Betriebssystemvirtualisierung mit SWsoft Virtuozzo: dutzende virtueller Maschinen lassen sich auf einem Windows- oder Linux-Server installieren.
Werkzeuge
OpenVZ liefert ein vzctl-Werkzeug mit, das eine hochwertige Kommandozeilen-Oberfläche zur Verwaltung von virtuellen Umgebungen bietet. Um eine neue virtuelle Umgebung zu erstellen oder zu starten, benötigt der Administrator beispielsweise nur zwei Befehle: „vzctl create“ und „vzctl start“.
Für die Änderung zahlreicher Parameter von virtuellen Umgebungen steht der Befehl „vzctl set“ zur Verfügung. Alle Ressourcen, beispielsweise die Größe des virtuellen Speichers einer virtuellen Umgebung, können während der Laufzeit geändert werden. Dies ist bei anderen Virtualisierungstechnologien wie Emulation oder Paravirtualisierung entweder schwierig zu implementieren oder unmöglich.
Templates
Damit Administratoren eine neue virtuelle Umgebung möglichst schnell und einfach erzeugen können, nutzt OpenVZ sogenannte Templates. Dies sind fertig erstellte Images für verschiedene Betriebssysteme, mit denen eine neue virtuelle Umgebung erzeugt wird. Es beinhaltet eine Paketzusammenstellung und einen Template-Cache (das Tarball-Archiv einer Chroot-Umgebung), in der die Pakete installiert sind. Dieses Tarball wird mit „vzctl“ entpackt. Mit der Technik des Template-Cache kann eine neue virtuelle Umgebung in wenigen Sekunden erstellt werden, was schnelle Einsatzszenarien möglich macht.
Mit den vzpkg-Tools wird zudem die Erstellung des Template-Cache vereinfacht. Zurzeit werden RPM- und yum-basierte Repositorys unterstützt. Zur Erstellung eines Templates der Fedora-Core-5-Distribution muss beispielsweise eine Menge von (yum-)Repositorys mit FC5-Paketen sowie eine Reihe der zu installierenden Pakete spezifiziert werden.





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