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Marketing

10 Gründe, warum Google+ gegen Facebook gewinnt

    10 Gründe, warum Google+ gegen Facebook gewinnt

Google+ hat enorme Wellen geschlagen - und das zu Recht. Dabei ist Google+ kein zweites Wave. Stattdessen hat das Social Network das Potenzial, dem aktuellen Weltmarktführer Facebook richtig Feuer unterm Hintern zu machen. Warum Google+ sogar gegen Facebook gewinnen könnte, stelle ich hier zur Diskussion.

Google+ hat einen enormen Hype erlebt und wird vielfach gelobt. Aber reicht das, um sich gegen Facebook zu behaupten oder gar durchzusetzen?

1. Viele Facebook-Nutzer sind genervt

Wären alle glücklich mit Facebook, hätte Google+ keine Chance. Tatsächlich fühlt sich aber nahezu die Hälfte der Nutzer nicht besonders wohl mit Facebook und misstraut dem Social Network, wie diese Umfrage gezeigt hat. Und es gibt wirklich viele Punkte, die an Facebook schlichtweg nerven. Vor allem in Sachen Privatsphäre fühlen sich viele Nutzer unwohl und von Facebook auch immer wieder überrumpelt. Features wie der erweiterte Einsatz der Gesichtserkennung sind plötzlich da und der Nutzer muss sie wieder abschalten, wenn er damit nicht einverstanden ist. Generell handelt Facebook nicht im Sinne der Nutzer, sondern denkt vor allem ans eigene Vorankommen. Das merkt man natürlich. Und dieses Gefühl mag niemand.

Facebooks Ruf ist nach meinem Eindruck erheblich angeschlagen. Jede potenzielle Alternative wird mit großen Interesse begrüßt. Es ist einfach Zeit für einen Konkurrenten. Und wenn es nur Google kann, die ja nun auch nicht gerade ein gemeinnütziger Verein sind, dann soll es eben so sein. Das ist allemal besser als gar keine Konkurrenz.

Die offizielle t3n Google+ Page ist unter folgendem Link erreichbar:

2. Einige der besten Ingenieure der Welt arbeiten für Google

Ein inhaltlich, technisch und optisch komplexes Produkt wie Google+ können nicht viele Unternehmen auf der Welt in dieser Form umsetzen. Ich weiß nicht, ob ich schon einmal eine so große und dabei so gelungene Beta gesehen habe. Quora hat viele ähnlich begeistert, aber das ist ein Dienst mit einem sehr begrenzten Zweck.

Was man jetzt bei Google+ sieht, ist nur der erste Schritt. Ein Feature wie der Videochat „Hangout“ innerhalb von Google+ zeigt dabei, wozu diese Leute in der Lage sind. Google+ könnte Facebook allein schon mit weiteren Funktionalitäten dieser Gewichtsklasse arg in Bedrängnis bringen.

3. Google hat aus Wave, Buzz und anderen Flops gelernt

Aus epischen Flops wie Google Wave hat das Unternehmen für Google+ gelernt. Features reichen nicht, die Leute müssen sie auch verstehen können und benutzen wollen.

Wie man in Google+ Ähnlichkeiten zu Google Wave erkennen kann, ist mir vollkommen schleierhaft. Zwischen beiden Produkten liegen Welten. Was man mit Google+ tun kann, ist beispielsweise sofort klar. Google+ kopiert schließlich in vielen Punkten Facebook. Zugleich aber werden Funktionen besser umgesetzt wie unter anderem die Privatsphäre. Nach meiner Meinung erklärt es sich von selbst, was es mit den Personenkreisen („Circles“) auf sich hat, in die man seine Kontakte sortieren kann, wenn man denn will: Dann kann man bestimmte Inhalte eben nur bestimmten Personenkreisen zugänglich machen.

Gelungen ist die Optik von Google+. Die vielen Animationen sind wirklich schön anzuschauen und dabei vielfach auch nützlich. Schließlich sind sie in der Regel nicht Selbstzweck, sondern sollen verdeutlichen, was gerade passiert, was man machen kann, was womit zusammenhängt. Hier hat Google viel Mühe investiert, die sich meiner Meinung nach gelohnt hat.

Also Google+ ist gut zu verstehen, funktional und schön anzuschauen. Ich benutze es gern. Google hat gelernt: Es reicht nicht, tolle Dinge zu machen. Die Leute müssen es auch benutzen wollen...

4. Google hat schon alles, was Facebook hat - nur viel besser

Im riesigen Google-Universum gibt es alles, was Facebook hat. Und Googles Dienste spielen zugleich in einer ganz anderen Liga. Man vergleiche die Video-Funktionalität von Facebook mit der von YouTube oder die Möglichkeiten von Fotos auf Facebook mit denen bei Picasa. Man vergleiche das Messaging-System von Facebook mit Google Mail. Schaut man sich das alles einmal an, wirkt Facebook plötzlich so klein und featurelos wie Twitter im Vergleich zu Facebook.

Allein die intelligente Integration dieser Dienste in die Oberfläche und Logik von Google+ wird das Angebot in den nächsten Wochen und Monaten unweigerlich größer und größer machen.

5. Integration der +-Leiste auf allen Google-Seiten schon heute

Schon jetzt ist Google+ durch die erneuerte Leiste am oberen Bildschirmrand immer präsent. Viele Internetnutzer bewegen sich den ganzen Tag immer wieder auf einem der zahlreichen Google-Dienste und werden ganz automatisch auf neue Ereignisse in Google+ aufmerksam gemacht. Das führt dazu, dass man immer wieder an Google+ erinnert wird und die Seite nutzt, wenn man einmal damit angefangen hat. Facebook hingegen hat nur Facebook.

6. Privacy-Features besser gelöst

Google+: Circles, das Management unterschiedlicher Bekanntenkreise

Zur Funktionalität der „Circles“ gibt es ja unterschiedliche Meinungen. Ich finde sie ausgezeichnet gelöst. Man darf nicht vergessen, was für eine komplexe Problematik hier umgesetzt wird. Ich finde, das sich das um Klassen besser bedienen lässt als Facebooks rudimentäre und lieblos umgesetzte „Listen“-Funktion. Und ich bin überzeugt, dass sehr viel mehr Nutzer sofort verstehen, wie es funktioniert.

Überhaupt merkt man, dass Google aus Privatsphäre-Desastern wie zum Start von Buzz gelernt hat. Immer wieder bekommt man Informationen dazu, was jetzt gerade geschieht und was man tut. Das wird Fehlbedienungen nicht verhindern können. Die passieren immer. Aber man sieht ganz deutlich, wie sehr Google darum bemüht ist, Vertrauen zu schaffen.

Das sieht man meiner Meinung nach auch auf der Seite mit den Einstellungen. Spielend leicht sind hier die Knöpfe zu finden, um alle seine Daten zu exportieren und um sein ganzes Konto zu löschen, wenn man denn überhaupt nicht mehr mag. Im Grunde sollte das alles Standard sein. Facebook macht es Google auch an dieser Stelle sehr leicht, sich positiv abzuheben.

7. Direkte Integration in Android steht an

Die Android-App zu Google+ ist bereits verfügbar und es ist anzunehmen, dass die Verzahnung mit dem Social Network in Googles Mobil-Betriebssystem künftig noch stärker wird. Hier hat der Internetriese einen großen Hebel in der Hand. Chrome OS sollte man auch nicht vergessen und dass die Leute bei Google gute Web-Apps schreiben können, haben sie schon gezeigt. Eine iPhone-App ist außerdem in der Entwicklung. Mit Chrome gibt es den hauseigenen Browser als besonders gute Grundlage für all diese Dienste im Netz vom Schlage des neuen Social Networks. Der Chrome Web Store wird sicherlich auch noch innerhalb von Google+ eine Rolle spielen...

Sprich: Google+ kann sehr schnell auf allen wesentlichen Plattformen Fuß fassen und bietet schon jetzt aus dem Stand viel an. Was mag da erst kommen, wenn es ganz offiziell live gegangen ist?

8. Eine API wird kommen und sie wird den Durchbruch bringen

Man darf nicht vergessen, dass das aktuelle Google+ eigentlich nur eine Vorschau sein soll. Deshalb fehlen noch viele Features wie beispielsweise eine öffentliche API. Sie wird kommen und eine wichtige Rolle spielen. Es ist wohl kaum übertrieben zu sagen: Sie wird ein entscheidender Baustein für den Erfolg. Entwickler werden die Chance bekommen, Google+ um viele interessante weitere Möglichkeiten zu erweitern. Und sie fragen schon jetzt danach.

9. Mit Adsense ist die Monetarisierung bereits vorhanden

Wenn es darum geht, mit Google+ Geld verdienen zu wollen, muss das Unternehmen nicht lange herumrätseln. Mit dem Gespann AdWords und AdSense hat es ein milliardenschweres und höchst erfolgreiches Produkt bereits an Bord. Abgesehen davon verdient Google ja auch heute schon so viel Geld, dass man sich um die Finanzsituation dort wohl keine wirklichen Sorgen machen muss.

