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Digitale Gesellschaft

Wie man 1984 E-Mails verschickt hat [Video]

    Wie man 1984 E-Mails verschickt hat [Video]
(Screenshot: Database)

Gmail-App auf, fix zwei Zeilen eingetippt und abgeschickt – so einfach verschickt man heute E-Mails. Im Jahr 1984 sah das noch ganz anders aus, wie dieses YouTube-Fundstück zeigt. Ein Hingucker für Nostalgiker.

Wir beschweren uns ja gerne mal darüber, dass wir zu viele E-Mails ins Postfach bekommen. Und das liegt sicher auch daran, dass es inzwischen kinderleicht ist, sie zu verschicken. Ein paar Klicks auf dem Smartphone reichen im Grunde ja schon aus, um dem jeweiligen Empfängern mehr oder weniger wichtige Infos zu übermitteln. Anders war das noch in den 80ern, als der Versand echtes Engagement vom Absender benötigte.

Database-Folge aus 1984 zeigt, wie umständlich früher noch E-Mails verschickt wurden

Die Computer-Experten Julian Grün und seine Frau Pat zeigen den Zuschauern, wie ein Prestel-Benutzer 1984 E-Mails verschickt haben. (Screenshot: Database)
Die Computer-Experten Julian Grün und seine Frau Pat zeigen den Zuschauern, wie Prestel-Benutzer 1984 E-Mails verschickt haben. (Screenshot: Database)

Dieses TV-Relikt aus dem Vereinigten Königreich zeigt, wie viel komplizierter es noch 1984 war, eine E-Mail beispielsweise mit dem Prestel-System (Abk. für „Presse-Telefon“) zu verschicken. Die Folge, die wir hier kuratieren, stammt ursprünglich aus der Serie „Database“ des Fernsehsenders „Thames TV“ und richtete sich an Computer-Freaks und Tech-Enthusiasten.

Die Computer-Experten Julian Grün und seine Frau Pat zeigen den Zuschauern, wie ein Prestel-Benutzer damals eine Verbindung mit Hilfe eines Dreh-Telefons herstellte. Über Micronet 800 konnten Nutzer untereinander und an ihren Provider kleine Nachrichten verschicken.

Nicht weniger interessant ist auch die Geschichte darüber, wem der Computer, an dem die beiden Geeks arbeiten, gehört. Julian und Pat teilen sich das Gerät nämlich mit einigen anderen Freunden. Früher waren Heim-Computer eben nicht für jeden erschwinglich. Alleine das Prestel-System kostete zu der Zeit um die 16.000 Pfund pro Jahr.

Viel Spaß mit diesem Hingucker!

Übrigens, wenn eure Inbox immer mehr Zeit und Nerven frisst, begeht ihr womöglich diese Fehler im Umgang mit E-Mails.

via motherboard.vice.com

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4 Reaktionen
gonzo
gonzo

Passwort: 1234 - mache Dinge ändern sich nie ;-)

Mit E-Mail im heutigen Sinn hatte das System eigentlich nichts zu tun. Das Mailbox-System (BBS) war von Grund auf anders konzipiert.

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chrisdagamba
chrisdagamba

Things are starting to happen. START THE TAPE
Awesome! Ich hatte vergessen wie es damals lief, vielen Dank für die Erinnerungen. :)

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Wolfgang
Wolfgang

also es ging auch nahezu wie heute als Point einer FIDO Mailbox. Aber die gezeigte Ausstattung war damals schon antiquiert. Zumindest bei mir sah es 198 4 anders aus...

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Werner
Werner

Herrlich..ja..kann mich noch erinnern: Modem aktivieren, handshake etc. und das bei 20 Pfennig pro Minute oder so..oh my god.

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