Zend Framework [1] unterscheidet sich von den meisten anderen Frameworks dadurch, dass es im Grunde ein Komponenten-Framework ist und die schnelle Erstellung von Model-View-Controller-Anwendungen (MVC) unterstützt, ohne einen bestimmten Programmierstil vorauszusetzen. Dazu nutzt es Werkzeuge und Funktionalitäten, die in PHP 5.1 integriert sind. Derzeit setzt Zend Framework PHP in Version 5.1.4 oder höher voraus. Mit der robusten MVC-Architektur können Entwickler unkompliziert arbeiten und schnell ihre eigenen Programmsteuerungen, Präsentationen und Modelle erstellen. MVC trennt dabei die Business-Logik vom User-Interface-Design und bietet so eine ideale Basis für die Entwicklung von anspruchsvollen Webapplikationen.
Datenzugriff per Abstraktion
Der Database Abstraction Layer von Zend Framework unterstützt eine ganze Reihe von Aufgaben, beispielsweise die Suche nach einer Komponente, die automatisch die Applikation beim Gebrauch mehrerer Datenbanken schützt oder die vereinfachte Entwicklung eines eigenen SQL-Codes. Mit den eingebauten Werkzeugen für die Generierung von SQL-Code lassen sich Anwendungen entwickeln, die mit relationalen Datenbanken von MySQL bis DB2 zusammenarbeiten. Die unübersichtlichen Details von SQLverbirgt das Zend Framework hinter einer einfach gehaltenen Schnittstelle. So können sich Entwickler voll darauf konzentrieren, ihre Applikation fertigzustellen. Wer allerdings seine eigenen SQL-Befehle von Hand schreiben möchte, kann auch das mit dem Zend Framework tun. Voraussetzung dafür ist, dass die Zieldatenbank, mit der kommuniziert werden soll, von vornherein bekannt ist. Das Framework erledigt dann den eigentlichen Datenaustausch und die Formatierung. Bei all den Möglichkeiten besteht jedoch keine grundsätzliche Abhängigkeit zu „Zend_Db“. Entwickler, die bereits andere Datenbank-Abstraktionsklassen wie MDB2 oder ADODB nutzen, können diese alternativ zu „Zend_Db“ in Zend-Framework-Projekte einbinden.





