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Uber will 100.000 autonome S-Klasse-Limousinen kaufen [Startup News]

Uber will 100.000 autonome S-Klasse-Limousinen kaufen [Startup News]

GoButler hat seine Mitarbeiter rausgeschmissen und will jetzt mit Spracherkennung arbeiten. Foodpanda übernimmt seinen Konkurrenten in Hong Kong und bei Daimler könnte bald gehörig die Kasse klingeln, den Uber ist in Shopping-Laune für autonome S-Klassen.

Uber will 100.000 autonome S-Klasse-Limousinen kaufen [Startup News]

GoButler arbeitet jetzt nur noch mit Spracherkennung

Das ehemalige Berliner GoButler hat bekanntgegeben, dass es in Zukunft nur noch auf Basis von Bots mit integrierter Spracherkennung arbeiten wird. Zunächst will sich das Unternehmen nur auf Flugbuchungen konzentrieren und langsam die möglichen Dienstleistungen erweitern. Bereits Ende 2015 feuerte das Unternehmen rund 20 seiner Mitarbeiter, die bisher die Kommunikation mit den Kunden via Messenger übernommen hatten. Auch sein Berliner Büro schloss die Firma und konzentriert sich inzwischen auf den amerikanischen Markt. Die Personalkosten für die menschlichen Schreiberlinge waren wohl auf Dauer einfach zu hoch.

Uber will 100.000 autonom fahrende S-Klassen von Daimler kaufen

Es wäre wohl der größte Auftrag in der Geschichte des deutschen Autobauers: Angeblich will Uber 100.000 Mercedes-Benz-Limousinen der S-Klasse bestellen. Der Haken an der Sache ist, dass Uber nur Interesse an autonom fahrenden Autos hat und Mercedes wohl erst 2020 in der Lage ist, eine autonome S-Klasse auszuliefern. Das Gerücht erscheint insofern realistisch, dass Uber schon vor langer Zeit bekanntgegeben hat zukünftig auf autonome Autos setzen zu wollen. Außerdem hätte Uber wohl genug Geld für diese Monster-Bestellung. Die Kosten liegen laut Manager Magazin bei mindestens 10 Milliarden Euro.

Es wäre der größte Auftrag der Daimler-Geschichte: 100.000 autonome S-Klassen will Uber bestellen. (Quelle: Mercedes Benz)
Es wäre der größte Auftrag der Daimler-Geschichte: 100.000 autonome S-Klassen will Uber bestellen. (Quelle: Mercedes Benz)

Foodpanda kauft das Hong-Kong-Geschäft von Delivery.com

Foodpanda, das globale Lieferdienst-Startup aus Berlin richtet sich neu aus. Vor einem Jahr war die Firma mit starker Rocket-Internet-Neteiligung noch in 40 Ländern aktiv. Inzwischen sind es nur noch 24. So trennte man sich zum Beispiel vom Geschäft in zehn afrikanischen Ländern und Lateinamerika und konzentriert sich jetzt auf weniger Länder. Dazu gehört weiterhin Hong Kong, wo Foodpanda schon seit 2014 aktiv ist. Jetzt hat das Berliner Unternehmen das Geschäft des amerikanischen Konkurrenten Delivery.com übernommen und damit einen der größten Konkurrenten akquiriert.

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5 Antworten
  1. von grep am 18.03.2016 (22:02 Uhr)

    Hallo ...,


    wenn eine Firma 10 Milliarden Euro in ein Geschäft investieren möchte, dann muss dieses Unternehmen bestimmt schon einiges verdient haben resp. noch erwirtschaften.
    Und es zeigt dass DE noch immer die besten Automobilbauer hat.
    Sicherlich würde ein solcher Deal Daimler richtig groß und innovativ werden lassen.
    Von einem solchem Geschäft mögen andere Autohersteller nur träumen können.


    Ciao, Sascha.

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  2. von Erich am 18.03.2016 (22:30 Uhr)

    Hoffentlich springen die nicht von dem Deal wieder ab. Sonst haben wir die nächste Wirtschaftskrise.