Facebook hingegen hat zum Geld verdienen nur... Facebook. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum Google sein Social Network in vielen Punkten offener anlegt als Facebook es tut: Google ist nicht darauf angewiesen, mit Google+ direkt Geld zu verdienen. Sie wollen sich vor allem so tief ins Netz verweben, dass sie niemand mehr so schnell wieder herausdrängen kann.

10. Das Social Web ist Googles Kernprojekt 2011

Google+ ist keine Spielerei. Google weiß, dass es im Social Web punkten muss, will es auf Dauer überleben. CEO und Mitgründer Larry Page hat das erkannt und die Mitarbeiter schon Anfang des Jahres entsprechend eingenordet.

An dem nun vorgestellten Social Network sieht man: Google kann nicht nur tausende von Ideen auf den Markt werfen und sich Unternehmen einverleiben. Sie können ihre Kräfte auch bündeln und ein stimmiges Gesamtprodukt auf den Markt bringen. Dazu haben sie erkannt, wie wichtig gutes Design ist. Und alles das konzentrieren sie nun auf ihr Ziel, das Social Web für sich zu erobern.

Gibt es denn gar keinen Stolperstein für Google+?

Trotz allem ist Google+ kein Selbstläufer. Das Unternehmen hat hier gute Arbeit geleistet und die Tech-Szene ist aus meiner Sicht zu Recht überwiegend begeistert vom ersten Wurf. Nur muss Google+ natürlich auch nach dieser ersten Begeisterung interessant bleiben. Es muss Gründe geben, es zumindest parallel zu Facebook, Twitter etc. zu nutzen. Ob das gelingt, werden die nächsten Wochen sehr bald zeigen.

Ich gehe allerdings davon aus, dass Google sein neues Produkt mächtig vorantreiben wird. Man denke hier nur daran, welche enorme Entwicklung Android seit Start bereits hinter sich hat. In atemberaubender Geschwindigkeit holte das anfangs von manchen belächelte Mobile-OS auf und rauschte schließlich an die Spitze. Ich bin mir sicher, dass Google erhebliche Anstrengungen unternehmen wird, Google+ schnell auszubauen und zu verbessern. Das ist schließlich kein Nebenbei-Projekt.

Noch wichtiger aber ist die breite Masse als Zielgruppe. Wie viele Facebook-Nutzer werden am Ende tatsächlich abwandern? Gibt es auch für sie Gründe, diese Mühe auf sich zu nehmen? Werden sie Google+ besser finden? Die Trägheit der Masse sollte man als Faktor nie unterschätzen. Denn wir Geeks stürzen uns oft mit Wonne auf alles Neue. Den meisten Nutzern ist das Vertraute aber viel lieber.

Fazit zu Google+

Angebliches Profil des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg auf Google+: Sein Gesichtsausdruck jedenfalls passt, seine Sprachlosigkeit auch.

Google+ dürfte Facebook einen gewaltigen Tritt in den Hintern verpasst haben. An Stelle von Facebook würde ich mir echte Sorgen machen. Natürlich haben sie mit ihren 750 Millionen aktiven Nutzern eine enorme Userbasis und die wird ihnen auch nicht von heute auf morgen davonlaufen. Aber Marktführer im Internet zu sein, ist keine Bank, auf der man sich ausruhen kann. Das weiß Facebook als Nachfolger von einst erfolgreichen Social Networks wie MySpace und Friendster. Das weiß Google, das sich als Außenseiter gegen so unschlagbar scheinende Konkurrenten wie AltaVista durchsetzen konnte - und sie ins Vergessen geschickt hat. Zugleich gilt der Kampf um den „Social Graph“ als das wichtigste Feld der nächsten Jahre.

Facebook und Google wissen also beide, dass es hier gerade um die Wurst geht. Deshalb ist das auch so spannend mitzuerleben.

Was meint ihr? Hat Google+ eine Chance, sich gegen Facebook zu behaupten? Wird es das Social Network in den nächsten Jahren gar überrunden? Oder wird das jetzt so gefeierte Projekt in einigen Wochen kaum beachtet vor sich hin dümpeln?

Weiterführende Links zu Google+:

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100 Reaktionen
Markus24
Markus24

Für mich ist G+ in klaren Vorteil, weil er Server besitzt und zählt nicht nur eigene texte sondern von facebook auch.

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sattelitebs
sattelitebs

Google+ wird seinen Platz schon finden. Ob er eine ernsthafte Konkurrenz zu Facebook wird, dass wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

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anne_56

Nun ja, da muss ich doch einmal meinen Senf dazugeben.
Facebook und REICH???!!
Nein, reich kann man nur sein, wenn man mit seinem Namen nicht soviel "Wind" machen muss, sondern einfach nur den Alltag bewältigen kann.
Als mir ein Arzt vor einem Jahr sagte, dass ich nur noch 3 bis 4 Jahre zu leben hätte, konnte ich es nicht glauben. Wie lang ist ein Jahr, wie lang ist ein Tag.....
Immer solang, wie wir erleben. Ansonsten gäbe es uns nicht.
Google hat seinen Namen durch einen Rechtschreibfehler bekommen. Wie schreibt man das??
So sagte man 1999; deshalb, weil daran kann ich mich noch erinnern.
Wer ist Gooooooooooooooooooooooooooooo....gle?
Ja, das sind wir alle. WIR muss ich nun deshalb gerade sagen, denn das SMARTphon wurde schon lange vor APPLE IPhone entwickelt. Das ist ganz einfach ein ganz ganz kleiner Rechner. Was zeichnet einen Rechner aus?
Darüber habe ich heute das erste Mal nachgedacht.
Eine Röhre im Fernseher ist wie ein Transistor im ersten Rechner.
Heute sind es lediglich die Quantensprünge.
Wieviel mögliche Speicherplätze passen auf einer Glasscheibe. Soviele. wie das Licht absorbieren kann. So lernte ich es in meinem Ing.Studium. Heute weiss ich, das damit nicht nur die Fläche, sondern der gesamte sogenannte neuclied'sche Raum gemein ist. Das heißt soviel wie: je nachdem wo ich den Ortsvektor anlege und ich den gesamten Raum als homogene Fläche nutzen kann, die Ablenkung des Lichtes nicht materialspezifisch ist, sondern allein von seiner Umgebung abhängt....
Wir alle sind reich.
Gestern habe ich von einer Organisation, die Bodenplatten entwickelt, die bei Betren dieser die Schwingungen in Form von Lichtenergie (oder auch als Ton in Schallwellen) abgibt. Eine Tanzfläche gibt damit eine weiche oder harte Musik, bzw. ein helles oder dumpfes Licht ab.
Es lebe unsere aller Intelligenz.
Gemeinsam lernen und Wissen erweitern....

Im Berline Museum sah ich zum ersten Mal den "ersten Rechner" (ZUSE).
Nun aber noch einmal zum eigendlichen Kommentar, was ja spätestens jetzt schon keiner mehr ist, denn zu einem Kommentar gehen nicht soviiiiiii...le Zeilen.
2008 war ich auf einer Google-Dev in München und sagte zum ersten Mal: "Ich möchte eine Anwendung schreiben, auf der sich die Leute anmelden können, wenn sie Arbeit suchen und Arbeit anbieten können.
Tja, das kann ja spannend werden. Als ich erfuhr welche Qualifikation man in Deutschland benötigt um eine Zeitarbeit zu gründen, da blieb mir "FAST DIE SPUCKE WEG"!!!! (das war vor vier Jahren)
Nichts, was nichts, das kann doch garnicht sein.
Eine Zeitarbeit verdient mindestens soviel wie jeder Arbeiter selbst mit seinem Kleinunternehmen. So verdient man in GERMANY sein Geld.
Nun weiss ich, warum ich nie reich wurde. Ich bin zu langsam!
Ich wollte eine Zeitarbeit im Internet gründen, die so wie in Berlin die TUSMA zu meiner Zeit an der TU-Berlin verdiente.
Spätestens nachdem feststeht, dass Facebook seine eigene Smart-Generation entwickeln will, spätestens ab da sollten wir hellhörig werden.
ASSAN hat, wie mir bekannt wurde das Facebook im Internet freigegeben, weil er einfach alles wissen wollte von seine(n)m Bürger(n)m (im) Land.
So einfach ist das; und in Deutschland, tja, da ist es wohl nur ein wenig rationeller gedacht, oder?
Ha, mit 1€ ist an der Börse nichts anzufangen. Selbst 1$ ist schon nicht mehr so lukrativ wie 1 ¥(http://de.wikipedia.org/wiki/Yen).....Armes Deutschland.....Was Fabriken bauen angeht, da stehen die Deutschen an erster Stelle (man denke an die ENDLösung) im 2. Weltkrieg.

