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Mit diesen 10 Tipps wird deine nächste Präsentation der Knaller

Mit diesen 10 Tipps wird deine nächste Präsentation der Knaller

Zu einer gelungenen Präsentation gehören nicht nur schicke Folien, sondern auch ein überzeugender Vortragsstil. Wir nennen euch zehn grundlegende Regeln, mit denen ihr eure nächste Präsentation garantiert rocken werdet.

Mit diesen 10 Tipps wird deine nächste Präsentation der Knaller

Richtig präsentieren. (Foto: l i g h t p o e t / Shutterstock.com)

Zu einem guten Vortrag gehören mehr als schicke Folien

Egal ob ihr einen Vortrag haltet, an einem Wettbewerb teilnehmt oder den Kollegen und Chefs eine neue Idee vorstellt: Wer vor Leuten spricht, sollte die Grundlagen des Präsentierens beherrschen, um das Publikum von sich und seinen Ideen zu überzeugen.

Das beginnt bei der inhaltlichen Struktur und dem Aufbau der Präsentation und geht weiter mit dem richtigen Layout eurer Folien. Für Marketing-Guru Guy Kawasaki sind in dieser Hinsicht zum Beispiel helle Schrift vor dunklem Hintergrund, weniger als 25 Wörter pro Seite und große, plakative Grafiken ein Muss (alle seine findet ihr in dieser Infografik über die perfekte Präsentation).

10 Tipps für eine überzeugende Präsentation

Eine überzeugende Präsentation hinzulegen ist kein Hexenwerk. (Foto: l i g h t p o e t / Shutterstock.com)
Eine überzeugende Präsentation hinzulegen ist kein Hexenwerk. (Foto: l i g h t p o e t / Shutterstock.com)

Natürlich gibt es eine ganze Reihe an digitalen Helfern, die dafür sorgen, dass eure Präsentation attraktiv daherkommt. Das Internet ist voll von brauchbaren Vorlagen und Templates für beispielsweise PowerPoint und Keynote, und wem diese Software zu altbacken ist, der kann auf frischere Alternativen wie Prezi oder Deckset zurückgreifen. Doch auch die beste Vorlage hilft nichts, wenn ihr nicht die folgenden Grundregeln beachtet, die wirklich jede Präsentation besser machen.

1. Die Leute wollen Geschichten hören.

Gerade im fachlichen Umfeld können Vorträge und Präsentationen schnell trocken wirken. Dem Publikum fällt es aber deutlich leichter, einer Argumentation zu folgen, wenn sie sich dem Redner auch emotional verbunden fühlen und sie das Gefühl haben, dass das geschilderte Phänomen sie selbst betrifft. Eine Geschichte zum Einstieg in eure Präsentation sorgt dafür, dass die Zuhörer direkt zu Beginn „abgeholt“ werden und dem Rest des Vortrags aufmerksamer folgen.

2. Körpersprache ist die halbe Miete.

Genau genommen ist Körpersprache sogar mehr als die halbe Miete! Nur sieben Prozent dessen, was wir sagen, wird über die Worte aus unserem Mund vermittelt. 38 Prozent machen Tonfall und Stimme aus, und ganze 55 Prozent unserer Kommunikation laufen über die Körpersprache. Diesen Umstand kann man sich gerade beim Sprechen vor Publikum zunutze machen. Statt sitzend oder hinter einem Pult versteckt, empfiehlt es sich, den Vortrag im Stehen zu halten. Verknotet weder eure Beine noch eure Arme, sondern steht entspannt und aufrecht, die Füße leicht auseinander. So wirkt ihr offen und selbstbewusst, bringt Ruhe in eure Atmung, dann könnt ihr laut und deutlich sprechen.

3. Augenkontakt, Augenkontakt, Augenkontakt.

Augenkontakt ist notwendig, um Menschen zu überzeugen. (Foto: Jason Salmon – Shutterstock.com)
Augenkontakt ist notwendig, um Menschen zu überzeugen. (Foto: Jason Salmon – Shutterstock.com)

Gerade im universitären Umfeld ist es eine weit verbreitete Unsitte, Vorträge vom Blatt abzulesen – es ist ja schließlich alles hochwissenschaftlich und komplex. Für das Publikum ist das aber nicht nur anstrengend und langweilig – im Zweifel wird auch nie ein Funke zwischen Redner und Saal überspringen. Wer Leute überzeugen will, muss ihnen in die Augen schauen, erst dann entsteht eine Art von Verbindung. Was nicht heißen soll, dass ihr einzelne Menschen im Raum minutenlang anstarren sollt – am besten lasst ihr euren Blick locker über die Reihen schweifen. Das fällt besonders leicht, wenn ihr die Präsentation oft genug vorher geübt und euch nur die wichtigsten Stichpunkte auf Vortragskarten notiert habt.

