Eben: keiner.
Die Lösung: Machen Sie es sich leicht! Richten Sie sich nach diesen Vorschlägen für ein leicht zu merkendes und völlig unsicheres Kennwort. Wenn schon unsicher, dann aber richtig! Und so geht's:
Oder doch lieber sicher?
Wollen Sie trotz dieser überzeugenden Argumente die goldenen Regeln für unsichere Passwörter ignorieren, bekommen Sie im Web eine schier unglaubliche Anzahl an Hilfestellungen zur Hand. Hier eine Auswahl:
Für Unentschlossene
Eine gute Anlaufstelle für die Erstellung eines Kennwortes ist beispielsweise die Zentrale Datenschutzstelle der baden-württembergischen Universitäten. Mit dem dort zur Verfügung stehenden Passwort-Generator lassen sich die gewünschte Zeichenzahl, Groß- und Kleinschreibung, Zahlen, Umlaute und Sonderzeichen auswählen. Es können gleichzeitig bis zu 200 unterschiedliche Passwörter generiert werden. Mit dem Magic Password Generator 1.5 steht auch ein Firefox-Add On zur Verfügung, das ähnlich wie die Online-Dienste funktioniert.
Drum prüfe, wer sich bindet
Anwender, die sich ob des Sicherheitsgrades Ihres Passwortes unsicher sind, können ebenfalls aus einer Vielzahl von Websites wählen, die das gewünschte Kennwort nach unterschiedlichen Kriterien bewerten. Exemplarisch sei hier auf das Passwort Meter hingewiesen. Bei den Ergebnissen dieser Art Dienste handelt es sich naturgemäß nur um Richtlinien und man sollte vorher genau überlegen, ob man sein wirkliches Passwort in jeder Eingabemaske preisgeben sollte. Selbst eine leicht abgewandelte Form den Kennworts wird für besonders paranoide Nutzer nicht in Frage kommen.
Eines für alle
Hat man nun alle Bereiche der virtuellen Privatsphäre mit möglichst sicheren Kennwörtern geschützt, bedeutet das noch lange nicht, dass man sich auch wirklich alle Passwörter merken kann. Hier kommen die sogenannten Passwort Manager ins Spiel: kleine Programme, die mit Hilfe eines Masterkennwortes alle anderen Passwörter verschlüsselt verwalten. Hierbei kommt meist das AES-Verfahren (Advanced Encryption Standard) zum Einsatz. Ein würdiger Vertreter dieser Anwendungs-Kategorie ist das Open Source Projekt Password Safe.
Rundum sorglos
Anwender, die gerne alles an einem Ort wissen, können sich für eine der vielen Passwort-Toolsammlungen entscheiden. Diese bringen in der Regel sowohl einen Passwort-Generator und -Checker sowie einen Passwort-Manager mit. Vertreter dieser Gattung sind beispielsweise die Freeware-Sammlung PC Tools Password Utilities und das Open-Source-Projekt Password Tools Bundle.
Und wie sieht Ihre Passwort-Strategie aus? Geben Sie Ihre Tipps und Tricks dazu gern in den Kommentaren weiter.
Bildnachweis: dragon_fang - Fotolia.com




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7 Antworten
von kopfbunt 28.01.2009 (12:30Uhr) 1.
Ich mache es erstmal so wie in den zehn Punkten beschrieben und dann schreibe ich die Passwörter noch auf einen Postit, den ich an meinen Monitor klebe, meine Festplatte könnte ja abstürzen ;-)
… nein … natürlich nicht. Ich benutze ein PasswortTool und bin damit sehr zufrieden. Mir wurden schon einmal Rechner aus dem Atelier geklaut und ich weiß wie es sich anfühlt, wenn man seine Daten jemand anderem gezwungenermaßen anvertraut. Jedes Passwort ist anders … und wird über eine Tool verwaltet.
Ein Nachteil für mich ist es allerdings, wenn man von einem fremden Rechner auf Logins zugreifen muss! Was dann? Die Passwörter kann sich doch keiner merken … ich allerdings auch nicht ;-)
von Sebastian Deutsch 28.01.2009 (12:38Uhr) 2.
Sehr gut geschrieben - wird direkt mal in den Leitfaden für Kunden aufgenommen.
von theuer 28.01.2009 (12:43Uhr) 3.
Schöner Beitrag, Sebastién. :-)
von andylenz77 28.01.2009 (22:12Uhr) 4.
1Password 4 OS X rulez! ;)
von Mathias 29.01.2009 (10:25Uhr) 5.
Um mein Passwort noch sicherer zu machen!
So lautet es: Murrli9000 ;-)