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realmc
realmc

@bix - edited am 19.11.2011 von realmcHallo bix - du hast natürlich recht ! Man kann das nur mit ausentwickelten Komponenten tun. Nicht mit super neuen Sachen - da diese noch nicht so gut abgestimmt oder getestet sind. Die Firma Korg z.B. braucht zum Entwickeln eines neuen Synthesizer Models so im Schnitt 4 Jahre, inklusive des speziellen eigenen Betriebssystems. (und andere natürlich ebenfalls) Also ist klar, dass nicht das Neuste da drin sein kann, wenn du das Gerät heute am Tag kaufst. Aber alles ist getestet und es funktioniert sicher und klingt hervorragend. Das ist das, was ich haben will und mehr kann das Ding nicht - muss es auch nicht in meinem Fall, und wenn du ein Hallgerät, oder einen Kompressor kaufst, dann machen die ebenfalls perfekt, genau das was sie sollen. Ich denke aber wir kommen hier etwas vom Weg ab. Du kannst ihn ja updaten -optimieren - abstimmen - reinigen und dann vom Netz nehmen, wenn er super funktioniert. :-) Mach*s gut + ciao, der MC

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bix
bix

@realmc:

ja man kann 4 und mehr Jahre mit einen Offline Pc ohne Änderungen leben aber was wäre wen ich meinen jetzigen PC (Den ich selbst gebaut habe) gleich nach der Fertigstellung nicht mehr Aktualisiert hätte ?

Er würde wegen der dan immer noch vorhandenen AMD Grafikkarte alle Nase lang abstürzen weil der Treiber damals zu instabil war (habe deswegen wieder zu Nvidia gewechselt)

Er hätte immer noch die gleichen W7 Kinderkrankheiten wie zu Anfang

Meine Festplatte wäre längst über voll wen ich ihn nicht mit einer 2. letztes Jahr ausgestattet hätte

...

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realmc

Was Myspace angeht, so sind dort heute eigentlich nur noch die Musiker, DJs und Bands übrig. Ich denke die Kollegen, die dem Schwarm gefolgt sind, werden nach und nach wieder zurück kommen - weil Myspace immer noch die Musikplattform schlechthin ist. Myspace ist nicht tot. Sagen wir es hat sich gesund geschrumpft. ich gebe dir recht, dass das dort nicht alles gut war - aber es gab einige, die schöne und gute Seiten hatten. Was Myspace in den Abstieg gezwungen hat, war zum einen Missmanagement und zum anderen, die Tatsache, dass die ungefragt sämtliche Profile abgef..ckt haben, durch das Update auf Version 3, also auch die 1 000 000 wirklich guten und professionellen Profile - darauf hin hatten die Meisten einen Hals und sind zu Facebook. Ich war ja auch betroffen, da ich ein halbes Jahr an meiner Seite gebastelt hatte - und meine war sicher eine der perfektesten und schönsten Myspace Seiten, die es je gegeben hat. Leider hat man mir die Links hier wieder ausgebaut - wenn du sie mal sehen willst - klicke oben auf realmc - ich habe einen Screenshot jetzt dort verlinkt. Wenn du auf realmc im letzen Artikel von mir klickst > kannst du dir meine aktuelle Version 3 ebenso mal ansehen. Myspace funktioniert jetzt wirklich klasse, und ist gegen Wildwuchs limitiert, trotzdem individuell nach einem Baukastenprinzip zu gestalten, welches sehr an Microsoft's Livespaces erinnert. Wäre echt schade drum. Die hätten das letzte Update einfach nicht mit der Brechstange machen dürfen.
Ciao und eine netten Gruß, Marco

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realmc

@laZee
Hi laZee - Klar bin ich von der Geschwindigkeit des Netzes müde und dem Zwang in der IT permanent alles mögliche updaten zu müssen. Von Browser Inkompatibilitäten und täglichen Windows Updates - Attacken - Virendefinitionen. Ich bin müde davon ständig neue Dinge lernen zu müssen, mir von irgendjemand meine gewohnte Arbeitsumgebung verändern zu lassen. Das alles musste ich mir reinziehen - obwohl ich keinen Bock drauf hatte. Mach doch mal einen Langzeittest. Kaufe dir gute Hardware baue einen Rechner und schließe ihn NICHT am Internet an, wenn er perfekt läüft mit den Programmen, die du magst und kennst. Jedes Icon, jedes Menü und die Bedienoberfläche bleiben an den Stellen, die du kennst. Das hat 4 entscheidende Vorteile. Der Rechner verändert sich nicht - du kannst ihn im Schlaf bedienen - er bleibt absolut zuverlässig, solange die Hardware funktioniert, weil keiner von außen dran rumfummelt, der Arbeitsflow bleibt erhalten und die Effizienz deiner Arbeit steigt sogar, weil dein Service Aufwand gering ist. Könnte sein - dass du glatt 5 Jahre mit der Maschine ohne Störung deine Arbeit machen kannst. Diesen Bonus kannst du nicht mal mit „besserer“ Software oder immer schnellerer neuer Hardware einholen. Weil du jedes Mal von vorne anfangen musst. Das Prinzip ist nicht neu. Ich hab's mir abgeschaut bei guter Hardware. ich bin auch kein Computer Spezi - ich bin Musiker.
Du gehst doch auch nicht in einen Shop und kaufst dir einen Gitarren Verstärker als Bausatz. Jeden 2ten Tag kommt irgendein Service Techniker in DEIN STUDIO stört dich bei der Arbeit und baut dir ein paar neue Röhren oder zusätzliche weitere Teile ein - er geht zum Mischpult zieht dir die Patchkabel aus dem Steckfeld und verteilt dir die Knöpfe neu ... Hey Mann - der würde ermordet. Jedes Hardware Teil ist ein in sich geschlossenes kleines Universum, welches ohne viel Service funktioniert, Tag und Nacht ohne Datacenter, Hochverfügbarkeitsaufwand und 24/7 Support, und das in höchster Qualität und jahrelang ....und solange das in der IT niemand einsehen mag - werdet ihr nie fertig mit dem ganzen Wahnsinn ! Ich bin vielleicht etwas oldskool ... aber ich lebe nicht unendlich und ich kann nicht andauernd was Neues lernen, nur um meinen Job gut zu machen. That's IT :-) Da ist was faul an dem Konzept.
...

Antworten
laZee

@ realmc: Na dann viel Spaß und gute Erholung. Allerdings bist du einer von denen, die das "Internet" vom "Real Life" trennen. Das passiert je älter man ist. Der Trend ist allerdings eher eine Verschmelzung. Man trennt ja auch nicht "Telefon" und "Real-Life". Und inzwischen passieren eben sehr viele Dinge im Internet, die eine direkte Verbindung zum "Real-Life" haben. Veranstaltungen, Parties, Fotos - die entstehen erst draußen und wandern dann nach drinnen.

Klingt für mich eher, als wärst du des Hypes müde oder der Geschwindigkeit, mit der man sich neuen Technologien anvertrauen soll. Verständlich. Noch kannst du dich zurückziehen - aber in nicht allzu langer Zeit wird ein Internetanschluss (inklusive Mailadresse etc.) "dazugehören" wie eine Postanschrift. Und heute ohne Postanschrift zu leben ist quasi unmöglich.

Zum deiner DB/G+-Kritik: Die Personalisierung (wie damals MySpace) war das, was MySpace zerstört hat. Ich habe es GEHASST MySpace-Seiten zu besuchen. Überladen, auf jeder Seite musste man sich neu orientieren, Ladezeiten jenseits von Gut und Böse. Das was passiert, wenn man jedem weiß macht, er sei ein Designer.

Andere soziale Netzwerke haben den Zugang zum Wichtigsten auf der Seite, dem CONTENT, übersichtlicher gemacht. MySpace hat mit seiner Möglichkeit alles bis zur Unkenntlichkeit mit Grafiken und Animationen vollzuklatschen nur verschleiert, dass es keinen spannenden Content gibt.

Das was zählt ist der Content. Wer den am schnellsten, pfiffigsten, attraktivsten und übersichtlichsten präsentiert, gewinnt. Darum lebt Facebook und G*, und darum ist MySpace tot.

Antworten
realmc

Ich bin einfach Müde davon ! Die letzten 15 Jahre im Netz haben mich enorm viel Zeit gekostet .... Lebenszeit nämlich ... ( + Geld natürlich ) - Mein Fazit > Das gesamte Internet wird schlicht überbewertet ... ist eine gigantische Beschäftigungstherapie, die unendlich viel Zeit, Geld und Energie frisst.
-
Ich denke ich werde zumindest privat recht bald aussteigen oder zumindest die Usage auf ein absolutes Minimum reduzieren. Eine Begeisterung für irgendwelche Innovationen - die mit dem Thema Internet und vor allem den s.g. Social Networks zu tun haben - ist bei mir einfach nicht mehr vorhanden. Meine Restlebenszeit möchte ich mich lieber mit dem befassen, was real in meinem direkten Umfeld stattfindet. Sorry an alle - die sich „noch“ Tag täglich dafür begeistern können > aber ich persönlich hab echt keinen Bock mehr drauf und ich glaube nicht, dass dies auf Dauer ein „Einzelschicksal“ bleiben wird. Das Internet war vielleicht mal ganz lustig – aber man braucht es nicht wirklich, zum Leben >>> F..k the Internet also … bevor es dich f….
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Ein Statement noch zu google+ und Facebook – Beide Netzwerke berücksichtigen nicht die Individualität eines jeden Benutzers, was die persönliche Gestaltung einer „Eigenen Webseite“ angeht und sind deshalb einfach nur stinklangweilig und ätzend uniform.
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Diese war und ist meines Wissens bis heute nur bei Myspace gegeben. Was ich damit meine, kann sich jeder gerne einmal auf meinem Webfriedhof ansehen. Dort ruht sie nun in Frieden.
>>> Meine sehr geliebte Myspace Music Site ( Myspace Version 1) << have fun - der MC

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laZee

@ Carlo: Den Marktführer und Hauptkonkurrenten einer Branche komplett auszuklammern, wäre aber feige. Es geht ja nicht darum zu bestimmen, wer die stolzeste Marke hat. Es geht dem Benutzer darum zu erfahren, wie das Neue im Vergleich zum Alten dasteht. Nichts mit Selbstbewusstsein. Der Artikel hier stammt übrigens nicht von Google.

