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Linkbaits im Vergleich – So bekommt dein Content Links

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t3n Magazin Nr. 30

12/2012 - 02/2013

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Hochwertige Backlinks sind bei der Suchmaschinenoptimierung Gold wert. Selten kommt man dabei ohne Link-fördernde Inhalte aus, so genannte Linkbaits. Wir stellen diverse Typen vor und bewerten sie nach Aufwand, Risiko und Potenzial.

Linkbaits im Vergleich – So bekommt dein Content Links

Ein Linkbait ist ein Inhalt oder ein Tool, das dafür entwickelt wird, Verlinkungen und Social-Media-Verbreitung zu erzielen, um damit die Sichtbarkeit von Webseiten zu erhöhen. Für eine gute Position in den Suchmaschinen sind heutzutage herausragende und ansprechende Inhalte notwendig, denn der Wettbewerb im Internet steigt fortwährend. Und die Werbe- und Informationsüberflutung führt dazu, dass mittelmäßige und zu kommerziell ausgerichtete Inhalte geringe Aufmerksamkeit und wenige Verlinkungen finden.

Es gibt unterschiedliche Formen von Linkbaits, die über die Zeit im Idealfall variiert werden: Einerseits muss man der Zielgruppe von Bloggern, Magazinen und Themenportalen fortwährend etwas Neues bieten, um einen hohen Verbreitungsgrad zu erreichen. Andererseits sind einseitige und unnatürliche Verlinkungsmuster, die durch die monotone Nutzung eines spezifischen Linkbaits entstehen, mit dem Risiko behaftet, von Google abgestraft zu werden.

Doch nicht jedes Linkbait ist qualitativ einwandfrei. Ein wichtiger Aspekt dabei ist nicht nur, wie die Verlinkung geschieht (per Einbindungscode oder per direktem Link), sondern auch, welche Arten von Links das Linkbait anzieht – hochwertig oder von minderer Qualität. Einige Linkbaits funktionieren so, dass sie per Einbindungscode in andere Webseiten integriert werden. Diese Form der Einbindung ist für Google offensichtlich und sollte nicht überstrapaziert werden. Linkbaits, die auf monetäre statt inhaltliche Anreize setzen, Gewinnspiele etwa, führen zu einer Selbstselektion von qualitativ zweifelhaften Verlinkungen. Dagegen stellen gerade die freiwilligen Verlinkungen, die durch hochwertige Inhalte entstehen, eine qualitative Selbstselektion dar, denn hier handelt es sich meist um Webseiten, die ihren Besuchern anspruchsvolle Informationen bieten und ihnen deshalb einen Link wert sind.

Bei der Wahl der Linkbaits sollte man darauf achten, dass jedes ein unterschiedliches Verlinkungspotenzial aufweist. Gerade Linkbaits, die man über einen Einbindungscode in Blogs einbetten kann, haben ein besonders hohes SEO-Verbreitungspotenzial. Denn durch die Einbindung erscheint ein interessanter Inhalt auf der Webseite, der für den Blogger oder seine Leser einen direkten Mehrwert darstellt. So ist es einfacher, Links, die auf direkter Einbindung basieren, zu akquirieren. Wenn man hingegen durch besondere Inhalte auf der eigenen Webseite direkte Verlinkungen erzielen möchte, ist dies oft ein weitaus aufwändigerer Prozess. Denn der Link allein stellt eher einen geringen inhaltlichen Mehrwert für den Blogger oder das Themenportal dar.

Für das Social-Media-Potenzial von Linkbaits gilt: Grafiken, Bilder und Videos lassen sich besser verbreiten als Artikel. Sie eignen sich ideal für die kurze Wahrnehmungsspanne, die in den Social-Media-Kanälen vorherrscht. So hat die 3M Corporation in einer Studie herausgefunden, dass Menschen Bilder 60.000 Mal schneller erfassen können als Text. Das Social-Media-Potenzial hängt jedoch auch vom Thema ab: Humorvoll und provokativ lässt sich besser verbreiten als nüchterne Themen.

Bei der Entwicklung des Linkbaits sind Aufwand und Komplexität ein wichtiges Thema. Linkbaits sind sehr viel aufwändiger als andere Formen des Linkaufbaus. Die Komplexität eines Linkbaits betrifft die konzeptionelle Vorarbeit und die Erfahrung, die ein erfolgreiches Seeding voraussetzt. Hier muss eine Idee entwickelt werden, die bei der Zielgruppe der Blogger gut ankommt, nicht unbedingt eine Idee, die eins zu eins auf die Dienstleistung der Quellseite passt. Dafür braucht man ein feinfühliges Verständnis der Zielgruppe. Zudem ist der Produktionsaufwand oft sehr hoch, weil unterschiedliche Experten (Konzepter, Grafiker, Redakteure, Seeding-Spezialisten) an einem Linkbait zusammenarbeiten müssen.

Voraussetzung für den Vergleich diverser Linkbait-Typen ist die Annahme, dass zu den höchsten Standards gearbeitet wird, da erst dann eine Vergleichbarkeit entsteht. Zudem gibt es eine große Anzahl von Linkbait-Mischformen, sodass ein Vergleich schnell unübersichtlich werden kann. So muss man sich auf den Kern unterschiedlicher Linkbait-Typen konzentrieren.

Typ Aufwand (Potenzial/Risiko) Social-Media-Potenzial
Artikel-Linkbait Mittel Mittel / Gering Gering
Infografiken Hoch Hoch / Mittel Hoch
Video-Linkbait Hoch Hoch / Mittel Hoch
On-Page-Tool Hoch Hoch / Gering Gering
Widgets Mittel Hoch / Hoch Gering

 

Artikel-Linkbait

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