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10 Gründe, warum du nicht um Google+ herumkommen wirst

    10 Gründe, warum du nicht um Google+ herumkommen wirst

Während Google+ für viele Nutzer der ersten Stunde zum Social Network Nr. 1 geworden ist, zögern andere noch und verbringen ihre Zeit lieber bei Facebook und/oder Twitter. Warum auch sie in Zukunft Google+ nutzen werden, wollen wir euch heute zeigen.

Google+ - Fünf Monate nach dem Start

Vor fast fünf Monaten startete die Testphase von Google+. Nach dem anfänglichen Hype der Einladungsphase und der zweiten Welle nach der Öffnung für alle, kam in der letzten Zeit immer öfter die Frage auf: Lohnt sich Google+ wirklich? Oder wie Forbes kürzlich fragte: Ist Google+ tot?

Mit weit über 4.000 Einkreisungen hat sich das t3n Magazin bei Google+ bereits ein große Community aufgebaut.

Die Antwort auf diese Frage ist eng mit der eigenen Nutzung verbunden. Letztlich ist Google+ nur eine Plattform, die von den Nutzern bedient wird. Das ist allerdings nicht immer leicht und es gibt dabei einige Dinge, die, wenn man sie falsch anfängt, schnell aus dem Ruder laufen. Im Grunde hat Google+ ein sehr ähnliches Problem wie Twitter. Wer neu startet, weiß erstmal nicht, was zu tun ist. Viele suchen dann, wie bei Facebook auch, nach ihren Freunden, Bekannten und vielleicht sogar Verwandten. Das wird in den meisten Fällen aber nicht erfolgreich sein, denn Google+ ist noch nicht bei der Masse angekommen. Dabei spielen die Einkreisungen eine entscheidende Rolle. Wer hier die falschen Personen in seine Kreise sortiert, kann schnell genervt sein und in Google+ keinen Mehrwert sehen. Daher sollte sich jeder Nutzer genau überlegen, welche Ziele er bei Google+ verfolgt und welche Personen dabei helfen können, diese Ziele zu erreichen.

Wer schon einen Twitter-Account pflegt, wird schnell bekannte Namen oder Profilbilder zum Einkreisen entdecken. Wer allerdings von Facebook rüber kommt, hat es oft deutlich schwerer. Das liegt zum einen an der bereits beschriebenen Erwartungshaltung auch bei Google+ die Freunde und Bekannte zu finden. Auch ist der Umgang mit einer neuen Plattform immer mit Umgewöhnungen verbunden, die durch neue Funktionen oder andere Bezeichnungen für ähnliche Funktionen ausgelöst werden.

Auch wenn der Einstieg nicht so leicht ist und man den Mehrwert von Google+ nicht sofort erkennen kann, wird man in der Zukunft kaum noch an Google+ vorbeikommen.

Warum du nicht an Google+ vorbeikommen wirst

Welche Gründe sprechen also konkret für die Nutzung von Google+, so dass in Zukunft keiner mehr an dem neuen Social Network vorbeikommt?

  1. Google+ wird in alle Google-Dienste integriert und wird so omnipräsent.
  2. Google+ wird in der Googlesuche die wichtige soziale Komponente stellen.
  3. SEO für Google+ wird besser funktionieren, als bei jedem anderen Social Network.
  4. Android und Chrome bekommen immer mehr Marktanteile und pushen Google+ mobil und auf dem Desktop.
  5. Google+ konnte auf eigene Erfahrungen aufbauen und aus den Fehlern der anderen lernen.
  6. Direct Connect: Mit diesem Feature für die Googlesuche lassen sich Google+ Pages direkt mit einem +Beispiel einkreisen.
  7. Jeder, der einen Google-Account hat, ist quasi schon ein Google+ Nutzer.
  8. Bei Google+ geht es um Informationen, nicht um Befindlichkeiten.
  9. Unternehmen können auf ihrer Google+ Page bloggen, es gibt keine Zeichenbegrenzung.
  10. YouTube und Google Music machen Google+ zur Multimediaschaltzentrale im Netz.