"Teilen" halte ich auch nicht unbedingt für eine tolle Übersetzung von "share". Und das "share" kommt von "etwas mit anderen teilen". Vielleicht hellt das deine Konfusion etwas auf. Und ja, ich nutze das genau dann, wenn ich eine interessante Sache mit anderen teilen möchte.

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Carlo Backhausen

Einige Artikel hier habe ich inzwischen gelesen. Auffällig ist, dass darin öfters
die Sprache auf FACEBOOK kommt und Vergleiche damit angestellt werden.
Von großem Selbstbewusstsein scheinen diese Vergleicher nicht beseelt zu
sein. Wenn mein Produkt gut ist, habe ich solche Vergleich nicht nötig.
Carlo

Antworten
Carlo Backhausen

Guten Tag meine Damen und Herren, liebe Kinder !
Ich bin Mitglied bei FACEBOOK, weil man mir das empfahl. Nun bin ich Mitglied bei GOOGLE, ebenfalls nach einer Empfehlung. Beide Netzwerke sprechen vom TEILEN. Ich halte das Wort für eine schlechte Übersetzung. Nach meiner Einschätzung dürfte es sich eher darum handeln, dass die Mitglieder solcher Netzwerke sich etwas mitzuteilen haben. Deshalb die Frage in die Runde:
Teilt ihr mit, teilt ihr aus oder teilt ihr, weil euch gar nichts Anderes übrig bleibt ?

Antworten
Bernhard

Ich bin bei google+ eher etwas vorsichtiger.Google ist auch bekannt dafür, dass es Daten aus allen möglichen Quellen verwendet - warum nicht auch aus google+ ? Es wird auf jeden Fall nun zu einen Wettkampf zwischen google+ und Facebook kommen.

Antworten
realist
realist

Google zieht eine Marketingkampagne durch, die so einfach und erfolgreich ist. Nur wenigen den Eintritt gewähren und schon spielt sich alles hoch. Wie war es damals mit den Suchmaschinen? Yahoo war der Marktführer, Google hat recherchiert und alle an die Wand gedrückt

Antworten
carloco

Google wird sein Social Network auch nicht aus reinem Gutmenschentum betreiben. Um sich gegen einen etablierten Konkurrenten mit aktuell 750mil Kunden durchzusetzen sind schon ein bis zwei gute Ideen notwendig. Entscheident sind doch zwei Punkte:
- wie wird Facebook reagieren
- wie sehr wird Google+ Aktivität die Rankings beinflussen und in wie fern wird die Relevanz dieser Aktivität bei Facebook abnehmen

Persönlich würde ich mich um ein paar sinnige Verbesserungen bei Facebook (vom Schlage der Circles) freuen.

Antworten
Peter (SEO-Tagebuch)

Auch wenn Google nicht gerade ein unschuldiges Lamm ist, was den Datenschutz im Allgemeinen angeht, so denke ich doch, daß sie es lange nicht so schamlos übertreiben, wie Facebook es immer wieder tut.
Und das hat meiner Meinung nach vor allem zwei Gründe:
Zum einen muß sich Google schon viel länger mit den Datenschützern herumschlagen als Facebook und hat somit auch einen erheblichen (negativ-)Erfahrungsvorsprung. Der große Knall dürfte Facebook da erst noch bevorstehen.
Und zum zweiten bemüht sich Google viel ernsthafter um den Aufbau und die Erhaltung seines guten Rufes. Und erst jetzt mit der Konkurrenz durch Google+ wird Facebook feststellen, wie wichtig das sein kann.
Ich hoffe wirklich, daß sich Google+ auf lange Sicht als ernsthaftes und seriöses soziales Netzwerk durchsetzen wird!

Antworten
mathias

Es wird einen lachenden 3. Geben!

ab 5:00

http://www.youtube.com/watch?v=4Dx8a_--TYk

natürlich muss man auch das kritisch sehen, solche Konferenzen sind natürlicherweise sowieso immer die reinste Selbstverherrlichung, und Google bleibt immer noch der Herrscher des Internets. Und auch Facebook hat mit ein paar "Handgriffen" die Usability und die Privacy Settings angepasst. Es bleibt jedenfalls weiterhin spannend.

Ich für meinen Teil kaufe Nokia Aktien, denn wenn man von Hardware- und Betriebsystemseite aus schon "unabhängige" Social Network Aggregierung betreiben kann ist das für mich ein klarer Kauf!

Grüße an die Kollegen

Antworten
Franc

Google hat das bessere wirtschaftliche Umfeld und wird sich gegen Facebook durchsetzen.

Antworten
Gehirn
Gehirn

Keiner der Gründe konnte mich ernsthaft überzeugen. Hier geht es doch wiedermal nur um eins: Daten sammeln und grade Google stopfe ich wohl nicht noch mehr davon in den Rachen und mache dieses ohnehin mächtige Unternehmen noch mächtiger, dem es diesmal natürlich nur um den Komfort von Social-Network-Usern geht. Dafür gibt es auch viele neue nützliche Dienste und Vernetzungen zwischen ebensolchen. Alles klar, ich bleibe lieber nur in Sichtweite der Spinne anstatt direkt in ihr Netz zu springen und mich schonmal selbst einzuwickeln ;-)

Antworten
phw

Anfangs war ich skeptisch, ob sich Google+ durchsetzen kann, aber inzwischen bin ich mir da mehr als sicher. Natürlich wird man für Google noch gläserner als vorher, aber was solls? Wer das nicht möchte, der soll die Finger von den SC ganz weglassen. Oder?

Antworten
Pitt
Pitt

Ich finde google+ wesentlich besser und vorallem transparenter! Ich streube mich noch heute davor ein Konto bei facebook anzulegen, da diese Userdaten an dritte und vierte verkaufen. Vom gefühl her bin ich da bei google+ besser aufgehoben. Die Bedienung ist auserdem echt super. Aber selbst wenn google+ nicht deb großen Erfolg mit sich bringt wie erhofft, so ist ein umkämpfter Markt auf langer sicht immer besser für den Verbraucher (Siehe Telekom/Preise).

Antworten
floskel
floskel

Viele meiner Bekannten werden nicht zu Google+ wechseln, da sie Angst haben, dass Google dann alles über ihre Online-Aktivitäten weiß. Sie sind ganz froh darüber, dass das soziale Verhalten vom sonstigen Surf-Verhalten halbwegs getrennt ist. Ich denke das wird auch für viele ein Grund sein dem Internet-Giganten Google nicht noch mehr Informationen zur Verfügung zu stellen.

Antworten
goo
goo

Google, Google, Google!!! Na endlich, darauf haben wir alle gewartet! Noch so ne Seite, bei der man seine Daten am Eingang abgibt und im Austausch lustige kleine Nachrichten an seine virtuellen Freunde verschicken darf. Super, toll, Party! Endlich, nach Friendster, Myspace, VZ, WKW und Facebook der nächste digitale Umzug! Endlich ist alles bei Google! Google, du bist gigantisch, Google, du bist unser Gott! Google, gib uns Mail, Videos und das ewige Leben und was auch immer!...

Mann, ich vermisse die 90er...

Antworten
ffff
ffff

Und wieder ein neues Social Network. Hurra, hurra, Google+ ist da.
Ich hab Friendster, Myspace und Facebook ignoriert, und siehe da: Ich lebe immer noch. Ich freue mich schon darauf, dass in naher Zukunft die blinde Begeisterung für das neue in Skepsis und dann in Genörgel und Hass umschlägt, wenn sich dann rausstellt, dass Google es mit dem Datenschutz doch nicht so genau nimmt, wie ihr es gern hättet.
Was an dem Kram noch sozial ist, entzieht sich meiner Kenntnis, vielleicht bin ich mit 16 aber einfach schon zu alt.

Antworten
Dominik Hofferer

Sehr gute Zusammenfassung. Ich persönlich denke auch, dass G+ eine echte Chance gegen Facebook hat. Neben den von euch vorgetragenen Umständen finde ich, dass gerade die kleinen aber feinen Unterschiede in den Funktionen (Bearbeiten von Beiträgen etc.) Google+ beflügeln werden, sofern die breite Masse der Nutzer diese erkennt und zu benutzen beginnt. Ich habe in einem Artikel mal 5 dieser kleinen Vorteile von Google+ in meinem Blog vorgestellt und auf diesen Artikel verwiesen.