4. Kenne dein Publikum.

Nichts ist schlimmer als eine Präsentation, der das Publikum anmerkt, dass sie so oder leicht verändert auch überall sonst gehalten werden kann. Wahrscheinlich wird es den Redner in diesem Fall mit Desinteresse bestrafen. Ganz anders die Reaktion, wenn die Menschen im Raum sich persönlich angesprochen fühlen – wenn der Redner ihnen vermitteln kann, dass er sich über sie und ihre Sorgen Gedanken gemacht hat. Wer sich im Vorfeld die Mühe macht, sein Publikum kennen zu lernen, wird es im entscheidenden Moment zu seinen Gunsten beeinflussen können.

5. Berücksichtigt verschiedene Perspektiven.

Die Menschen, die euch während der Präsentation anblicken und aufmerksam lauschen, sind meistens nicht ohne Grund an ihrem Platz. Sie erwarten, dass ihr sie unterhaltet oder ihnen etwas erzählt, das sie noch nicht wussten – ansonsten würden sie kaum ihre Zeit hier verschwenden. Darauf gilt es Rücksicht zu nehmen und das Publikum nicht für dumm zu verkaufen. Verschweigt keine Gegenmeinungen oder unangenehmen Fakten. Beleuchtet das Problem aus verschiedenen Perspektiven. Antizipiert die Einwände, die die Zuhörer wahrscheinlich äußern werden und geht schon während der Präsentation darauf ein. So stellt ihr sicher, dass sie euch fokussiert folgen werden.

6. Gesten sind gut.

Genauso wenig wie der stur auf die Notizen gesenkte Blick kommt eine starre Handhaltung an. Nicht selten erweckt man damit den Eindruck von Nervosität oder Unsicherheit. Als Redner empfiehlt es sich, den zur Verfügung gestellten Raum vollständig auszunutzen und ihn sozusagen durch die eigene Präsenz „einzunehmen“: durch große Gesten und eine hinreichend laute Stimme, so dass auch Emotionen transportiert werden. Manchmal kann es auch die richtige Wirkung haben, leicht auf und ab zu gehen, so lange ihr es damit nicht übertreibt. Dem Publikum wird es deutlich schwerer fallen, abzuschweifen und eigenen Gedanken nachzuhängen.

Richtig präsentieren: Im Stehen vortragen und gestikulieren kommt in der Regel gut an. (Foto: Matej Kastelic – Shutterstock.com)
Richtig präsentieren: Im Stehen vortragen und gestikulieren kommt in der Regel gut an. (Foto: Matej Kastelic – Shutterstock.com)

7. Bilder sind enorm gut.

Bilder wirken schneller und intuitiver als Text und sind ein hervorragendes Transportmittel für Emotionen. Daher solltet ihr von ihnen umfassenden Gebrauch machen. Wichtig dabei ist es, einzelne Folien nicht mit Bildmaterial zu überfluten: Besser ist es, Fotos und Grafiken großformatig und gezielt einzusetzen, um die auf der Tonspur gelieferten Informationen zu veranschaulichen. Auch Wort-Bild-Kombinationen können den gewünschten Effekt haben – so lange sie intuitiv erfassbar sind.

8. Wiederholungen sind notwendig.

Studentische Debattierer, die sich explizit darin üben, ihr Publikum innerhalb weniger Minuten von einem bestimmten Standpunkt zu überzeugen, schwören auf die folgende Kommunikationsweisheit:

„Tell them what you’re going to tell them, tell them, and tell them what you’ve told them.“

Auch wenn es sich ein wenig übertrieben anhören mag: Eure Zuhörer wissen nicht, worum es in eurer Präsentation gehen soll, sie haben sie nicht schon – wie ihr – dutzendfach überarbeitet und geprobt. Daher ist es wichtig, sie an die Hand zu nehmen, zu Beginn die wichtigsten Ziele des Vortrags zu nennen und am Ende zusammenzufassen, welche Haupt-Erkenntnisse sie mit nach Hause nehmen können. Die gesamte Präsentation bleibt ihnen auf diese Weise besser im Gedächtnis.