All diese Faktoren machen die Nutzung von Google+ für Privatpersonen und auch für Unternehmen so interessant, dass in der Zukunft kein Weg mehr an Google+ vorbei führt.

Wer von euch ist denn schon bei Google+ vertreten und was findet ihr dort gut und was nicht gut?

Weiterführende Links zum Thema Google+:

Die offizielle t3n Google+ Page ist unter folgendem Link erreichbar:

Button t3n Google+ Page, unter diesem Link erreichbar

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18 Reaktionen
Karsten Windfelder
Karsten Windfelder
24.11.2011, 11:59 Uhr

Google+ rockt. Ich finde es sehr viel aufgeräumter als Facebook. Die Funktionalität ist klarer strukturiert. Aufpassen muss man beim posten, ob man unter seinem Privatprofil schreibt oder unter einer seiner Google+ Seiten. Das könnte noch etwas auffälliger dargestellt werden, damit man keinen Fehler macht.

Antworten

Robert Brandl
24.11.2011, 12:05 Uhr

Seit es Google+ gibt, mag ich komischerweise Facebook viel lieber als vorher. Bisher ist kein einziger meiner Nicht IT-Kontakte auf G+. Und mit den Webleuten kommuniziere ich lieber wie bisher über Twitter. Auch wenn G+ in noch so viele Google-Dienste integriert wird.

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Markus Dollinger
Markus Dollinger
24.11.2011, 12:06 Uhr

Für mich stellt Google+ das Beste aus Twitter und Facebook dar. Bei den "professionellen Anwendern" stelle ich sogar eine Abkehr von Facebook fest. Die Qualität der Beiträge, die Einfachheit wie man die Sichtbarkeit von Beiträgen steuern kann etc. ist ein klares Plus für Google+. Dass man nun auch Unternehmen etc. den Zugang zu Google+ ermöglicht und Seiten eingeführt hat, ist sehr erfreulich.

Leider sind aber auch Gmail Accounts in Deutschland eher Mangelware, da der Durchschnittsanwender nur GMX kennt, von daher wird eine Durchdringung auf sich warten lassen. Facebook kennt - auch durch die Unterstützung der (Öffentlich-rechtlichen) Medien - mittlerweile jedes Kind und genau das ist auch das Problem: Facebook besteht häufig nur noch aus Dünnsinn, Glückskeksen und virtuellen Umarmungen - ein Schicksal, das Google+ hoffentlich erspart bleibt.

Natürlich bin auch ich bereits mit einer Seite vertreten https://plus.google.com/u/0/b/112878464961776580461/

Antworten

Raoul
Raoul
24.11.2011, 12:07 Uhr

Ich nutze G+ seit einiger Zeit und die Argumente kann ich nachvollziehen udn bestätigen. Der wesentliche Unterschied zu Facebook und Twitter auf der inhaltlichen Ebene ist der genannte Punkt Nr. 8 - G+ ist eine Informationsplattform und weniger auf den Austausch von Informationen auf "menschelnder" Ebene. Zudem habe ich den Eindruck, dass insbesondere Infos zum Technologie-Bereich im Vordergrund stehen. Dies kann sich aber mit der steigenden Nutzerzahl noch ändern, da die First Mover bekanntermaßen eine sehr hohe Affinität zum IT-Bereich haben.

Antworten

kennstdueinen
kennstdueinen
24.11.2011, 12:35 Uhr

Hallo Falk,

Solange keine herkömmlichen Nutzer und Verbraucher bei G+ auftauchen, solange ist vieles noch heiße Luft. Es ist klar, dass Google sehr vieles dafür tut, dass man um G+ nicht mehr drumrum kommt.

Die oben aufgeführte Liste trifft in jedem Fall zu und wir SEOs und Online-Marketing Professionals predigen diese Aspekte als fleißige Wasserträger von Tante Google auch bereits jetzt schon unseren Kunden.

