von Cal Evans, 04.09.2007

Mehr Freiraum für Webentwickler: Mit dem Zend Framework in die Zukunft

Aus dem
t3n Magazin Nr. 9

Benutzer und Sessions

Im Gegensatz zu vielen anderen Frameworks, die Entwicklern ein Basis-Interface zum Verwalten von Session-Werten bereitstellen, bietet Zend Framework Kontrollmöglichkeiten über seine datenbankunabhängige, objektorientierte Schnittstelle. Viele Komponenten in Zend Framework machen umfassenden Gebrauch von „Zend_Session“-Komponenten. Ein Beispiel dafür ist „Zend_Auth“: Wird diese Komponente in ihrer ursprünglichen Konfiguration angewendet, erstellt sie automatisch ein Session-Interface, um die Authentifizierungsinformationen zu speichern. Die objektorientierte Schnittstelle erlaubt den Zugriff auf Funktionen, die normalerweise nicht für PHP-Sessions verfügbar sind. So verbindet Zend_Session unterschiedliche Konzepte wie Namensräume und Leserechte, damit andere Bereiche der Anwendung Informationen nicht verändern. Die Konzepte gibt es zusätzlich zu den Standard-PHP-Optionen auch zum Aufstocken der Speicher-Engine.

Die Dokumentation

Eine Stärke von Zend Framework ist die Dokumentation. Sie wird mit jeder Zwischenversion aktualisiert und gilt als offizielle Dokumentation. Innerhalb des Zend-Framework-Wikis findet sich im Entwicklerbereich eine noch aktuellere Version der Dokumentation [2]. Sie wird alle 30 Minuten automatisch aus den aktuell bearbeiteten Dokumenten der beteiligten Entwickler erstellt. Wer die neusten Änderungen von Zend Framework sucht, kann sich somit auf die stets aktuelle Dokumentation im Wiki beziehen. Schließlich gibt es auch eine Dokumentation für die Klassen, die noch nicht in den Kern eingeflossen sind. Die Klassen befinden sich im Inkubator – einem Teststadium – und haben eine eigene Dokumentation, die mit ihnen wächst. Die Dokumentation wird automatisch in den Kern übernommen, sobald die Klasse dort integriert wurde.

Seite:  1 2 3 4

Empfohlene Artikel