Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Marketing

10 Gründe, warum Twitter immer noch die Nr. 1 der Social Media Kanäle ist

    10 Gründe, warum Twitter immer noch die Nr. 1 der Social Media Kanäle ist
#FLICKR#

Amy Stark hat bei „Social Media Today“ einen Artikel veröffentlicht, in dem sie die Top 10 Gründe aufführt, die Twitter ihrer Meinung nach zum Social Media Kanal Nr. 1 machen. Damit setzt sie einen Gegenpol zu dem von Talkmaster David Letterman im Jahr 2009 ausgegebenen Statement, Twitter sei „Schrott“ und markiere den Anfang vom Ende der Zivilisation. Hier sind die zehn Fakten, die Twitter Skeptiker überzeugen sollen, welche wichtige Rolle Twitter im Social Media Umfeld spielt.

Steht Twitter an der Spitze der Social Media Plattformen? (Foto: Damien Basile / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

1. Twitter ist frei

Die Barriere, an Twitter teilzunehmen ist sehr niedrig. Alles, was man braucht, ist ein gewöhnliches Handy, das Textnachrichten senden und empfangen kann.

2. Twitter setzt auf Grundlagen

Twitter nutzt den kleinsten gemeinsamen Nenner aller Sprachen – das Internet Protocol. Einsen und Nullen, grundlegender geht es nicht.

3. Twitter bietet Reichweite

Es gibt sechs Milliarden Menschen auf der Erde und vier Milliarden davon haben Twitter-fähige Geräte. Viele ferne Plätze in der Welt, die nie an Elektrizität angeschlossen wurden, haben Handynetz Abdeckung.

4. Twitter ist Open Source

Twitter stellt seinen Quellcode Geeks auf der ganzen Welt zur Verfügung, die daraufhin Apps entwickeln, mit denen sich das Twitter Erlebnis individuell anpassen lässt.

5. Twitter Nachrichten sind kurz

Roger Courville von der 1080 Group in Oregon hat ein Schaubild veröffentlicht, dass das Schrumpfen der „soundbite“ in den Jahren 1968 - 1996 darstellt. Demnach sei die Dauer von Zitaten, beispielsweise aus politischen Reden in dem angegebenen Zeitraum von über vierzig auf etwa acht Sekunden gesunken. Stark folgert daraus, dass eine Nachricht in unter acht Sekunden kommuniziert sein muss, damit sie sich verbreitet.

6. Twitter erweitert den eigenen Horizont

Über die erweiterte Twittersuche ist es leicht, Leute zu finden und sich mit ihnen zu vernetzen, was hilft, das Bewusstsein für deine Marke zu schärfen. Twitter ist der einfachste Weg, sich mit den Beeinflussern aus Politik, Prominenz und führenden Industriellen verbinden zu können.

7. Twitter ist vielfältig

Studien haben es bewiesen – wenn es ein Problem zu lösen gibt, erreicht eine vielfältige Gruppe von Laien bessere Lösungen als eine Gruppe von Experten.

8. Twitter ist eine übergreifende Social Media Plattform

Jeder Tweeter ist auf mindestens einer anderen Social Media Plattform tätig. Frau Stark berichtet aus eigener Erfahrung: sie kenne keinen Tweeter, der sich nicht wenigstens an einer anderern Plattform beteilige, während viele Facebook Anhänger sich nur auf Facebook beteiligten.

9. Twitter verläuft in Echtzeit

Nachrichten, Ideen, „Brandstories“ und Gerüchte verteilen sich in Lichtgeschwindigkeit über Twitter. Wenn man dieses Argument mit Punkt 8 kombiniert, ergibt sich daraus, dass jede Information und Misinformation über Twitter hinaus auch in alle anderen Social Media Plattformen übertragen wird.

10. Nie war das Vernetzen einfacher als mit Twitter

Twitter ist ein rund um die uhr laufendes Netzwerk-Event, wo jeder sich unter Leute wie Bill Gates, Lady Gaga oder Roger Ebert (amerikanischer Filmkritiker) mischen kann.

Treffen die Gründe nur auf Twitter zu? – Deine Meinung ist gefragt!

