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Marketing

10 SEO-Prognosen von Google-Guru Matt Cutts [Video]

    10 SEO-Prognosen von Google-Guru Matt Cutts [Video]

Woran arbeitet Google? Was erwartet die SEO-Szene in den kommenden Monaten? Diese und ähnliche Fragen beantwortete Matt Cutts, Chef des Webspam-Teams von Google, am vergangenen Montag in einem rund siebenminütigen Video.

Erst am vergangenen Freitag verkündete Matt Cutts via Twitter, „man plane Pinguin 2.0 in den kommenden Wochen auszurollen“. Jetzt wurde der Chef des Webspam-Teams noch etwas konkreter: In einem siebenminütigen Video verkündete er die Pläne seines Teams für 2013. Diese Neuerungen betreffen unter anderem kommende Pinguin-Updates, spamverseutchte Suchanfragen und durch Advertorials erkaufte Backlinks.

Matt Cutts: 10 SEO-Prognosen für 2013

Matt Cutts prognostizierte SEO-Neuerungen für 2013. (Screenshot: YouTube)
Matt Cutts prognostizierte SEO-Neuerungen für 2013. (Screenshot: YouTube)

„What should we expect in the next few months in terms of SEO for Google?“ Unter diesem Titel veröffentlichte Matt Cutts das unten stehende Video, das in den vergangenen Tagen bereits ausführlich auf Search Engine Land und Search Engine Watch diskutiert wurde. Für alle szenefremden Leser fassen wir die Prognosen im Folgenden zusammen, ergänzt um persönliche Einschätzungen zu dessen Bedeutung:

  • Pinguin 2.0: Man stehe kurz davor, die nächste Generation des Pinguin-Updates auszuliefern. Wie bereits berichtet, werde diese zweite Version etwas härter durchgreifen und einen größeren Einfluss haben.
  • Advertorial: Durch Werbung erkaufte Backlinks sollen keinen Linkjuice weitertragen. Dennoch komme es immer wieder vor, dass Webmastern diese Richtlinie der „Quality Guidelines“ missachten. Man wolle sich deshalb damit beschäftigen, Maßnahmen gegen diese Art von „Advertorial-Spam“ auszuarbeiten. Wichtig sei demnach, native Werbung deutlich zu kennzeichnen und NoFollow-Links einzusetzen.
  • Spammige Suchanfragen: Einige Suchanfragen sind unter Spammern besonders beliebt, als Beispiel nennt Cutts „payday loans“ auf google.co.uk. Intern arbeite man derzeit an zwei Neuerungen, die Suchergebnisse solcher Begriffe zugunsten hochwertiger Inhalte zu beeinflussen. Google plant demnach, für besonders anfällige Nischen außergewöhnliche Herangehensweisen. Hierzulande könnte dies vor allem Auswirkungen auf Suchbegriffe im Umfeld der Porno- und Finanz-Branche haben.
  • „Going Upstream“: Google plane laut Cutts, insbesondere „flussaufwärts“ gegen Link-Spam vorzugehen. Search Engine Land vermutet in diesem Zusammenhang ein verstärktes Vorgehen gegen Link-Netzwerke. Und das macht Sinn: Erst gestern verkündete Cutts, man habe erneut „mehrere tausend Linkverkäufer“ ausgeschaltet.
  • Neues System zur Linkanalyse: Man arbeite außerdem an einem „völlig anderen System, das eine deutliche ausgeklügeltere Linkanalyse erlaubt“, betont Cutts. Man befinde sich erst in den Anfängen der Entwicklung, doch die Daten sehen vielversprechend aus.
  • Gehackte Websites: Auch der Umgang mit gehackten Websites werde verbessert, verspricht Cutts. Zum einen wolle man besser darin werden, gehackte Seiten zu erkennen. Zum anderen sei geplant, die Kommunikation mit betroffenen Webmastern zu verbessern. Gemäß der Äußerungen des Webspam-Chefs deutet alles auf einen zentralen Anlaufspunkt innerhalb der Google Webmaster-Tools hin, der Seitenbetreibern wichtige Informationen liefert. Eine Hilfe-Seite für betroffene Webmaster ist bereits seit März 2013 im Einsatz.
  • Autoritäten: Um die Bedeutung des anfälligen Rankingfaktors „Links“ auszugleichen, plane Google außerdem stärker Autoritäten zu fördern, indem man sie zu relevanten Suchbegriffen besser positioniert. Diese Ankündigung passt inhaltlich perfekt zum Author Rank und dessen zunehmender Bedeutung. Ein Trend, der schon seit langem in der SEO-Szene diskutiert wird.
  • Panda-Updates: Viele der von Panda-Updates betroffenen Websites sind „Grenzfälle“, erklärt Cutts. Google arbeite deshalb daran, diesen Grenzfällen zu alter Stärke zu verhelfen – vorausgesetzt, bestimmte Metriken deuten in Richtung Qualität.
  • „Domain-Cluster“: Externes Feedback von Nutzern führt zu Veränderungen der „Domain-Cluster“, also jenen Ergebnis-Kästen, die mehrere Webseiten einer Domain zusammenfassen. Ziel sei, die erste Seite der Suchresultate noch vielfältiger zu gestalten, auf den folgenden Seiten aber verstärkt „Domain-Cluster“ einzuführen.
  • Bessere Kommunikation mit Webmastern: Google plane außerdem, die Kommunikation mit Webmastern zu verbessern – insbesondere über die Google Webmaster Tools. Abseits der Mehrinformationen für Webmaster gehackter Website wolle man Seitenbetreibern „mehr Detailinformationen und mehr konkrete Beispiele“ zur Verfügung stellen.

Abschließend ist festzuhalten, dass sich die von Matt Cutts ausgesprochenen Prognosen primär gegen Taktiken der Blackhat-Szene richten, die wissentlich mit den Regeln der Webmaster-Richtlinien spielen. „Solange ihr hart für eure Nutzer arbeitet, arbeiten wir hart dafür, die Inhalte eurer Website auszuliefern“, bestätigt Cutts gleich zu Beginn des Videos. Wer eigene Websites und Projekte entsprechend der Richtlinien aufzieht, hat deshalbt nichts zu befürchten. Für Blackhat-SEOs werde es hingegen ein „ereignisreicher Sommer“, so Cutts.

Zum Abschluss das thematisierte Video zum Anschauen:

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4 Reaktionen
Simon
Simon

Beruhigend, dass White-hat-SEOs mit den letzten Updates immer mehr belohnt werden.

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chacko
chacko

mist, ausgerechnet jetzt habe ich keinen Ton. @mike ich hab gestern auch aüßerst erstaunt auf g+ geschaut und wunderte mich ein paar minuten lang...

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Peter
Peter

Hallo,
Interessante Beitrag.
Nun, ich frage mich, wie man einem "Linkverkäufer" erkennt (automatisch)?
Mal sehen in 2-3 Wochen. Wie das bei mir ausschaut?
Ich habe für meine Links kein Geld ausgegeben.
Bin sehr gespannt.
LG
Peter

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skydivematy
skydivematy

@Mike Na Warten wir es mal ab bis Facebook nachzieht...
Ich finde das neue Design auf jeden Fall besser als vorher. Mir ist es doch egal ob das Design einem anderen Ähnelt.

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