[...] ServerName www.lokale-entwicklung.de DocumentRoot /var/www/entwicklung [...] <Directory /var/www/entwicklung> [...]
Listing 10
Anschließend müssen Sie den vHost noch aktivieren und den Apache neu laden:
$ sudo a2ensite entwicklung $ sudo /etc/init.d/apache2 reload
Listing 11
Nach einem Aufruf von http://www.lokale-entwicklung.de erscheint jetzt das leere Verzeichnis auf der VM, vorausgesetzt, Sie haben die „hosts“-Datei bereits gespeichert. Auf diese Art können Sie beliebig viele Webprojekte mit unterschiedlichen Domains auf Ihrer VM ansteuern und bearbeiten.
Der Apache zeigt beim ersten Aufruf der VM via IP-Adresse standardmäßig die vorhandenen Verzeichnisse.
Fazit
Eine virtuelle Entwicklungsumgebung bietet sehr viele Möglichkeiten, fordert aber auch einen entsprechenden Einarbeitungs- und Konfigurationsaufwand. Wer sowieso mit Linux arbeitet, wird damit keine Probleme haben. Alle anderen sollten die Chance nutzen, um ihre ersten Gehversuche mit Linux in einer sicheren Umgebung zu machen. Wenn die VM mal zerschossen wird, ist das nicht weiter tragisch, auf einem Produktivserver kann das hingegen sehr unangenehm sein.
Später bietet es sich an, das virtuelle Entwicklungssystem zu erweitern. Der Autor nutzt sein System zum Beispiel für die Versionsverwaltung mit Subversion, zur Programmierung mit Ruby(OnRails), PHP und Python, zur Shell-Programmierung, zum Debuggen von Produktivsystemen und zu vielem mehr. Was bei der Konstellation aus VirtualBox und Ubuntu etwas störend wirkt, ist die leicht wackelige Installation der Ubuntu Server Edition – im laufenden Betrieb gab es hingegen keine Probleme. Alternativ bietet sich die Kombination aus Ubuntu Server und VMware Server/Fusion. Die Schritte zur Installation und Konfiguration sind (zumindest unter Windows) nahezu identisch.


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