Kritiker sagen, die oben aufgeführten Argumente für Twitter seien entweder vage oder würden genausogut auf andere Social Media Plattformen wie Facebook zutreffen. Die Autorin Amy Stark gibt zu bedenken, dass insbesondere die Reichweite, die Twitter dadurch erlangt, dass man mit einem Handy teilnehmen kann, den Dienst von allen anderen abhebt. Twitter spiegele die Demokratisierung von Information wieder, propagiert sie. Schreibt uns doch in den Kommentaren, was ihr von den zehn Twitter Fakten haltet und inwiefern Twitter sich eventuell von den anderen Social Media Plattformen abhebt oder eben nicht.

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: Foto: respres / flickr.com, Lizenz: CC-BY

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Social Media, Redakteur

11 Reaktionen
Hinz
Hinz

@kunz Vielleicht sollte man eher eine derart unqualifizierte Meinungsäußerung wie deine ausschließen. Der Autor hat hier lediglich einen Beitrag zur Diskussion gestellt, selbst aber nicht im mindesten behauptet, die darin enthaltenen Argumente seien richtig. Bevor du hier also völlig zu Unrecht den Auto angreifst, solltest Du den Beitrag noch einmal genau lesen.
Zum Thema: Ich empfinde den Vergleich von Twitter und anderen Social Media Plattformen nach wie vor an den Haaren herbeigezogen. Die Gründe sind wenig aussagekräftig und treffen so zum großten Teil auch auf andere Networks zu. Gerade der Faktor der technischen Nutzbarkeit dürfte auch mit Diensten wie Snaptu (von FB gekauft) nicht mehr ausschlaggebend sein. Die wirkliche Stärke Twitters liegt in der Schnelligkeit der Nachrichtenübertragung und zum Teil auch noch in der besseren Auffindbarkeit bestimmter Themen. Der große Nachteil schlechthin wurde hier bereits angesprochen. Twitter in Reinform fehlen die optischen Reize, die zu einer schnelleren Verbreitung von Beiträgen führen sollten. Irgendwie bleibt Twitter speziell und wird vielleicht nicht ganz zu Unrecht als das Nerd-Network belächelt.

Antworten
kunz
kunz

Der Autor sollte bei t3n ausgeschlossen werden solch einen zum Großteil falschen und inhaltlosen Content kann man auf einem privaten Blog verbreiten aber so etwas auf eine sich selbst als News Site bezeichnende Seite zu stellen bzw. zu kopieren und nicht einmal den Wahrheitsgehalt zu prüfen verstößt gegen jeden journalistischen Codex bzw. jedes rationale menschliche Verhalten.
Das scheint inzwischen aber bei einigen t3n Mitarbeitern/Autoren zu passieren. Wirklich traurig dieser Trend hier.

Antworten
Martin

Also mal ganz im ERNST, hier werden nicht im geringsten die Vorteile von Twitter genannt, die Punkte sind mehr an den Harren herbei gezogen... Allerdings is Twitter auch nicht im geringsten Tod, wie von einigen behauptet, diese Leute wissen Twitter einfach nicht zu nutzen!!!

Antworten
AngieDor

Beinahe hätte ich geschmunzelt, bei einigen der Kommentare. Die 10 Gründe habe ich gestern im Original bei Twitter gefunden und weiter gegeben. Die Geschwindigkeit mit der das Ganze dann auf dem schnellsten aller Informationskanäle verbreitet wurde, war typisch für Twitter. Auf Facebook passiert so etwas nur in den seltensten Fällen, aus gutem Grunde. Tatsache ist doch, dass meinem Tweeter Account inzwischen knapp 2.000 Menschen folgen, auf der FB Page aber mal gerade 35 "Fans" überhaupt mitlesen. Auch von der eigenen Seite aus verbreitet sich nichts so schnell wie bei Twitter. Bei Facebook muss ich mit denen die meine Einträge auf der persönlichen Seite lesen wollen "befreundet" sein, also auch lesen, was diese "Freunde" schreiben. Da wähle ich doch viel genauer aus, mit wem ich vernetzt bin. Auf Twitter ist es also viel einfacher etwas zu verbreiten, denn dort bekomme ich genau das zu lesen, was ich mir ausgesucht habe. Umgekehrt lesen nur diejenigen was ich schreibe, die sich das eben auch ausgesucht haben, sich also wirklich dafür interessieren und es entsprechend weiter verteilen. Eine einfach Sache recht umständlich erklärt, aber im Kern ist´s halt so, dass Twitter ein Newskanal zum schnellen Teilen von Infos ist und Facebook ein Dialogmedium für zum Teil ausführliche Diskussionen. Der Mix macht´s wie so oft.

