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Gar nicht so billig: Diese 13 Terabyte-SSD kostet schlappe 13.000 Dollar

Gar nicht so billig: Diese 13 Terabyte-SSD kostet schlappe 13.000 Dollar

Groß, größer, Fixstars SSD-13000M. Die 2,5-Zoll-SSD des US-amerikanischen Unternehmens hat eine Kapazität von 13 Terabyte – passend zur bisher nicht erreichten Speichergröße ist auch der fünfstellige Preis von 13.000 US-Dollar.

Gar nicht so billig: Diese 13 Terabyte-SSD kostet schlappe 13.000 Dollar

Fixstars 13-Terabyte-SSD. (Bild: Fixstars)

Fixstars SSD-13000M in erster Linie für Unternehmen bestimmt

Die SSD, die auf 15-Nanometer-MLC-NAND-Flash-Bausteinen von Toshiba basiert, ist in erster Linie für Unternehmen konzipiert, die mit hochauflösendem Videomaterial arbeiten. Schließlich passen 4,3 Stunden Filmmaterial in 4K-Auflösung und 60 Bildern pro Sekunde auf diese . Bei Videos mit h.265-Kompression (HVEC) mit 60 Bildern sind es beeindruckende 823 Stunden. Handelt es sich um Videos in Full-HD-Auflösung mit 29,97 Bildern pro Sekunde und H.264-Kodierung könnt ihr 1.924 Stunden auf die Platte packen. Zur weiteren Veranschaulichung: Ihr bräuchtet 2.800 DVDs, um die SSD randvoll zu bekommen.

Die Fixstars SSD-13000M ist die derzeit größte SSD der Welt. (Bild: Fixstars)
Die Fixstars SSD-13000M ist die derzeit größte SSD der Welt. (Bild: Fixstars)

Angeschlossen wird die SSD per SATA-6, die Leserate beträgt laut Hersteller 580 Megabyte pro Sekunde, die sequenzielle Schreibgeschwindigkeit soll bei 520 Megabyte pro Sekunde liegen. Wie schnell die SSD 4K- oder gar 8K-Videos lesen oder schreiben kann, gibt Fixstars leider nicht an.

Fixstars SSD-13000M: Für Privatkunden unerschwinglich

Die Fixstars SSD-13000M kommt mit seiner Kapazität von 13 Terabyte zwar nicht ganz an die 16-Terabyte-HDD der 2,5-Zoll Samsung PM1633a ran, die im August letzten Jahres enthüllt worden ist, aber dieser Vergleich hinkt ohnehin, denn wer vergleicht schon Äpfel mit Birnen – sind SSDs doch weit schneller als magnetische Festplattenlaufwerke und zumeist zuverlässiger.

Fixstars bietet neben der 13.000 US-Dollar teuren 13-Terabyte-SSD auch Modelle mit zehn und sechs Terabyte an, die zwar günstiger als das größte Modell sind, für Privatkunden dürften sich aber auch die in zu hohen Preisdimensionen bewegen. Zwar werden SSDs immer günstiger und gleichen sich den Preisen von HDDs weiter an, bei SSDs mit solchen Kapazitäten werden Preissenkungen in erschwingliche Regionen aber noch eine Weile dauern.

via www.techradar.com

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2 Antworten
  1. von Für Big-Data vielleicht spannend am 17.01.2016 (17:20 Uhr)

    $13.000 pro 13TB macht $1000 für 1 TB also $240 für 240 GB. Bei Amazon die Platz 1 SSD liegt wohl bei 84 Euro für 240 GB also etwa 2.5 mal billiger. Aber NAS wo man MicroSD-Karten oder SSDs zusammenschaltet gibts leider wohl nicht wirklich günstig :-( Man muss schnellere als SATA3.0-6GBit/sek-Platten oder selbstbau-SSD-NAS ja auch per Thunderbolt oder USB3.1 anschliessen. Intels Chipsatz mit ich glaube USB-3.1 und Thunderbolt-2 oder -3 gibts ja auch und ist wohl verfügbar.

    Big-Pads oder Fat-Laptops mit billigeren größeren Teilen gibts leider nicht. Beim iPhone, iWatch, SuperSportwagen bezahlt man ja dafür das es so klein und hochintegriert ist oder viele PS auf wenige Kilogramm liefert. Ein halb so teures und dafür doppelt so dickes iPad-Pro in der Autovermietung und am Flughafen-Schalter festgeschraubt stört hingegen sicher keinen. In manchen Einsatz-Zwecken machen solche Festplatten wohl auch Sinn und haben ihre Kunden während man in den normalen Data-Storages einfach die neuen 3.5"-Platten verbaut welche ja auch stetig mehr Gigabytes liefern.

