Webentwicklung unter realen Bedingungen ist bestenfalls direkt auf dem späteren Produktivserver möglich. Eine WAMPP-Umgebung unter Windows wird sich nie genau so verhalten, wie unter einem nativen Linux. Daher ist eine Entwicklungsumgebung in einer virtuellen Maschine der richtige Schritt zu mehr Verständnis, Kontrolle und Zuverlässigkeit der selbst entwickelten Lösungen. Dieser Artikel zeigt, wie man dieses Ziel mit VirtualBox und Ubuntu erreichen kann.
Virtualisierung wird von Hosting-Unternehmen schon seit Jahren eingesetzt. Aber auch im Heimbereich erfreut sie sich inzwischen dank steigender Verfügbarkeit von Virtualisierungslösungen immer größerer Beliebtheit. In diesem Artikel werden VirtualBox Version 1.5.4 [1] (für den Privatgebrauch kostenlos) und Ubuntu Server 7.10 [2] verwendet. Ebenso gut könnte man eine andere Virtualisierungssoftware wie VMWare Server (Windows/Linux) oder VMWare Fusion (Mac OS X) mit einer der zahllosen Linux-Distributionen kombinieren.
Aller Anfang ist leicht
Nach Download und Installation von VirtualBox [3] und dem Download des ISO-Abbilds der „Ubuntu Server Edition“ kann es losgehen. Starten Sie VirtualBox und legen Sie mittels „Neu“ eine neue virtuelle Maschine (im folgenden VM genannt) mit folgenden Daten an:
- Name: Entwicklung
- BS-Typ: Linux 2.6
- Größe Hauptspeicher: 256 MB
- Boot Festplatte: Neu, Dynamisch wachsend, 4,45 GB, Dateiname und Position nach Belieben
- Erstellung abschließen
Jetzt sollte in der linken Spalte eine neue VM namens „Entwicklung“ erscheinen. Wählen Sie diese aus und klicken Sie im rechten Fenster auf „CD/DVD-ROM“, setzen Sie einen Haken bei „Laufwerk einbinden“ und wählen Sie „ISO-Abbild“. Klicken Sie rechts auf den kleinen Ordner und im folgenden Fenster auf „Hinzufügen“. Wählen Sie das vorher heruntergeladene ISO-Abbild „ubuntu-7.10-server-i386.iso“ von Ihrer Festplatte. Wählen Sie zum Schluss dieses Abbild aus der Liste und bestätigen Sie mit „Auswählen“ und „OK“.
Virtuell durchstarten
Ihre virtuelle Maschine ist jetzt bereit für den ersten Start und nach kurzer Ladezeit begrüßen Sie auch schon das Ubuntu-Logo und eine Auswahlliste. Klicken Sie in das neue Fenster und wählen Sie mittels „F2“ die deutsche Sprache aus. Tipp: Beim Klick in das Fenster verschwindet der Mauszeiger. Er kann mittels „STRG+Rechte-Maustaste“ wieder befreit werden.







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