Wenn aber ein Großteil der Nutzer bereits mit Facebook als privatem sozialem Netzwerk zufrieden ist, dann muss klar sein, dass kein einziger von denen bereit ist zu G+ zu wechseln, solange Facebook noch in derem Sinne funktioniert, zumal bei G+ ja kaum keiner der "Otto-Normal" Internetnutzer zu finden ist.

Ich persönlich denke aber auch, dass künftig kein Weg an G+ vorbeiführen wird, denn ich ahne schon so etwas wie einen "Log-In Zwang", der für alle gilt, die erweiterte Services von Google nutzen wollen.

Diese Nutzer werden dann auch recht schnell merken, was G+ im Unterschied zu FB und Twitter ist:

Eine Publikationsplattform für Publisher aller Art und eine Diskussionsplattform für Nicht-Publisher, die die Inhalte konsumieren, kommentieren, verbreiten, etc. und eben nicht ein soziales Netzwerke im Sinne von FB...

Wenn dann auch noch G+ in der herkömmlichen Suche extrem prominent auftaucht und G+ eine vernünftiges Analyse-Tool für Seiten-Administratoren herausbringt, aus denen hervorgeht, dass der Impact und Traffic über genau diese Verknüpfung richtig groß ist, dann wird sich der Verbreitungsgrad von G+ deutlich erhöhen...

Gruß,
Sebastian

Antworten

Falk Hedemann
24.11.2011, 12:47 Uhr

Hi Sebastian,

vielen Dank für Dein umfangreiches Feedback ;-)

Du hast natürlich Recht, momentan sind bei Google+ noch sehr wenige Nutzer der breiten Masse und es wird auch schwer, diese von Facebook wegzulocken - zumindest für ein Social Network im herkömmlichen Sinne. Doch genau das wird Google+ in Zukunft nicht mehr sein. Google wird zu Google+ und nimmt dabei alle Nutzer sämtlicher Dienste mit. Gmail, Google Docs, Music, YouTube, Android, Chrome... alles das sind Dienste, die sehr viele Nutzer haben und in Zukunft eng mit Google+ verbunden sein werden. Und dann ist da ja auch noch die Suche ;-)

Schaut man sich mal an, warum Facebook so erfolgreich ist, heißt es immer sehr schnell: Weil dort jeder ist! Ich behaupte: Bei Google+ ist auch jeder - nur wissen es viele noch nicht ;-)

Gruß,
Falk

Antworten

kennstdueinen
kennstdueinen
24.11.2011, 12:52 Uhr

Dieser Satz hier von Dir bringt's absolut auf den Punkt:

"Ich behaupte: Bei Google+ ist auch jeder - nur wissen es viele noch nicht ;-)"

Antworten

Frank
Frank
24.11.2011, 13:23 Uhr

Ich glaube nicht daran, dass Google+ tot ist. Google zeigt derzeit was das "+" bedeutet, G+ ist der Kit, der die ganzen diversen Google-Produkte zusammenbringt, und dabei auch einige der dringen nötigen Social Signale für die Suche bringt. Zugegeben, zur Zeit entsprechen diese sicher nicht der Meinung der "breiten Masse".

Und die bei Forbes zitierte Statistik ist eh nur so gut wie die Referrer-Daten auf die sich Chitika wohl beruft. Dumm nur, wenn Chrome Nutzer nun keinen Referrer mehr senden: http://frankoli.de/blog/?p=2188

Antworten

dieMelanie
dieMelanie
24.11.2011, 13:24 Uhr

Zwei kleinere Erfreulichkeiten bei G+, die aber dennoch zu Killerfeatures werden könnten

1. Nachträgliche Tippfehlerkorrektur bei Posts
2. Man kann gleichzeitig mit einem Browser für sich selbst und alle "Pages" posten, ohne wie bei Facebook umständlich zu switchen.