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  3. von Irrelephant am 19.03.2016 (07:46 Uhr)

    Zu GoButler:
    Es ist doch weitläufig bekannt, dass GB sich durch den Einsatz der menschlichen Bots einen großen Datenschatz angehäuft hat und somit nun über wesentlich mehr Rohmaterial als Google, Apple, Amazon und Microsoft zusammen hat.
    Dementsprechend können die ihre Bots wesentlich realitätsnaher programmieren sodass der Enduser eine bessere User experience hat.

    Zu Uber
    100 000 S-Klasse für 10 000 000 000 € / $ halte ich für ein Gerücht.
    Bei einem so hohem Auftragsvolumen bekommt man dementsprechend ein hohen Nachlass (siehe Flugzeugflotten Käufe von Ryanair), große Unternehmen bekommen schon zwischen 30-40% auf eine C-Klasse!!

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  4. von Presse vergisst oft schnell am 20.03.2016 (12:27 Uhr)

    Uber oder BlackCab hatte als Luxus-Limousinen-Service angefangen.
    Von daher ist es back to the roots wenn man nur noch Luxus-Marken anbietet:
    http://www.golem.de/news/google-ventures-limousinen-startup-uber-ist-3-5-milliarden-us-dollar-wert-1308-101165.html
    Die Presse vergisst leider zu schnell.

    Jeder RoboCar ist ein arbeitsloser Fahrer mehr. Das Boot ist zu. Der Staat sollte neue Fahrer nicht mehr zulassen und diese Jobs für Neuzugänge sperren bis die Lebens-Einnahmen aller ausgebildeten Fahrer wieder stimmen und GARANTIERT werden.

    Bald backen die Autobauer viel kleinere Brötchen. Daimler ist wohl auch der größte Nutzfahrzeug-Hersteller. Von daher betrifft die das nicht so.
    Aber die PKW wandeln sich in On-Demand-Cars welche man her Handy bei Bedarf ruft.
    Im Moment halten die Hersteller die Neuzulassungs-Zahlen oben indem sie z.b. Privat-Wagen verleasen. Das ist aber pro Person immer noch ein Auto auch wenns in Wirklichkeit der Autofirma gehört welche dort ihre Gewinne lagern kann.
    Commodora Amiga, Atari ST, Acorn, BeOS, NextStep, Mips, Alpha, Sparc, 68k, Atari-SpieleKonsolen ... waren auch mal groß und schrumpften dann auf Nischen oder wurden beendet.
    Wenn jetzt also die Leute keine Autos mehr leasen und quasi 2 Leute dasselbe Auto per Handy nutzen, hat man für Privat-PKW nur noch die Hälfte der Neuzulassungen und das Fließband muss die Hälfte der Zeit was anderes Produzieren. Also muss die Auto-Branche zugangsgesperrt werden und langsam schrumpfen. So wie damals die Pferde-Tränken/Schmiede/Kutschen-Produzenten/Reparierer... als die zillionen Nutzpferde durch Autos ersetzt wurden.
    Und in wirklichkeit ist der Faktor nicht 2 Personen/2Handies/1Auto sondern vielleicht 5-10 Leute pro RoboCar und wegen Morgens Mitfahren zur Firma/Frisco/Startup-Center/GoogleCampus/... sogar 1:20-1:40.
    Der private Autobesitz wird wie Schallplattenspieler massiv sinken.
    Firmenautos hingegen könnten durch Robofizierung auch gestrafft werden aber nicht so deutlich weil die sowieso hoffentlich gute Auslastungen haben während das Privat-Auto vielleicht 70-90 Minuten pro Tag bewegt wird also im Rest der Zeit für jemand anderen fahren kann statt einen Parkplatz zu belegen.

    Wenn die E-Autos kommen wird auch keiner mehr ein Benzin-Auto haben wollen. Diese ganzen Infrastrukturen mit tausenden von Jobs brechen zusammen. Tankstellensterben sagt ausser mir aber keiner voraus... Und die Presse wundert sich dann über 25% Umsatz-Steuer obwohl sie etwas dagegen hätte tun können...

