Ein weiterer Schritt der CeBIT Richtung Web 2.0 ist die Veranstaltung des 2. Startup-Weekends [4] während der Messe. Dazu wurden Initiator Cem Basman und Co-Founder Jason Franklin-Stokes eingeladen. Ziel des Startup-Weekends ist die Gründung eines Web-2.0-Unternehmens in nur einer Woche. Das Projekt beginnt mit der Planung und endet bei dem Punkt, an dem das Startup online geht. Anschließend wollen die Macher das Projekt auf dem New York Stock Exchange zur Börse bringen. Details zur Anmeldung wollen die Organisatoren in Kürze bekantgeben.
Yahoo führt Open ID ein – Googles Blogger folgt
Seit Januar gibt Yahoo seinen weltweit 250 Millionen Nutzern die Möglichkeit, den eigenen Account als OpenID zu nutzen. Damit hat der Suchmaschinenriese dem offenen Single-Sign-On-System OpenID einen kräftigen Schub verpasst. In einer Public Beta [5] können Nutzer sich auf allen OpenID 2.0 unterstützenden Seiten anmelden, ohne jedes Mal Benutzername und Passwort eingeben zu müssen. Zum Schutz vor Phishing-Betrügern implementiert Yahoo zusätzlich seine Sicherheitstechnologie „Sign-In Seal“.
Mit der Initiative kam Yahoo dem Hauptkonkurrenten Google nur wenig zuvor. Dieser vermeldete [6] tags darauf die geplante Unterstützung des Online-Identifikationsverfahrens durch „Blogger“. Das Blogging-System des Suchmaschinen-Primus fungiert ab sofort als OpenID-Provider. Um die eigene Blog-URL zum OpenID-Account zu machen, muss lediglich eine Checkbox im eigenen Blogger-Profil auf draft.blogger.com aktiviert werden.
29,5 Mio. US-Dollar für WordPress-Initiator Automattic
In der zweiten Finanzierungsrunde konnte sich das Unternehmen hinter der Open-Source-Blog-Software WordPress 29,5 Mio. US-Dollar Risikokapital sichern. Neben den Geldgebern True Ventures, Polaris Ventures und Radar Ventures soll sich auch die New York Times an dem Investment beteiligt haben. Das frische Geld will WordPress für den Ausbau der Infrastruktur von Produkten und Services wie BBPress, Gravatar und des Spam-Schutzes Akismet verwenden. Außerdem will Automattic [7] WordPress-Nutzern ab sofort statt 50 MByte drei Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung stellen. Konkurrent Typepad verlangt dafür mindestens 300 US-Dollar pro Jahr, bei Wettbewerber Blogger bekommt jeder User nur ein Gigabyte für seine Daten.