Antworten

Thorsten Peters
Thorsten Peters
24.11.2011, 19:05 Uhr

Google+ ist #Facebook für Erwachsene...dran vorbei kommt in #Zukunft kaum einer, und in Verbindung mit #Twitter >>könnte<< es gigantisch werden...

Mein G+ Profil : Thorsten Peters

Antworten

Erik Grunwald
Erik Grunwald
24.11.2011, 19:07 Uhr

zu 1. Habe ich gar kein Google-Konto
zu 2. Die Googlesuche bemühe ich nur selten, wenn mal der Fall auftritt das keine andere Suchmaschine ein ergebniss bringt
(Das kommt jedoch so gut wie nie vor)
zu 3. --
zu 4. Nutze beides nicht (auch kein iPhone)
zu 5. --
zu 6. --
zu 7. Habe ich gar kein Google-Konto
zu 8. Meine Informationen hole ich mir direkt an den Quellen per RSS (Feedreader), dafür brauch ich kein Google+.
zu 9. --
zu 10. Youtube...kaum Nutzung vorhanden

FAZIT:
All diese Faktoren machen die Nutzung von Google+ für mich (und viele andere) in keinsterweise interessant,
so dass auch in Zukunft der Weg an Google+ vorbei führt.

P.S. Facebook nutze ich ebenfalls nicht.

Antworten

Neutrum
Neutrum
24.11.2011, 19:27 Uhr

Die These, dass man zukünftig kaum um Google+ herumkommen wird, ist interessant. Jedoch überzeugt mich keiner der 10 Gründe. Für mich stellt sich selbst nach Etablierung von Twitter und Facebook die Frage: "Warum nimmt man an, dass Social-Networking ein Must-Have ist?" Ich verstehe die Neigung zur stetigen Verbindung mit anderen Mitmenschen. Doch ist dies wirklich notwendig? Ist man schlechter dran ohne o.g. Anbieter. Ich war ebenso Facebook- sowie Google+-Nutzer und bin es nun nicht mehr. Die relevanten Kontakte pflege ich ebenso smart wie zuvor. Jedoch bin ich dabei viel entspannter - ich erhalte nämlich nur noch qualitative Informationen. Im Grunde genommen habe ich ein natürliches Prinzip angewandt, wie es viele Browser mit Werbung ebenso adaptierten: Ich habe einen Filter eingesetzt und lebe momentan sehr viel effizienter, da ich nicht diesen Drang verspüre mich stetig mitzuteilen und meine Nachrichten abzurufen, anschliessend eine Geselligkeit in der Einsamkeit des nächtlichen Zimmers vor einem Computer verspüre und dies mehrfach täglich oder im Büro wiederhole.
Hiermit will ich nicht behaupten, dass die 10 Gründe gar nicht zutreffen. Sie treffen jedoch nicht auf mich zu, denn jeder einzelne Grund setzt ein gewisses Maß an Nutzen eines Social-Networks für einen selbst voraus.

MfG
Neutrum

Antworten

Markus
Markus
24.11.2011, 20:06 Uhr

Social Networks sind auch kein "Must Have". Hätte ich nicht meine Website, die ich mittels Facebook, Twitter und jetzt eben auch Google+ bewerben würde, ginge mir das ganze Social-Gedöns wohl auch ziemlich irgendwo vorbei.

Auf der anderen Seite habe ich meine Lebensgefährtin per Facebook kennengelernt - auch wenn ich jeden anderen ausgelacht hätte, der mir eine solche Story erzählt hätte ...

Im PR-Bereich habe ich bei Twitter sehr viele gute Kontakte knüpfen können und ich hoffe, dass das auch bei G+ bald der Fall sein wird - mit ein bisschen mehr Komfort. Per Facebook ist eher das Gegenteil der Fall: Hier gibts ständig Freundschaftsanfragen von Leute von denen ich froh war nichts mehr zu hören ...

Aber weil nun auch konservative Medien auf den FB-Zug aufgesprungen sind, ergibt sich fast das Bild, Facebook wäre ein "Must Have" wie Telefon und E-Mail. Man kann aber sehr gut ohne leben.

