutzer (inkl. root), Netzwerkschnittstellen mit IP-Adressen, Routing-Tabellen, Firewall-Regeln (netfilter/iptables) und vieles mehr.





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