    Fragt mal Eure Big-Data-Bekannten ob Data-Warehouses sowas in 6/10/13-TByte scharenweise kaufen. Weil es nur SATA-3/6GBit/sek sein dürfte (im Text steht SATA-6) ist NAS wohl oft sinnvoller im SOHO oder wo mehrere zugreifen.

    FullHD sind 2 Megapixel, UHD-1-4k sind wohl 8 Megapixel und UHD-2-8k sind wohl 32 Megapixel und das auch noch in ich glaube 10 Bit also 25% mehr Bits.
    Die alten Geräte können teilweise zwar 4k aber nehmen nur 264 auf.

    D.h. Youtube und andere könnte Probleme mit dem Durchsatz und Abspeicher-Mengen haben weil 4k-Aufnahme dank iPhone6s ja normal wird.
    Wenn die 4k-TVs auf dem Preis der günstigsten FullHD-Geräte liegen muss man die nächste Stufe (UHD-2 8k) starten.
    8Megapixel 4k-Sensoren sind ja normal. Aber 32 Megapixel 4k-Sensoren wohl noch nicht so sehr. Evtl wurden manche Netflix oder Amazon-Prime Serien daher wohl nur in 6k aufgenommen.
    Auch der Rest wie Festplatten-Größen, SD-Karten-Größen, Intel-Chipsets (für den neuen iMac mit 9k oder 10k), Upload-Datenraten usw. kommen vermutlich nicht schnell genug hinterher und Apple bringt seine überlegenen Super-ARM-Chipsets für 8k-Bearbeitung weil es NVidias kewlen x86-Chipsätze ja auch nicht mehr gibt und man also wohl nur noch AMD und Intel für x86-Chipsets hat.
    Wenn die 8k-TVs normal werden (in 3 Jahren ?) wird die Upload-Überflutung von Youtube usw. vielleicht nur durch die bis dahin vielleicht noch nicht günstigen 32-Megapixel-Sensoren zurückgehalten.

    Und Firmen, SoHo und natürlich Privatleute "freuen" sich sicher wieder mal neue Intel-Rechner kaufen zu müssen wenn dann noch mal 4mal so viel Pixel umgesetzt werden müssen nur weil die TV-Produzenten 8k durch 4k ersetzen um weiter neue/teure TV-Modelle zu verkaufen.

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    • von Twittelatoruser am 18.01.2016 (00:35 Uhr)

      Was willst du denn letztendlich aussagen?

      Zuerst verteidigst du, dass diese derzeitig möglichen enormen Kapazitäten in Zukunft "ganz normal" sein werden. Du protestierst somit indirekt, dass diese Meldung vollkommen unsinnig sei. Dann laberst du wie ein misratener Neidhammel, dass mit diesen tollen Geräten deine vorgesagte Entwicklung Standard werden wird. Dabei lässt du im Unterton deutlich mitschwingen, dass diese "teuren" Geräte eigentlich oft nur von "Deppen" gekauft werden, und "Normale" (wofür du dich hältst) für viel weniger Geld die gleiche Leistung bekommen, aber eben nur größer (was doch "Normalos" nicht stört),

      Schon da machst du Vergleiche mit Äpfeln und Birnen. Und du meinst, weil dein Vergleich hinkt, muss es ein guter Vergleich sein. Und du vermischst Banalitäten mit Prognosen, womit du sie anscheinend glaubwürdiger sein lassen willst.

      Es überkommt dich wieder der Neid und behauptest, dass diese "dummen iPhone-Benutzer" das Netz sowieso mit 4k-Filmen überfluten werden. Wenn du nicht diesen üblen Neid hättest, hättest du dich informiert, was bei den Videokameraeinstellungen per Default eingestellt ist, was vermutlich die meisten nehmen werden. Und nein, ich habe zwar 4k, aber per Default war 1080p eingestellt (hatte extra nachgeschaut, weil ich keine Lust hatte das iPhone mit 4k-Videomaterial voll zu bekommen, was für mich derzeitig nutzlos wäre - 30 min 4k-Video seien 10 GB!).

      Von Verteidigungsposition über Neidhammel gehst du nun zu der frustrierten Position über, dass per Default die Firmen aus kapitalistischen Gründen von den armen "Normalis" dann noch mehr verlangen werden, was sie gezwungenermaßen finanziell befriedigen müssen.

      Also du sagst, man soll sich nicht über solche Kapazitäten wundern und dass dies alles "normal" wird, aber andererseits beklagst du dich, dass die zur "Normalität" getrieben wird (unter anderen durch diese "Benutzer") und angebliche Normalos (wie angeblich du) dafür wieder finanziell aufkommen.
      Also behauptest du, dass diese vermutliche Entwicklung nicht nennenswert sei und du dies als Allwissender vollkommen schwachsinnig findest?

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