Antworten

heinka
heinka
24.11.2011, 20:08 Uhr

Ich vertraue dem Web-Giganten und setze auf Google+! ;)
(Auch, wenn ich dafür mancherorts belächelt werde.) :(

Ich habe u. a. die folgende Google+ Page:
https://plus.google.com/u/0/108198678188927875565/posts

Der Beitrag hier betreffs Google+ --> gefällt mir!

LG, heinka

Antworten

Daniel
Daniel
25.11.2011, 03:14 Uhr

[..]Ich war ebenso Facebook- sowie Google+-Nutzer und bin es nun nicht mehr. Die relevanten Kontakte pflege ich ebenso smart wie zuvor. Jedoch bin ich dabei viel entspannter - ich erhalte nämlich nur noch qualitative Informationen. Im Grunde genommen habe ich ein natürliches Prinzip angewandt, wie es viele Browser mit Werbung ebenso adaptierten: Ich habe einen Filter eingesetzt und lebe momentan sehr viel effizienter[..]

- genau so ist das. Und immer mehr sind langsam übersättigt von dieser "Social-Media-Flut" und steigen wieder auf die "alten" Kommunikationswege ein. (So erlebe ich es gerade in meinem Umfeld und finde das auch gut so).

Google+ ist doch (derzeit) nur für Blogger und die die sowieso immer überall dabei sein wollen interessant. Für den Mainstream der sich bei FB eingerichtet hat, hat Google+ keinen! Anreiz diese zum Wechsel zu bewegen. In sachen Privatsphäre und Datenschutz halten viele Google sogar für schlimmer, da mehr Dienste miteinander verknüpft sind:

Facebook bekommt ein paar geschriebene Texte, bei Google (sofern man dies benutzt) jedoch auch E-Mail, Dokumente, Bilder, Suchverläufe, Webprotokoll etc. Und darauf zielt Google halt ab, das viele Nutzer zu "Faul" sind, mehrere getrennte Dienste zu nutzen und statt dessen alles Google anvertrauen (Weil einfach einfach einfach ist).

Google wird vlt. noch etwas mehr wachsen, jedoch nie den Mainstream erreichen. Der Großteil werden Unternehmen und Blogger sein, die sich irgendwann wieder Facebook zuwenden, weil dort die Zielgruppe vertreten ist.

Google+ Erinnert mich ein wenig an Flattr - Blogger unter sich!!

--
Social Media ist nicht die Zukunft

Antworten

Technikfaultier
Technikfaultier
25.11.2011, 13:23 Uhr

Ich bin absolut begeistert von G+ und würde es am liebsten ausschließlich nutzen. Problem sind aber alle Facebook Freunde bzw. die "engen" Freunde. Wenn davon 50% auf G+ wechseln würden, würde ich meinen FB Account direkt schließen.

Antworten

Frank
Frank
25.11.2011, 17:52 Uhr

Ich habe da meine Zweifel:

1. Google+ wird in alle Google-Dienste integriert und wird so omnipräsent.

Will ich das als Dienstenutzer? Muss ich ein öffentliches Profil von meiner Person haben, wenn ich Google-Analytics nutze?
Wenn ja, dann verzichte ich und meine Kunden lieber auf Google Analytics und nehmen einen anderen Tracker. Werde ich von Google+ zu stark bedrängt, weiche ich aus.

2. Google+ wird in der Googlesuche die wichtige soziale Komponente stellen.

Welche soziale Komponenten suche ich denn in der Googlesuche? keine. Und nun?

3. SEO für Google+ wird besser funktionieren, als bei jedem anderen Social Network.

Wie jetzt? Google Suchergebnisse gibt es nur noch, wenn man Google+ Mitglied ist?
Werden die Suchergebnisse zukünftig von den paar Hanseln in Google+ beeinflusst?
Das wäre die Goldstunde für die Suchmaschinen-Konkurrenz.

