Bei der Auswahl sollte man auch auf die Lizenz des Themes und eventuellen Support achten. Immer öfter gibt es WordPress-Premium-Themes, für die ein Entwicklerbeitrag zu leisten ist. Hier ist allerdings Support und Sicherheit gewährleistet, wenn man auf der Webseite des Designers eine Kontaktmöglichkeit oder ein Forum findet. Die Bekanntheit von WordPress wird leider auch dazu genutzt, versteckte Links oder gefährlichen Code in WordPress-Themes einzuschleusen. Daher ist es aus Sicherheitsgründen ratsam, Themes immer nur von der Webseite des Theme-Autors herunterzuladen.
Widgets – kleine Helferlein
WordPress ermöglicht das Anpassen der Sidebar mit Widgets. Diese Funktionserweiterung muss jedoch im aktivierten Theme implementiert sein. Im Adminbereich unter Designs => Widgets kann man diese dann verwalten. Viele Bereiche eines Themes lassen sich durch Widgets steuern, allerdings funktionieren alle widgetfähigen Themes auch ohne aktivierte Widgets. Standard-Widgets gibt es unter anderem für die gesamte Navigation mit statischen Seiten, die Links zu den Kategorien und zu anderen Webseiten, die Anzeige der Archive, den Tageskalender, die letzten Artikel und Kommentare, die Tagwolke, RSS-Feed-Links, die Auflistung der Autoren, die Suchfunktion sowie für eine sehr große Anzahl an Text-Widgets und für den Login-Bereich.
Um ein Theme widgetfähig zu machen, muss die functions.php, die als Teil des Themes im Theme-Ordner liegt, bearbeitet werden – man kann diese Datei aber auch selbst erstellen. Außerdem benötigt man die sidebar.php, die nicht notwendiger, aber dennoch Teil jedes WP-Themes ist.
In der functions.php gibt man die Anzahl der Widgets und die Formatierung derselben an. WordPress hat für die Ausgabe der Widgets in der Sidebar hier eine verschachtelte ungeordnete Liste vorbereitet, diese kann überschrieben werden. Der Code in der functions.php sollte dann so aussehen:




![WordPress 2011: So nutzen Anwender das System [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-353209_wordpress-infogra-feat_medium.jpg)