    Davon abgesehen sieht man aktuell, das die Firmen plötzlich für die Kunden programmieren. Skype für Android hat endlich verständlichere Buttons bekommen was schon vor 15 Jahren hätte programmiert werden können. Tesla kündigt den Tesla3 an. Und wie ich auch schon vorhersagte, verkauft Google überflüssige Cashburner-Investments an andere Firmen.

    D.h. die Firmen müssen Ankündigungen bringen damit ihr Kurs nicht sinkt und sie aus der Portokasse aufgekauft werden. Und ausnahmsweise profitieren nicht mehr nur die Boni-Manager sondern gelegentlich auch mal die Kunden.
    Im Winter muss sich jeder warm anziehen. Das findet aktuell statt. Oft auch Ankündigungen nicht für dieses sondern ÜBERnächstes Jahr oder noch später wo man sich nicht wirklich dran halten muss...
    Wir hingegen dürfen dank möglicherweise des-interessierter Mainstream-Presse bald die Autofirmen und ihre Bonis und hunderttausende Jobs mal wieder retten.
    Doch trotz 10.000 Euro Förderung wird keiner mehr ein Benzin-Auto kaufen. und auch kein Elektro-Auto welches nicht wie eine Katze selber zur Futterstelle läuft bzw. Lade-Station fährt. Wieso soll man auf Parkplätzen rumrennen ? Das ist retro von annu-dazumal nach dem Krieg in den Schwarzweiss-Filmen. Gute Autos called man per handy und die fahren punktgenau vor wie Kitt von Knightrider wenn man mit dem Einkaufswagen aus dem Supermarkt kommt. Tesla kann es. Alle anderen sind froh wenn ein Elektromotor und Akku drin steckt... Handbetrieb gibts nur für Elektro-Fahrräder. Echte E-Cars sind Robofiziert und Eigenständig. Da sparen Firmen-Manager und Privatpersonen gigantisch Zeit z.B. in Berlin weil man aussteigt und das Auto sich selber kümmert wo es herumlungert oder loadet oder andere Mitnimmt und sich nützlich macht und man nie wieder in Berlin usw. Parkplätze suchen muss... wenn die Straßen verstopft sind weil die E-Cars um die einzige Loaderstation herumstehen, hätte die Stadtverwaltung besser mal funktionierende Parkplatz/Loaderpoint-DigitizerSysteme entwickelt. Aber die überlegene Qualität deutscher Groß-IT-Projekte ist ja allgemein bekannt obwohl ich sowas kostenlos mal so eben programmieren könnte aber die Rechtskosten es uninteressant machen so das man Firmen mit vielen Steuervorteilen und/oder BWLern und Juristen und Bonis und Management und Tochterfirmen beauftragen muss. Wir erinnern an Toll-Collect wo die Daimler-Ingenieure die funktionierenden Systeme lieferten und die Software von einem anderen Partner kam...
    Bei Ingenieuren sieht man was passiert: Drohnen, Autos die automatisch parken, Mars-Lander,...
    Bei Software kriegt man erzählt oder am Bildschirm gezeigt das was passiert dank ehrlicher Diplome und Dr.-Titel erfolgreicher deutscher Groß-IT-Projekte...

    Private PKW werden bald ein kleineres Segment so wie Schallplattenspieler und gehören Transport-Unternehmen wo man per Handy bucht. Darauf sind die Autohersteller nicht ausgerichtet so wie die Erdölstaaten auf den vielleicht auf ewig niedrigen Ölpreis oder die damaligen Schallplatten-Geschäfte oder Videotheken. Die Presse vergisst zu schnell...
    Und wir bezahlen mal wieder die im Voraus vermeidbaren Kosten und tausenden Dauer-Arbeitslosen der Transport-Wirtschaft und bei Auto-Firmen.

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  5. von grep am 21.03.2016 (14:15 Uhr)

    Hallo Erich,


    vermutlich nicht, denn wir hier in DE bauen noch immer die besten Autos.


    Ciao, Sascha.

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