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Communitys: Die wichtigsten Drupal-Module zum Community-Building auf einen Blick

Aus dem
t3n Magazin Nr. 19

03/2010 - 05/2010

Drupal gilt als sehr solides Web-Content-Management-System. Richtig glänzen kann das CMS aber vor allem in der Rolle als Community-Framework. Mit wenigen Systemen ist es einfacher, eine individuelle Web-Community aufzubauen und zu verwalten, als mit Drupal. Dieser Artikel gibt einen Einblick in den Bereich Community-Building mit Drupal und stellt geeignete Module vor.

Wer die Geschichte von Drupal [1] betrachtet, stellt fest, dass dem Projekt von Anfang an ein kollaborativer Gedanke zu Grunde lag. Gestartet als eine Art schwarzes Brett für Studenten, entwickelte sich Drupal nach seiner Freigabe an die Community schnell zu einem System für Communitys. Seinen guten Ruf festigte Drupal im Jahre 2004, als der US-Präsidentschaftskandidat Howard Dean das System mit „Deanspace” [2] in das mediale Rampenlicht rückte. Was Drupal im Bereich Community alles leistet, zeigen die folgenden Beispiele.

Die Wurzeln liegen in der Community

Drupal.org ist die Heimat von Drupal und seiner internationalen Community. Hier schlägt mit der Dokumentation, den Foren und den zur Verfügung stehenden Modulen und Themes das Herz von Drupal. Die Site groups.drupal.org [3] ergänzt drupal.org um Gruppenfunktionalitäten. Hier kann jeder Nutzer seine eigene Interessengruppe rund um Drupal starten. Dass Drupal auch mit vielen Bildern umgehen kann, zeigt beispielsweise die neue MyFinePix-Community [4], wo sich Besitzer einer Finepix-Kamera treffen und vernetzen. Das Angebot bietet Foren, Nutzerprofile, Benutzergalerien, Blogs, News, Kommentare und Bewertungen.

Der Städteführer CNN Go basiert auf Drupal und bindet die Community aktiv in die Kolumne „City Pulse“ ein.
Der Städteführer CNN Go basiert auf Drupal und bindet die Community aktiv in die Kolumne „City Pulse“ ein.

Daneben existieren noch viele kleine und große, offene und geschlossene Communitys auf Drupal-Basis. Vor allem Medienunternehmen entdecken die Fähigkeiten Drupals verstärkt für ihre Zwecke. So laufen zum Beispiel die Websites Popular Science, Forbes Russia und mehrere BBC-Magazine auf Drupal. Daneben sind auch Universitäten wie Stanford, Duke, Harvard und das MIT teilweise auf Drupal umgestiegen. Viele weitere Beispiele hierfür finden sich auf der Website von Dries Buytaert [5].

Drupal 6 bringt bereits eine Reihe von Modulen für den Aufbau einer einfachen Community mit. Dazu zählen ein feingranulares Rollen- und Rechtesystem, Benutzermanagement, konfigurierbare Nutzerprofile, ein Forum, Blogs, OpenID und Kommentarfunktionen. Darüber hinaus stehen tausende Erweiterungen (Module genannt) zur Verfügung, um Drupal an die eigenen Wünsche anzupassen. Aus der Masse von Modulen stechen einige besonders hervor, die wir hier vorstellen.

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3 Antworten
  1. von Marco am 17.05.2010 (16:28 Uhr)

    Cool .. prima Artikel.

    Empfehlen kann ich noch das yiid Drupal Modul. Damit können Betreiber schnell und einfach Inhalte in unseren Suchindex schreiben und so neue Besucher generieren.

    Für weitere Infos stehe ich gerne zur Verfügung :-)

    Marco

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  2. von Maria am 02.10.2011 (00:13 Uhr)

    Danke fьr diese sehr gute Erklдrung!

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  3. von Alexander am 02.01.2012 (06:12 Uhr)

    Ich bin selbst begeisterter Drupal User. Drupal hat viele fertige sofort einsetzbare und meist leichtverständliche Module, was man von anderen CMS Systemen wie typo3 nicht behaupten kann. Wenn ich für Kunden CMS Systeme oder für mich selbst zur Verfügung stelle, dann erwarte ich auch eine einfache Bedienung und keine Wissenschaft.

    Enterprise CMS typo3 ist sehr leistungsfähig, aber man braucht extreme Entwicklererfahrung, dazu noch Linux/Windows Server Erfahrung und noch einiges mehr.

    Drupal ist international beliebt, typo3 kennt man eigentlich nur in Europa, wenn überhaupt nur in Deutschland.

    Wordpress ist für Blogs und kleine Internetseiten ein hervorragendes CMS. Selbst für Non-Entwickler ist es wunderbar zu gebrauchen. Contao ehemals Typolight ist auch ein feines kleines CMS und würde ich sogar noch vor typo3 vorziehen.

    Drupal ist zwar ein großes CMS System mit vielen Möglichkeiten und kann sich mit typo3 messen, aber dafür verbindet es für mich alle Funktionen. Flexibilität, Module, Blog, eCommerce Möglichkeit per Modul und Zukunft. Gerade das Backend von Drupal 7 hat es mir angetan und es wird stets verbessert.

    Ich persönlich arbeite vorwiegend nur mit Drupal, Magento, Wordpress und Contao. In Drupal haben wir auch ein Microsite System mit Übertragung zu verschiedenen Hosts entwickelt für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Unterstützung in Agenturen.

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