Antworten
Timo Kühne | Geld verdienen im Internet

Gott Sei Dank hat Facebook einen richtige Konkurrenten bekommen. Ich hoffe so werden die einzelnen Plattformen noch Nutzerfreundlicher und weiter verbessert. Dies hat man sofort gemerkt als Facebook von Googles Hangout erfahren hat. Natürlich zieht Facebook sofort nach und intergriert nun auch ein Video Chat in zusammenarbeit mit Skype. Das wird noch ein Interessanter Macht Kampf den ich mir gerne weiter anschaue.

Antworten
laZee

@ Martin: Das zu Beginn die ganzen Techies da drin landen ist nicht verwunderlich, das sind genau die Leute, die zuerst Einladungen bekommen haben. Zur Zeit ist die Landschaft da immernoch entsprechend geprägt, aber über die letzten Tage sind schon einige Facebookuser die man nicht Techies nennen würde aus meinem Bekanntenkreis dort angekommen.

Das Interface und alles andere ist ja definitiv nicht auf Technik-Menschen getrimmt.

Antworten
Martin Brödl

Das wird spannend, ob Google+ nicht nur ein Netzwerk für männliche Technikverliebte ist. Ob die breite Masse dort jemals so wie in facebook ankommen wird, ist für mich fraglich.

Antworten
laZee

@ abcde1234fg:

Punkt 7 & 8: Es wurde doch auch nirgends behauptet, dass es das bei FB nicht gibt.

Antworten
abcde1234fg
abcde1234fg

punkt 4 ist schlichtweg falsch ... denn google+ fehlt vorerst das entertainment (spiele) und die news-, fan- und infoseiten von künstlern, gewerbetreibenden (shops), events, interessen etc. ... aber ich schaue mit G+ auch an, eine konkurrenz zu facebook kann generell nicht verkehrt sein - konkurrenz belebt das geschäft!

punkt 7 trifft für facebook heute auch zu

punkt 8 ist bei facebook schon länger vorhanden ...

punkt 5 "zahlreiche internetnutzer benutzen google lediglich zum suchen" kann man dem entgegensetzen ...

Antworten
Jürgen

Google+ ist einfach einfach!

Antworten
Tobi2

Klingt ja alles schön und gut, für Techies, die in Deutschland leben. Für Otto-Normal-Anwender ist schon der Name eine Problem: Google+? Was soll das sein? Google = Suchmaschine, Facebook = Social Network, so versteht es die breite Masse, da hilft ein + nicht weiter. Zudem ist Google in den USA bei weitem nicht der alleinige Vorherrscher im Suchmaschinenmarkt, wie bei uns in Deutschland.

Antworten
Oliver @Karriereguide Förster

Ich bin auch bei Google+ und es gefällt mir sehr gut. Facebook- und Twittertimeline lassen sich hervorragend mit den Chrome-Apps - Google+tweet und Google+facebook implementieren. Beide im ChromeApp-Store kostenlos erhältlich. Suche benutzen.
Klappt hervorragend und lässt mich garantiert dauerhaft bei Google bleiben. Facebook wird dann wohl nur noch für privaten Stuff genutzt.

Antworten
Karin

Google+ ist vor allem hinsichtlich Bedienbarkeit und Design Facebook um Längen voraus!

Antworten
laZee

Zum Thema Invitations: Die bekannte Methode (sharen eines Beitrags an jemanden der noch nicht bei g+ ist) funktioniert weiterhin, nur eben nicht immer. Ich habe in den letzten 2 Tagen 5 Leute dadurch in g+ reingeholt. Man (derjenige der rein will) muss durch probieren ein Zeitfenster erwischen, indem man grad reinkommt. Sharen brauch derjenige, der einladen will, aber nur einmal.

Antworten
Alex
Alex

zu Google +.....es hängen so viele Professuren dran und es fällt euch nichts mehr ein als " Google+" ??? was für Features je mehr zeug drin ist desto mehr Probleme!! Facebook wird ihr niemals schlagen schon allein vom namen her....des is wie wenn ich Becks trinke will und dann nur Öttinger kriege !! macht euren eigenen scheiß wenn ihr mein ihr wärt de kääässs!!

Antworten
laZee

@ Stefan: Eine API wurde inzwischen angekündigt.

Antworten
Stefan
Stefan

Ich hatte mich ja hier schon kritisch gegenüber Google+ geäußert. Nach einer Woche Mitgliedschaft bei Google+ hat sich an meiner negativen Meinung noch nichts geändert. Das liegt vor allem daran, dass Google+ schlicht zu wenig Differenzierungsmerkmale zu anderen sozialen Netzwerken bietet. Ich vermisse die Killerfeatures, welche den Wechsel zu Google+ "zwingend" machen würden. Die Circles sind es definitiv nicht.

Wie wäre es z.B. mit einer einfach gehaltenen API zur App-Entwicklung für Google+. Vor allem in Kombination mit dem Hosting auf der Google App Engine wäre das ein echter Vorteil ggü. FB von dem Nutzer (Fülle an Apps) und Entwickler (geringer Entwicklungsaufwand) profitieren würden. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was sich Google da noch einfallen lässt.

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Dave

Moin,

ich denke auch, niemand wird nun gleich alles hinschmeißen und zu Google rennen, man wird wahrscheinlich erstmal vorsichtig schauen, und es eventuell als Zweit-Dritt- oder Viertplattform nutzen , die Zeit wird zeigen wie es sich entwickelt, es gibt hier einfach zu viele Faktoren auf die die User mitlerweile achten, und je nachdem wie es sich gestaltet wird es genutzt werden.

Grüße Dave

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laZee

@ Stefan: Na wenn das so ist, dann scheint es vielleicht MANCHMAL zu gehen. So nach dem Motto: Jetzt ist grad wieder ein wenig Platz.

Falls es jemand NACH dem jetzigen Zeitpunkt auf die beschriebene Art und Weise hinkriegt, bitte mal bescheid sagen, das würde die Theorie untermauern :)

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Stefan
Stefan

@laZee Grade probiert. Du scheinst Recht zu haben, geht nicht mehr. Komisch... Habe den letzten vor nicht einmal 1,5 Tagen erfolgreich eingeladen... Danke für die Info!

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laZee

@ Stefan: Okay, dein Weg unterscheidet sich leicht von dem den ich bescchrieben hab - aber er funktioniert dennoch nicht (mehr). Vor 1 Minute getestet. Du erhälst den Button "Möchtest du bei Google+ mitmachen?", das ist richtig. Aber ein Klick bewirkt dasselbe wie ein Klick auf den roten Button. Du landest auf der Seite die dir sagt: Sorry, geschlossene Veranstaltung, setz dich auf die Liste.

Wann hast du das letzte Mal jemanden erfolgreich mit der Methode eingeladen? Meine letzte erfolgreiche Einladung dieser Art hat vor ner Woche oder so funktioniert. Am Abend gings schon nicht mehr.

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Stefan
Stefan

@Stefan Soweit ich weiß, funktioniert das mit dem Teilen immer noch. Und du musst nicht auf den roten button klicken sondern auf Beitrag von XY anzeigen oder kommentieren >> und dann kannst du Google+ beitreten auswählen ;)
Falls du eine Einladung von wem hast, dann kannst du es ja mal ausprobieren. Bei mir hat es so auch funktioniert, genauso wie bei den 20 Leuten, die ich eingeladen habe!
Wenn du noch keine Einladung hast, dann gib mir deine E-Mail (Wenn möglich nicht im Klartext, wegen Spambots), dann schicke ich dir eine Einladung!

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laZee

@ Stefan: Na dann hilf mir mal auf die Sprünge. Wie? Meinst du den Bug, dass man nur etwas mit jemandem "teilen" muss und er in der Mail dann den roten Button klicken muss? Das funktioniert doch schon lange nicht mehr weil Bug gefixt. Oder hab ich was verpasst?

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Stefan
Stefan

@Stefan Wie ist denn deine E-Mail? Ich kann dir eine Einladung schicken!

@laZee Natürlich kann man Leute einladen... Das habe ich schon oft genug gemacht jetzt!

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laZee

@ Stefan: Das liegt daran, dass es niemanden gibt der jemanden einladen kann. Es ist dicht. Einladungen werden von Google verschickt, wenn du dich auf der Liste eingetragen hast.

Die Funktion "jemand zu Google+ einladen" gibt es nicht für Google+ User. Vielleicht kommt sie ja irgendwann.

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Stefan

Endlich wieder ein echter Wettbewerber für FB :-) Ich freu mich auf Google+
Kenne leider niemanden, der mich einladen kann :-(

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Stefan
Stefan

Ich bin ein Google-Fan. Aber trotzdem etwas skeptisch...
Habe bereits zwei Tage nach der Ankündigung einen Google+ Account eröffnen können und bin erstmal irgendwem gefolgt, nur um die Circles Funktion testen zu können. Ich bin begeistert, eine bessere Lösung kann es eigentlich nicht geben.
Was Spiele und Fanseiten betrifft, denke ich, wird es diese auch bald geben...
Insgesamt bin ich absolut begeistert und rechne Google+ auch hohe Chancen an. Von den Funktionen ist es Facebook gegenüber weit voraus!
Sorgen machen mir nur die 750 Millionen Mitglieder... Wenn da nicht die ersten "Freunde" von mir wechseln, dann wird es ganz schön langweilig werden! Und das gilt für alle Leute. Wenn nicht irgendwer den ersten Schritt macht, dann wird Google+ bald auch gescheitert sein. Ich hoffe zwar nicht, dass das kommt, aber möglich wäre es...
Andererseits sehe ich, wie sehr meine Freunde Facebook mögen und nach einer Alternative suchen. Ich hoffe mal das Beste (Also, dass Facebook Nutzer verliert und Google gewinnt).