4. Android und Chrome bekommen immer mehr Marktanteile und pushen Google+ mobil und auf dem Desktop.

Auf meinem Desktop läuft kein Android, es sei denn, ich würde mal was damit entwickeln.
Sollte Chrome mir irgendwas von Google+ aufspielen, fliegt es raus aus dem PC.

5. Google+ konnte auf eigene Erfahrungen aufbauen und aus den Fehlern der anderen lernen.

Was kümmert mich das? Hab Google+ nie von innen gesehen, juckt mich also wenig.

6. Direct Connect: Mit diesem Feature für die Googlesuche lassen sich Google+ Pages direkt mit einem +Beispiel einkreisen.

Hä?

7. Jeder, der einen Google-Account hat, ist quasi schon ein Google+ Nutzer.

Nicht wirklich, denn ich werde immer von Google angebettelt, ich möchte doch ein öffentliches Profil erstellen. Das will ich aber nicht, folglich sieht niemand mein Profil das es nicht gibt und folglich sehe ich auch keine Kreise oder Ringe, folglich bin ich auch kein Nutzer.

8. Bei Google+ geht es um Informationen, nicht um Befindlichkeiten.

Hä?
Ich beziehe sehr viel aktuelle Information aus Twitter, weil Twitter ist ein Liveticker, aktueller geht es nicht.
Wertvolle Information die auch in die Tiefe geht, beziehe ich von Webseiten, Blogs, aber nicht von Facebook oder Google+.
Siehe da, t3n läuft auch nicht in Google+, sondern hier im realen offenen Netz.

9. Unternehmen können auf ihrer Google+ Page bloggen, es gibt keine Zeichenbegrenzung.

Unternehmen können auch auf ihren eigenen Blogs bloggen, soviel sie wollen und es in allen Medien verbreiten, in Twitter, Facebook, Google+ und wo auch immer. Es gibt dort auch keine Zeichenbegrenzung. Wozu sollten man reduntante Inhalte vorhalten, wenn es an einer zentralen Stelle geht: Der eigene Blog!

10. YouTube und Google Music machen Google+ zur Multimediaschaltzentrale im Netz.

Aha, und weil ich den ganzen Tag nicht Youtube benütze und auch keine Musik höre, ist das da oben ein Argument, um zu Google+ zu wechseln?
Es macht ja auch jeder Videos die er unbedingt auf Youtube hochladen will und weil es da keiner findet, kann er das natürlich nur über Google+ verbreiten?

Eigentlich ist nur Punkt 1 ein Argument, warum man nicht an Google+ vorbei kommt. Aber eher klammere ich Google komplett aus, als dass ich mich zu etwas zwingen ließe. Gute Tracker gibt es genügend andere, weitere Dienste auch.

Ansonsten vermute ich mal, dass in Google+ wirklich die gleichen sind die ich in Xing hatte, die nach Twitter abgewandert sind, zu Facebook, LinkedIn und nun auch zu Google+.
Hätte ich keine Arbeit, ich könnte omnipräsent in all diesen Medien sein und der Schreiberischen Inkontinenz huldigen.

Aber ich habe Arbeit, ich habe Aufträge und zu tun, ich kann nicht den ganzen Tag in Social Medien verbringen um einen Grund zu haben, keine Arbeit zu machen. Ich denke, so ging es auch vielen Freunden in Facebook, weil die wenigstens etwas schrieben. Und jene die ständig schrieben, taten dies eher aus Langeweile. Kontakt halten mit Freunden kann ich auch per Telefon und Email... und keiner liest mit.

Kontakte knüpfen ist durchaus wichtig, aber es ist nicht der Haupterwerbszweig der meisten Menschen. Akquisiteure mögen da reflexartig zucken, aber es ist so, wir verdienen nicht unser Geld mit überall dabei oder präsent zu sein.

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Ethelyn Furgison
Ethelyn Furgison
28.07.2012, 06:16 Uhr

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