Antworten
PRECOM Rainer Fischinger

@Oliver Springer: Kann ich dir nicht ganz zustimmen. Erstens, auch auf Twitter wird gemüllt, und zweitens besteht auch bei FB die Möglichkeit von Gruppierungen. Allerdings definitiv aufwändiger als bei Twitter, da hast du recht! Leider sind bei Twitter immer mehr generierte Tweets, dadurch leidet die Qualität etwas mMn.

Antworten
Oliver Springer

Die Liste ist nicht der Hit.

Eines der wichtigsten Argumente für Twitter (und gegen Facebook) fehlt: Auf Twitter folgt man Leuten/Unternehmen, deren Inhalte einen interessieren. Bei Facebook wird man mit Inhalten von Leuten zugemüllt (<-- sage ich hier mal bewusst so), die man kennt.

Mit jemandem irgendwie verbunden zu sein heißt jedoch nicht, dass man sich für jeden Unsinn interessiert, den diese Person postet.Ja, man kann einzelne Kontakte aus seinen Updates komplett ausschließen, das ist für Härtefälle. Bei Twitter lässt sich viel besser filtern, wann man sich welche Inhalte ansieht.

Antworten
Tanja Handl

@ Daniel: Ganz kann ich dir da nicht Recht geben. Zwar habe ich selbst das Gefühl, dass der selbst geschaffene Content auf Twitter abnimmt, aber es tummeln sich auch sehr viele aktive User dort, die interessiert sind an Gesprächen und Diskussionen. Ich glaube, dass die Twitterati im deutschsprachigen Raum gerade erst dabei sind, eine gute Gesprächskultur aufzubauen, und dass die Zahl derer, die Twitter als Ein-Weg-Kommunikation nutzen, abnehmen wird. Und auf diese Zeit freue ich mich schon sehr! :-)

Liebe Grüße, Tanja von @beyond9to5_de

Antworten
PRECOM Rainer Fischinger

Also das Argument, dass Twitter sich von allen anderen abhebt, weil man es am Handy nutzen kann, find ich persönlich schwachsinnig. Gerade nach dem Jahr 2010 und dem Boom der Smartphones inkl. der Mobiltarife, die nicht mal mehr ohne Download-Volumen angeboten werden. Es mag sein, dass Twitter in den USA enorm viel Zulauf hat und dort wahnsinnig verbreitet ist, in Europa hinkt es allerdings noch ziemlich hinterher. Facebook hingegen ist weltweit stark verbreitet, also warum um alles in der Welt sollte Twitter ein mächtigere Social Media Kanal sein als FB? Die Vernetzungsmöglichkeiten anhand von Interessen funktionieren bei FB ebenso von alleine (durch vorgeschlagene Personen), die Möglichkeit von kurzen Nachrichten ist ja auch bei FB gegeben. Und alleine die Möglichkeit, in den Statusmeldungen schon Bilder, Links inkl. Meta-Beschreibungen anzugeben, sind mMn ein großes Plus für FB. Wer will schon immer auf eine gekürzte URL klicken, von der er nicht mal weiß, was ihn dort erwartet?!? Da hab ich schon lieber ein Bild, Site-Titel und Meta-description um zu sehen, ob etwas wirklich interessant ist...

Auch die Argumente 5,6,7,8 und 9 gelten ebenso etwa für FB!

Antworten
masche
masche

Twitter ist doch nicht Open Source!

Twitter bietet vielleicht viele Schnittstellen an und setzt auf viele Open Source-Projekte auf aber der Kern von Twitter ist nicht Open Source.

Antworten
Gunter Hellmann

Tot gesagte leben länger ;-) - na ja, bis zum Mars muss es ja nicht reichen. Rund um die Erde ist ausreichend ...

Antworten
Daniel
Daniel

Es fehlt Punkt 11: Twitter fehlt die Reichweite.

Twitter ist so gut wie tot und das werden irgendwann auch die Letzten merken.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen