Fazit

Was allen Akteuren als aussichtsreiche Strategie bleibt, ist die Option, bestehende Standards aktiv zu unterstützen und neue Standards durch modulare und vielseitig einsetzbare Konzepte und deren aus- und nachdrückliche (und selbstverständlich offene) Kommunikation voranzutreiben. Dass dies nicht auf einen Holzweg führt, bezeugt auch die Systemtheorie: „Die kybernetisch relevanten Eigenschaften und Funktionen von Systemen sind nie irgendwo im System lokalisiert, sondern sie sind das Ergebnis einer bestimmten Organisation des Systems“ und „Daher können sie [die Eigenschaften und Funktionen] auch nur dem System als Ganzen zugeschrieben werden (...) als Eigenschaften der spezifischen Verknüpfung von Komponenten“ [4]. Die Konzentration auf die Zwischenräume wird zur Maxime auf der Suche nach dem Wesentlichen.

Für alle, die sich diesen Spekulationen verwehren möchten, bleibt über den berechtigten Zweifel hinaus der Trost, dass jede langfristige Prognose begrenzt nützlich ist, oder wie der Ökonom John Maynard Keynes dies auszudrücken pflegte: „In the long run, we are all dead“.

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Links und Literatur

  • [1] The World is Flat
    Friedman, Thomas L., Farrar, Strauss and Giroux, 2005
  • [2] The Long Tail
    Chris Anderson, Random House, 2006
  • [3] Die grenzenlose Unternehmung
    Picot/Reichwald/Wigand, Gabler, 2003
  • [4] Strategie des Managements komplexer Systeme
    Fredmund Malik, Haupt, 2006