Fazit: Ich liebe Google+, auch wenn es erst Beta ist. Gute Arbeit, Google!
Wenn jetzt noch Nutzer kommen, dann passt alles!

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laZee

@ Ling WuBei: Stell doch nicht jeden als Idiot hin, der nicht dieselbe Auffassung von Privatsphäre hat wie du. Leute, die nur öffentliche Informationen teilen, haben kein Problem damit wenn Google das mitliest.

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Macher

Ich bin positiv überrascht was Google mit + auf die Beine gestellt hat. Ob es sich durchsetzen kann sehen wir in den nächsten Monaten.

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Enrico

sehr gelungener Artikel. Wir sind nun alle gespannt

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Ling WuBei
Ling WuBei

Finger WEG von solchen Netzwerken!!! Nicht alles ist Löschbar weder bei Facebook die Bilder noch der Account selber. Das wird bei Google+ auch nicht anders sein. Alles was man mit jemanden über die Plattform schreibt, kann vom Betreiber im Klartext gelesen werden.
Mein Rat: nur mit gefaktem Account sich dort anmelden, so viele falsche unrichtigen Angaben machen wie möglich. Keine Email verwenden wo man sich mit realen Freunden, Business oder wichtiges austauscht, denn sie könnten durch Mechanismen aus- bzw. eingelesen werden. Google versucht mit allen Mitteln die Internetherrschaft an sich zu reizen und missachtet dabei die Privatsphäre und Sicherheit.
Meine Warnung wird eh von Millionen in den Wind geschossen, weil jeder idiotisch hinter so einen Hype her rennt. Ich kann nur hoffen das jemand so intelligent ist und den ganzen Mist mal hinterfragt.

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Tim Kraut

Ich hoffe, dass Google+ Facebook ordentliche Konkurrenz macht. Es gibt wohl kein Unternehmen, dem ich so wenig in Sachen Datenschutz vertraue wie Facebook. Das Potenzial ist sicherlich vorhanden, eine moderne technische Basis auch.
Früher oder später wird es darauf hinauslaufen, dass Facebook entweder in Sachen Privatsphäre nachbessert (was dann aber immer noch einen faden Beigeschmack hätte) oder aber Benutzer verliert.
Firefox beispielsweise wurde vor vielen Jahren auch noch belächelt, heute ist es einer der beliebtesten Browser. Wenn Fachpresse und professionelle ITler von etwas überzeugt sind, wird sich das auch auf den Otto-Normal-Verbraucher auswirken. Das geht sicherlich nicht von heute auf morgen, aber auf lange (oder sogar sehr lange) Sicht schon. Dass es genügend Missstände bei Facebook gibt, die man auch ohne abgeschlossenes Informatik-Studium verstehen kann, dürfte da sicherlich hilfreich sein.

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Rasmus Belter
Rasmus Belter

Google+ wird das Herz von Google: Das perfekt programmierte soziale Netzwerk wird Google Search, Google Mail, Google Calender und die mobile Nutzung von Android-Geräten revolutionieren.

Die Google-Suchalgorhithmen werden in Zukunft noch besser funktionieren, Trash-Seiten nicht mehr in den oberen Suchtreffern auftauchen. Google Mail wird elektronische Post von bestimmten Circles hervorheben und unwichtige E-Mails aussortieren. Der Google Calender kann geteilt werden und (wirklich) Freunde direkt auf freie Zeitfenster zugreifen. Android-Nutzer werden Veränderungen in Google+ in Echtzeit verfolgen können und z. B. Terminabsprachen von überall aus starten sowie synchronisieren.

Google+ verbessert die Produktivität eines jeden Mitglieds enorm. Das ist ein echter Produktvorteil. Welchen Produktvorteil hat Facebook?

#rb!bbsl12

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Joern

Also ich sehe das ganz anderes als im Artikel beschrieben und von den meisten Kommentatoren geteilt wird: Google wird mit Google+ definitiv nicht gegen Facebook gewinnen.
Auch wenn ich Google ansonsten toll (mail,maps,...) finde und Google+ aus technischer Sicht sehr gut umgesetzt wurde, glaube ich nicht, das es Facebook ernsthaft Konkurrenz machen kann. Viellecht wird es erfolgreicher als Buzz und Co, aber mehr auch nicht.
Wollen wir wetten?

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Petra Panther

lieber artikelschreiber. ich hab nur bis zu dem satz gelesen:" Das führt dazu, dass man immer wieder an Google+ erinnert wird und die Seite nutzt, wenn man einmal damit angefangen hat. Facebook hingegen hat nur Facebook."

facebook hat nur facebook. aha. das ist doch quark mit soße.

like button? share button? fast auf jeder webseite der westlichen welt? bitte nochmal überarbeiten..

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laZee

@ HansFärber: Nee, so einfach kann man sich das nicht machen. Jeder 10. Bewohner dieses Planeten ist bei Facebook. Es wird und muss Schnittmengen geben, und wenn Google die aktuellen Facebookuser als Zielgruppe einfach ausklammern würde, wäre das fahrlässig.

Inwiefern ich meine Rechte am Content in Google Apps abgebe, weiß ich gar nicht. Definitiv gibt es aber Privacy-Vorteile, zumindest auf dem Papier. Man darf ja eins nicht vergessen bei der ganzen Sache:

Die NSA darf in JEDE US-Firma rein und alle Daten sehen. Jede. Facebook, Google, Apple, Microsoft. Alles, was einen US-Hauptsitz hat oder dessen Mutterunternehmen dort sitzt. Auch an Daten, die in EU-Rechenzentren lagern.

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HansFärber
HansFärber

Wenn ich mich die Kommentare (und den Artikel) durchlese bin ich beeindruckt, wie wenig verstanden wurde wer denn nun eigentlich die Zielgruppe von google+ ist. "Die Facebooknutzer" sind nicht die Zielgruppe. Ganz im Gegenteil. Die Nutzer welche Facebook nicht oder nur wiederwillig mit spitzen Fingern nutzen sind die Zielgruppe. Facebook ist ein buntes Flimmerzeug das als Tool für Menschen die im und mit dem Netz arbeiten vollkommen ungeeignet ist. Bei dem Login gibt man alle persönlichen Rechte sowie die Rechte am eigenen Content ab. Die echten begeisterten Facebook Nutzer werden einen Blick auf Google+ werfen und keine Ahnung haben was sie mit dem schwarzweißen langweiligem Zeug anfangen sollen. Dann gehen Sie zurück auf Facebook verschenken all Ihre Daten und schauen nebenher etwas RTL2. Die Zielgruppe von Google+ sind die Webarbeiter, die ITler, die Onlinemarketing Leute so wie alle die nie bei Facebook mitgemacht haben weil Sie eigenständig über Ihre Daten bestimmen wollen und von der bonbonfarbenen Debilität von Facebook abgestoßen sind. Google hat es wie (fast) immer richtig gemacht. So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

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Axel
Axel

- Eine Alternative zu Facebook war längst überfällig
- Google hat die große Chance, jetzt alles richtig zu machen
- Selbst wenn Facebook unter dem Druck von Google nachbessert, bleibt der Nachgeschmack, dass sie dies nicht freiwillig machen.

Wenn Google+ gut ist, empfehle ich es garantiert weiter. Interessant auch, wie sich jetzt der Facebook Börsengang und die imaginären Aktenkurse entwickeln!

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Falk
Falk

Die Leute werden merken, dass Facebook von vorgestern ist und Google+ eine Chance geben. Und sie werden es lieben!

Facebook ist jetzt das MySpace der sozialen Netzwerke. Und speziell aus deutscher Sicht ist Facebook jetzt das "Wer-Kennt-Wen" oder auch das "VZ" der sozialen Netze.

Bin wirklich gespannt, wie Facebooks Börsenwert in den nächsten Wochen und Monaten nach unten purzeln wird. ;)

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Martin

Der aus meiner Sicht wichtigste Punkt wird hier nur angedeutet: Es geht bei diesem Kampf nicht um Google+ vs facebook, sondern um Google vs facebook!

Denn Google ist im Begriff, sich als Layer zwischen User und Netz zu schieben! Die Idee des Layers geht um Lichtjahre über das Konzept "Social Network" hinaus und bedeutet in jeder Hinsicht Macht und Umsatz in bislang völlig unerreichten Dimensionen. Wenn bei Google die Zahnräder eines Tages richtig ineinander greifen, werden AdWords/AdSense einfach überflüssig! Dazu bedarf es nicht viel Fantasie.

