Im November 2008 veröffentlichte die ibi research GmbH der Universität Regensburg die Studie "E-Commerce in Deutschland". Als Ergebnis sieht die Studie unter anderem einen zunehmenden Trend zur Entdeckung des Internets als zusätzlichen Vertriebskanal für Unternehmen. Dabei ist der Einstieg in den E-Commerce durchaus mit einiger Sorgfalt zu planen, um Fehler zu vermeiden und den Weg für einen erfolgreichen Start zu ebnen.
Der E-Commerce- und Internet-Marketing-Manager Justin Palmer beobachtet immer wieder die gleichen Fehler bei E-Commerce-Startups und hat die häufigsten Fehler in einer Liste zusammengestellt:
Die Top-10 der E-Commerce-Startup-Fehler
- Hohes Budget für die Webentwicklung, bei gleichzeitiger Vernachlässigung des Marketings
- Die Suche nach dem perfekten Design vor dem Start verzögert die Öffnung
- Vergessen, dass die Kunden die Ware nicht anfassen können
- Ignorieren, dass Online-Kunden weniger entscheidungsfreudig sind als Ladenbesucher
- Werbung für den Online-Shop in Printmedien schalten
- Keine Vertrauensbasis im Online-Handel bilden
- Überbewertung der Startseite bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Produkt- und Kategorieseiten
- Jedem neuen Trend nachjagen
- Web-Analyse nicht durchführen oder sie nicht richtig verstehen
- Abstimmung von Online- und Offline-Handel vernachlässigen
Ob als Besucher, Entwickler oder Betreiber eines Online-Shops, einer der Fehler aus den Top-10 kennt wohl jeder. Und sicherlich gibt es noch den einen oder anderen mehr, der den Weg in diese Liste nicht gefunden hat.
Welche Fehler fehlen hier noch und müssten dringend aufgenommen werden?
Bildnachweis: © LaCatrina - Fotolia.com








4 Antworten
von Knut O.E. Pankrath 16.02.2009 (15:22Uhr) 1.
Trotz der Verwandschaft mit Punkt 6 fehlt mir der HInweis, dass gerade der per se erst einmal seelenlose Shop durch das Vorstellen von Menschen persönlicher werden sollte. Das kann z.B. durch den "Blog zum Shop" passieren, wo z.B. die Backofficeleute erzählen, wie bestimmte Produkte in den Shop kommen oder auch nicht. Geschichten gibt es da sicher genug zu erzählen.
von Nick Weisser 16.02.2009 (15:54Uhr) 2.
Zwei wichtige Punkt sind sicherlich auch noch "zu wenig unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten" und "zu hohe Versandkosten". Hier springen sehr viele Kunden ab, wenn Sie nicht das vorfinden, was Ihrer Vorstellung entspricht.
von Ralf 16.02.2009 (19:32Uhr) 3.
Die Benutzerführung ist oft an Printmedien angepasst, ggf. sogar als Falsh-Katalog zum umblättern. Das ist viel zu aufwendig für den User.
von Andi 26.02.2009 (16:08Uhr) 4.
Abgesehen von den Kosten: Ist Werbung in Print-Medien so schlecht? Bin selbst schon desöfteren von Printmedien ausgehend auf neue Webangebote gestoßen.
Ist TV-Werbung analog zu sehen?
Gibt es in diesem Punkt verlässliche Zahlen zu Conversions?
Grüsse
Andi