9. Nichts geht über einen emotionalen Schlussappell.

Gerade wenn Menschen dazu gebracht werden sollen, etwas Bestimmtes zu tun – mit „ja“ stimmen, einen Antrag unterschreiben, euch Geld bewilligen – ist es wichtig, an ihre Emotionen zu appellieren. Wenn ihr einen sehr fachlich orientierten Vortrag gehalten und euch auf der Ebene abstrakter Zahlen und Argumente bewegt habt, ist es daher besonders wichtig, zum Schluss noch einmal die Gefühlsebene zu bedienen. Aber Vorsicht: drückt nicht plump auf die Tränendrüse, ohne einen Bezug zur bisherigen Präsentation herzustellen. Im Idealfall schließt ihr mit einem persönlichen Beispiel oder einer Geschichte, die die Hauptaussagen eures Vortrags zusammenfasst und eine authentische Grundlage für euren Schlussappell liefert.

10. Übung macht den Meister.

Dieser Tipp wäre eigentlich ein No-Brainer – wenn ihn nicht so viele Leute trotzdem konstant ignorieren würden. Denn meistens werden bevorstehende Präsentationen letztlich nicht ernsthaft „geprobt“ – wird schon schiefgehen, nicht wahr? Wer so denkt, schneidet sich aber ernsthaft ins eigene Fleisch. Leute, die ihren Vortrag mehrfach durchspielen, haben deutlich seltener Blackouts, verhaspeln sich weniger und haben weniger Probleme damit, die richtigen Worte zu finden. Wer die Präsentation zusätzlich vorher im kleinen Kreis vor Kollegen oder Freunden gehalten hat, minimiert inhaltliche Fehler und logische Brüche. Die Zuhörer danken es mit Wohlwollen.

Alles bedacht – und trotzdem unglaublich nervös? Vielleicht helfen euch die Tipps aus unserem Artikel Präsentationen, Bewerbungsgespräche, Pitches: Jetzt bloß nicht die Flatter kriegen!

Vielleicht auch interessant: Powerpoint und Keynote: Hier  findet ihr diverse Templates und Vorlagen für schicke Präsentationen

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7 Antworten
  1. von Rico Weigand am 29.06.2015 (10:17 Uhr)

    Danke Lea,

    dieser Artikel kam jetzt genau richtig zum Präsentationsteil meiner Abschlussprüfung.

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  2. von Florian Gründel am 02.07.2015 (10:11 Uhr)

    Und mit diesen 10 Tipps klappt es dann auch mit der Technik: http://www.akademie.de/wissen/technik-tipps-vortrag

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  3. von Hagber am 02.07.2015 (10:35 Uhr)

    So, so, da sollen also Wiederholungen dabei helfen, das verblödete Publikum zu überzeugen (Punkt 8)? Wie doof ist das denn? Wer es nicht schafft, seine Aussagen so klar zu machen, dass ständiges Wiederholen überflüssig ist, hat vorn nichts zu suchen! Auch wenn die anderen neun Punkt erfüllt werden.

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    • von Lea Weitekamp am 06.07.2015 (11:23 Uhr)

      Hey Hagber!

      Naja, um seine Aussagen klar zu machen, gehört es eben dazu, sie im Kern zu wiederholen ... Das hat nichts damit zu tun, dass man sein Publikum für blöd hält. Und es geht auch nicht um ständiges Wiederholen. In Essays oder Buchkapiteln etc. gibt es in der Regel auch ein Fazit, das die Kernaussagen noch mal abruft. Nichts anderes sollte auf der Tonspur passieren – als Service gegenüber dem Publikum, sozusagen.

      Beste Grüße aus der Redaktion
      Lea

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      • von Hagber am 06.07.2015 (12:01 Uhr)

        Hallo Lea,

        das klingt schon ein wenig vernünftiger, als dieses Zitat und die ultimative Aufforderung, das Publikum ständig mit Wiederholungen zu nerven! Gegen ein kurzes Fazit gibt es nur wenig Einwände. Aber bitte nur mit Fingerspitzengefühl und auch nur da, wo es wirklich - nach dem aktuellen Feedback durch das Publikum!!! - wichtig und deshalb ggf. notwendig ist. Ich denke: Wer es nicht schafft, ohne Wiederholungen auszukommen, hat eben seine Ideen/ Gedanken, etc. in der Präsentation nicht genügend klar dargestellt. Dann hilft auch eine Wiederholung nichts. Deshalb: Als generellen Vorschlag für eine Vorgehensweise halte ich den Punkt 8 nach wie vor für grundlegend falsch!

        Beste Grüße
        Hagber

        Teilen
  4. von ktrek am 02.07.2015 (12:58 Uhr)

    wischi waschi.
    eine website, die es nicht einmal ermöglich den unsinn den sie darstellen zu speichern oder drucken ist woll so unnötig

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  5. von BusinessNavigatoren am 15.07.2015 (14:33 Uhr)

    Und so könnt Ihr die Rede aus dem Stand halten. Mit ein wenig Übung ganz einfach. http://www.akademie.business-navigatoren.de/vortrag-halten-technik/

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