Selbst wenn facebook schnell und strategisch richtig reagieren sollte, dürfte es schon mittelfristig sehr schwer werden. Denn fb fehlen schlichtweg die "Bausteine" (Websuche, Maps, Youtube, Gmail, Chrome, Android, Kalender, Office etc.), um einen solchen Layer zu stricken.

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Sebastian

Gut geschrieben, aber Punkt 2 ist falsch. Weder Facebook noch Google+ ist wirklich komplex, das könnte jeder halbwegs begabte Programmierer in einer Woche schreiben. Der einzige Punkt ist die Datenmenge, aber mit BigTables hat Google auch hier schon eine vernünftige Basis.

Genau das ist aber das richtige Konzept: Weder Facebook noch Twitter sind wirklich "kompliziert" für Anwender oder Entwickler, aber gerade diese Projekte scheinen in den letzten Jahren Erfolg zu bringen.

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X
X

was soll so schlimm daran sein sich eine Googlemail-Adresse zu zu legen ?

ich bin schon seit 5 Jahren bei Googlemail und habe mir auch Adressen bei Web.de,GMX,MSN,Oleco und weiteren Anbietern zum Test zugelegt und ich muss sagen das diese Anbieter noch Lichtjahre von dem Funktionen und Komfort den Googlemail umsonst anbietet entfernt sind:

+++ 7,5GB E-Mail Speicher (die andren haben nur 60MB und wer mehr brauch muss zahlen)
+++ Gute Mail sortier Funktion (Durch Filter und den neuen selbst Sortierenden Posteingang)
+++ Die vielen nützlichen optionalen Erweiterungen (zb: automatische Standort-anzeige bei Mails mit Adresse, Das rückgängig machen vom gesendeten Mails,...)
+++ Man muss bei der Registrierung nicht einmal seine Adresse angeben (Was man bei vielen Anbietern tuen muss (Wahrscheinlich damit sie wissen wohin sie die Rechnung für die E-Mail Speichererweiterung und ihre Werbung schicken sollen)

und viele Vorteile mehr

Wer diese Vorteile zu schlecht sind hat Gmail wohl noch nie ausprobiert (erst Testen bevor man eine Aussage tätigt)

Also ich werde mich Bei Google+ anmelden und da bleiben egal was meine Bekannte und Freunde die fast alle bei FB sind sagen weil ich ein eigenständiger Mensch bin der seine eigene Meinung hat und sich nicht dem Gruppenzwang beugt oder von anderen beeinflussen Läst.

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Björn
Björn

Ich denke der wichtigste Grund für einen Erfolg von Google+ wurde bisher noch nirgendwo erwähnt. Google+ funktioniert nicht wie Facebook. Man kann Personen zu den Circles hinzufügen die noch überhaupt nicht bei Google+ angemeldet sind. Veröffentliche ich nun einen Beitrag oder ein Foto für diesen Circle, bekommen diese Personen den Beitrag per E-Mail. Viele dieser Personen werden sich daraufhin bei Google+ mal umsehen und vermutlich auch irgendwann anmelden...

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Heiko

Wenngleich es wohl nicht den ökonomischen Erfolg von Google+ verhindern wird, so muss doch darauf hingewiesen werden, dass es erhebliche Defizite in der Barrierefreiheit gibt. Ich hab dazu mal etwas aus blinder Sicht gebloggt: http://blindpr.com/2011/07/01/barrierefreiheit-ein-minus-fur-google-plus/ Ich hoffe sehr, dass Google hier noch nachbessert und die 15% Weltbevölkerung mit einer Behinderung nicht vergisst.

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AngieDor

Tatsächlich glaube ich, dass Google+ gerade dafür erfolgreich sein wird, dass dort keine Spiele gespielt werden. Für mich war Facebook immer nur ein großer Spielplatz, den ich nicht unbedingt als seriöse Plattform zum netzwerken sehen kann. Ich schätze, dass viele derer, die sich mit Facebook schwer getan haben, bei Google+ besser aufgehoben sind, denn zumindest gefühlt ist Plus einfach erwachsener als FB.

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RalfLippold

Da wo Licht ist ist auch Schatten. Am besten ist es man wandelt zwischen den Welten.

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David Stern
David Stern

Komm sein ehrlich, Google hat Dich im Rahmen eines Affiliate darum "gebeten", dieses Artikel zu verfassen! Also mich hat das Geschriebene in keinsterweise überzeugen können oder gar neugierig gemacht, den "nachgebauten" Google-Dienst zu testen. Vertraue niemandem - so heisst es noch immer! Dabei spielt es auch keine Rolle, ob diese Vertrauensperson Twitter, Facebook oder eben Google+ heisst. Wir nutzen Twitter und wir nutzen auch Facebook als Werbeplattformen und Kommunikationsmittel. Wenn Google+ mal erwachsen ist und es sich etabliert hat, werden wir es vielleicht auch nutzen. Aber wenn es stimmt, dass man sich für Google+ erst eine googlemail-adresse einrichten muss, steht dieser Dienst für uns nicht zur Diskussion ... Aber kritisch auseinandersetzen werden wir uns mit den neuen Erungenschaften des "Internetriesen" sicherlich - ohne gleich bei ihm einzuziehen, versteht sich!

Frage: Spricht eigentlich noch jemand über diese "großartige" Innovation second life? ;)

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Stefan
Stefan

Ohne Frage, Google+ wird sicherlich seine Nutzer finden. Allerdings bezweifle ich, dass es FB ernsthaft gefährlich werden kann:
1. Facebook hat viele User für sich gewinnen können, welche nicht zur typischen "Generation Internet" gehören (z.B. Altersgruppe 40+). Ich bezweifle, dasse diese Leute, die sich oft nur langsam an die Funktionen von Facebook gewöhnt haben, gewillt sind zu einer anderen Plattform zu wechseln. FB ist daher auch nicht mit myspace vergleichbar, was v.a. jüngere Personen angesprochen hat.
2. Viele Bürger stehen auch Google im Bezug auf Datenschutz kritisch gegenüber (Histerie um Google StreetView - Speicherung der WLAN-Daten durch Google etc.)
3. Bei FB arbeiten ebenfalls Top-Entwickler (FB hat ja genug von Google abgworben).
4. Sobald diese Entwickler ähnliche Privacy-Funktionen wie bei Google+ in FB (nach-)implementiert haben (was anzunehmen ist), sind die Argumente für Google+ schon deutlich geschrumpft.
5. Die bereits erwähnte Trägheit der Masse betrifft nicht nur ältere Nutzer. Leute, die bei FB 500+ "Freunde zusammengetragen" haben, fangen ungern wieder bei 0 an.

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Stefan

Sicherlich stimmen die (meisten) genannten Gründe.
Dennoch glaube ich nicht, dass Google den Platzhirsch Facebook verdrängen wird. Da Glauben bekanntlich nicht wissen heisst, wird die Zukunft zeigen wer Recht behält / bekommt.
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http://twitter.com/stelten

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Scatterd

Google+ schaut echt interessant aus. Ich bin mal gespannt, wie sich die ganze Sache entwickelt und bleibe erst mal auf neutralen Boden.
Aber witzig ist das schon. Vor ein paar Tagen habe ich noch mit meiner Schwester telefoniert, die sich überlegt, einen Facebook-Account anzulegen. Daraufhin sagte ich: "Warte noch ein wenig. Da kommt was." Komischerweiße kam da wirklich was, nämlich Google+.

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Jo

"Vorsicht mit Prognosen, vor allem wenn es um solche für die Zukunft geht", hat mal ein schlauer Mann gesagt. Ich war mir such ganz sicher dass Google Wave ein absoluter Kracher wird.

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laZee

@ Katharina: Man muss ja nicht allen beibringen, mit Facebook aufzuhören. Man kann ja auch zwei soziale Netzwerke gleichzeitig nutzen. Hab ich damals mit StudiVZ/Facebook auch gemacht, bis Facebook in meinen Augen gewonnen hatte und ich StudiVZ gelöscht hab :)

Ich persönlich denke, dass es keinen klaren Gewinner geben wird. Beides sind Internetriesen im Vergleich zu StudiVZ. Google hat mehr als eine Milliarde Mitglieder. Ich denke, beide Netzwerke werden nebeneinander existieren. Facebook schläft nicht (so wie StudiVZ damals schlief) und lässt sich nicht so leicht abhängen. Und Google hat die Manpower, um mitzuhalten.

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laZee

@ Max: Der Trick ist, dass sich keine 40 mio Deutsche eine GoogleMail-Adresse anlegen müssen. Denn ein Großteil hat bereits eine. GMail ist IMHO der größte Freemail-Hoster der Welt. Die Basis ist quasi schon da.

@ Miles: Twitter & Google wurde schon durchgekaut, als Buzz rauskam. Googles Twitterclon.

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Katharina

Sehr interessanter Artikel. Und viele gute Gründe. Ob sich aber die vielen FB-Mitglieder wirklich umorientieren und sich bei einem neuen Sozialen Netzwerk anmelden, bleibt abzuwarten. Schließlich wollen die meisten User dort sein, wo sich die meisten ihrer Freunde und Bekannte befinden. Das ist derzeit FB. Nicht so leicht die Massen gemeinsam zu Google+ zu bewegen, auch wenn viele gute Gründe dafür sprechen würden. Ich bin gespannt...denn wer nicht gerade ein Nerd ist, bleibt nunmal gerne bei Diensten und Plattformen, an die er sich gewöhnt hat.

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Miles
Miles

Komisch das kaum einer Twitter erwähnt. Google Plus hat selbst mit der Beta sämtliche Funktionen, die Twitter bietet. Nur dass man zusätzlich auch ein bisschen "privater" bleiben kann.

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Eva Schumann

Ich denke ja, Google+ hat das Potenzial sich zu behaupten. Ich bin begeistert von den Features - die Vielzahl und die Umsetzung. Aber wegen der Trägheit der Masse und um die Youngsters zu gewinnen, muss Google+ zusätzlich mit Anwendungen punkten, die Spaß und was Neues bringen.

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Max

Google+ wird sich sicher nicht gegen Facebook durchsetzen. Nach 2 Tagen Google+ finde ich, dass man beides nicht vergleichen kann. Und ich bin 100% überzeugt, dass sich 40 Mio Deutsche nicht extra wegen Google+ eine gmail.com Konto einrichten werden. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist das nämlich Voraussetzung für Google+.

Facebook ist anders. Farmville, Geschäftsseiten, Fanseiten, etc. Bis dahin ist es für Google+ noch ein sehr weiter weg.

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Olaf Kopp

Vor kurzem hieß es noch Facebook macht Google Konkurrenz, jetzt wieder umgekehrt. Warten wir es mal ab!

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laZee

@ stef: Was mich mal interessiert: Warum bist du nie zu Facebook gegangen, gehst aber zu Google+?

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laZee

Nicht sehr differenziert, der Artikel. Ich bekomme nicht den Eindruck, als wenn ernsthaft verglichen wurde, es liest sich eher wie ein Werbeprospekt.

Beispiel "Google hat alles was Facebook hat nur in besser": Gerade die Funktionen, die Google+ bei FB kopiert hat, sind nicht so ausgereift wie in FB. Ich kann die Vorschau von Links nicht bearbeiten. Ich muss die Maus benutzen, um einen Kommentar abzuschicken. Oft sinds Details, aber da steckt nunmal der Teufel.

Es ist noch Beta, klar.

Antworten
stef

Interessant wird es auch für die Leute, die vorher nie den Sprung zu Facebook wagten. Es also nicht kennen. So wie ich. Dann kann ich ganz unvoreingenommen da rangehen und brauche nicht zu vergleichen. Auch ein Vorteil würde ich sagen.

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Oliver Springer

Was die Monetarisierung angeht möchte ich ergänzen: Durch Google+ wird AdSense noch gezieltere Werbung ermöglichen. Dabei müssen noch nicht einmal konkrete Profil-Daten genutzt werden. So ein Social Network erlaubt wertvolle Einsichten in Interessen und Verhalten von Zielgruppen.

Zu Buzz und Wave: Was mir daran nicht gefallen hat war die ungenügende Verknüpfung mit anderen Diensten. Als Bestandteile in einem Social Network wären sie spannend.

Ich bin deshalb gespannt, ob und wie die vielen Google-Dienste in Google+ integriert werden. Wenn das konsequent angegangen wird, könnte Google+ deutlich mehr als Facebook bieten. Und das wäre dann ein guter Grund zum Wechsel.

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hanswener
hanswener

also ich habs mir noch nicht angeguckt, aber ich denke google+ wird kein großartiger erfolg und ein ähnliches nischendasein wie buzz, wave usw führen... ich mein ehrlich gesagt kenne ich atm 4 leute die überhaupt nen google acc haben und und 3 davon nutzen es nicht mal großartig.
nun ja, man wird sehen, klar hat google gute argumente für g+, aber ob das langt? ich glaubs nicht, aber wird spannend zu verfolgen sein :)

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Vincent

Sehr guter Artikel! Ich denke auch das Google+ gute Chancen hat gegen Facebook anzutreten! Denn Google bringt schon so viele gute Grundvorraussetzungen mit. Doch ich würde nicht sagen das Google+ soviel besser von der Privatsphäre her ist. Bin mal sehr gespannt was die Entwickler mit der API anstellen werden und was dann schönes dabei rauskommt! Zumindest find ich die Oberfläche von Google+ wesentlich schöner als die von Facebook. Mein einziges Problem ist eigentlich das ein Großteil meiner Freunde bei Facebook bleiben wird, und man auch nicht alle für Google+ begeistern kann.

Gruß, Vincent

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Johannes
Johannes

Hab irgendwo was nettes gelesen, was im Grunde gut passt:

"Google brauch etwas, um Cool zu sein, erst dann wird es ein Erfolg. Bis jetzt ist es Facebook, nur besser und nicht Cooler."

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Fauler
Fauler

Ich als Fauler hoffe einfach, dass durch den Konkurrenzdruck sich Facebook verbessert und ich dort bleiben kann!

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Lutz Noack

Schaun wir mal, die nächsten Wochen. Witzig ist, dass Google die Einladungen auf ca. 100 pro Tag begrenzt hat, um für mehrere Tage ...

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Lioman

Ich glaube man nutzt twitter ganz anders als Facebook eher als nachrichtendienst. G+ hingegen ist eher ein Soziales Netzwerk und wird FB kleiner machen

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mwz
mwz

Mag alles stimmen. dennoch unterstelle ich, dass diejenigen. die google+ gerade testen nicht der eigentlichen Zielgruppe entsprechen. Die tatsächliche Zielgruppe hat bereits ein FB Account und wird g+ gerade mal 3 Minuten geben. wenn innerhalb dieser Zeit etwas negatives auffällt. zB. dass dort keine Freunde zu finden sind, wird das Experiment abgebrochen.

Es wird spannend.

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Raoul

Ich bin ebenfalls sehr gespannt und werde mit einen Account zulegen. Das google auf einmal ganz selbstlos geworden ist und alles viel netter als bei Facebook zugeht, dass freut mich natürlcih besonders ;-)

Letztendlich wird es einen Key Player geben, die Nischen werden bedient und der Rest wird Geschichte im schnellebigen Netz. Ich bin im übrigen auch gespannt was aus Twitter wird? ...

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VisioPisio
VisioPisio

Google+ hat gute Chancen Facebook Konkurrenz zu machen. Dazu müssen sie aber sicherstellen, dass man mit einem Google+ Account nahtlos alle Dienste nutzen kann, die google anbietet, wie z.B. youtube.
Sowas muss über SSO oder ähnlichem sichergestellt werden.
Wenn nur ein einziger Button erscheint, das man diese Funktion erst freischalten muss, ist Google+ gescheitert.

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Marco

Ein sehr guter Artikel. 10 Nachvollziehbare Gründe. Ich denke auch das Google einiges tun muss damit sich Google+ gut etabliert. Es müssen noch einige Funktionen implementiert werden.
Games / Pages dürfen nicht fehlen. Über 50% der jetzigen Facebook User in Deutschland, sind nur bei Facebook weil sie dort spielen können (mit allen Schnick Schnack „teilen, helfen usw“).
Firmen wollen Sie repräsentieren, logisch machen wir ja auch nicht anders … Also muss es Pages / Fanpages geben .
Umfragen.. einige mögen es .. andere nicht .. Optional sollte es integriert werden.
Einige große Vorteil hat Google+ jetzt schon! DoFollow Backlinks, Circles, gut Strukturierte „Über“ Seite und noch einiges mehr.
Ich nutze Facebook schon einige Jahre als Werbeplattform, aber auch als Kommunikationsplattform.
Seit knapp 2 Tagen bin ich jetzt auf Google+
Mein Fazit: Facebook wird nicht mehr geöffnet!

Antworten
passsy

Einmal bei Google+ angemeldet, dann ist Google+ immer präsent. Da kann man fast gar nicht nicht rein schauen. sobald die ersten Freundescircle gebildet sind gibts kein zurück mehr.

Antworten
Lioman

Ich glaube auch deswegen hat man "vergessen", dass das einladen über einen Beitrag und teilen per Mail möglich ist. Google+ ist quasi offen, denn man muss nur mit einem einzigen der drin ist in Kontakt treten und schon ist man selbst drin.

Antworten
meckes
meckes

Google + wird ein Erfolg werden. Im Gegensatz zu Buzz oder Wave erschließen sich der Sinn und die Funktionen auf Anhieb. Die Privacy Funktionalität ist der von FB bei weitem überlegen. Mich beschleicht bei FB immer das Gefühl über den Tisch gezogen zu werden, wenn man auf einmal wieder irgendein neues Feature, welches die Privacy-Einstellungen untergräbt, manuell aushebeln muss. Wichtig für Google+ wird unter anderem sein so bequem wie möglich die gesammelten Kontakte vom alten Netzwerk in das neue hinein zu importieren. Und die Beta Phase sollte so kurz wie nötig sein. Die User sind jetzt heiß darauf den neuen Dienst auszuprobieren. Längere Wartezeiten lassen das Interesse abebben.

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