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2-Faktor-Authentifizierung für WordPress leicht gemacht: Neues Plugin ermöglicht Bestätigung via E-Mail

2-Faktor-Authentifizierung für WordPress leicht gemacht: Neues Plugin ermöglicht Bestätigung via E-Mail

Das WordPress-Plugin „2-Step-Verification“ ist eine neue, einfache Erweiterung für das Content-Management-System, die die Anmeldung in zwei Schritten auf einfache Art und Weise ermöglicht. Der Sicherheitscode zum Anmelden kommt per Mail.

2-Faktor-Authentifizierung für WordPress leicht gemacht: Neues Plugin ermöglicht Bestätigung via E-Mail
WordPress. (Bild: Christopher Ross / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Mit dem neuen WordPress-Plugin „2-Step-Verification“ ist es einfach möglich, eine doppelte Authentifizierung für den eigenen WordPress-Login einzurichten. Ist das Plugin aktiv, reicht es nicht mehr aus, Benutzername und Passwort korrekt einzugeben. Die Erweiterung fordert dann einen Sicherheitscode an, der dem jeweiligen Benutzer an seine in hinterlegte E-Mail-Adresse geschickt wurde. Erst nach korrekter Eingabe des Codes öffnet sich das Backend-Tor.

2-Faktor-Authentifizierung für WordPress: Kein Problem mit mobilen Apps, einfache Einrichtung

Sergej Müller, in der WordPress-Szene für seine Plugins wie wpSEO bekannt, stellt mit dem Plugin eine einfache Möglichkeit für mehr Sicherheit bei der Web-Anmeldung im WordPress-Backend zur Verfügung. In seiner frühen Phase ist das Plugin vorerst auf GitHub verfügbar, es dürfte jedoch auch bald seinen Weg in das offizielle Plugin-Verzeichnis finden. Es gibt zwar einige Alternativen zur Nutzung der doppelten Authentifizierung, wer allerdings keine Extra-App nutzen oder SMS empfangen möchte, fährt mit dem Plugin in die richtige Richtung.

Nach dem Login über die Login-Maske fordert das Plugin für die 2-Faktor-Authentifizierung für WordPress einen Code an, den der Nutzer per E-Mail erhalten hat. (Screenshot: 2-Step-Verification)
Nach dem Login über die Login-Maske fordert das Plugin für die 2-Faktor-Authentifizierung für WordPress einen Code an, den der Nutzer per E-Mail erhalten hat. (Screenshot: 2-Step-Verification)

Da das Plugin noch nicht im WordPress-Plugin-Verzeichnis zu haben ist, muss der Nutzer es vorerst als Zip-Datei von GitHub herunterladen und es in seinem WordPress-Plugin-Ordner entpacken. Im Punkt Plugins im Backend muss es dann nur noch aktiviert werden und los geht es. Sollte es doch einmal Probleme mit dem Einloggen geben, kann der Plugin-Ordner einfach per (S)FTP umbenannt oder gelöscht werden.

Wer auch gern von unterwegs auf seinem Smartphone oder Tablet mit der WordPress- oder einer Drittanbieter-App Inhalte produzieren will, hat mit 2-Step-Verification und dem Login keine Probleme, da das Plugin nur im Web-Login greift.

Für die Zukunft: Manuelle Festlegung von E-Mail-Adresse und Ablaufdatum für die Sicherheitscodes

Das Plugin befindet sich derzeit in der frühen Version 0.0.3. Für die Zukunft sind noch einige praktische Features geplant. So soll der Nutzer in Zukunft eine separate E-Mail-Adresse für die Sicherheitscodes hinterlegen können, um System- und Code-E-Mails zu trennen. Außerdem soll eine Einstellung eine manuelle Festlegung der Gültigkeitslaufzeit eines Codes ermöglichen.

2-Step-Verification überzeugt im Einsatz

Im Test ermöglicht das Plugin das, was es auch verspricht. Die Einrichtung geht leicht von der Hand, es funktioniert, wie es soll und tut seinen Dienst direkt nach der Aktivierung, ohne noch irgendwo Hand anlegen zu müssen. Auch Fehler gehören schnell der Vergangenheit an. War es in der vorherigen Version noch so, dass Codes erst fünf Minuten nach Verlassen der Login-Seite ungültig wurden, entspricht die Funktionalität jetzt der Formulierung, dass die Codes generell nach fünf Minuten ablaufen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Login-Seite geöffnet bleibt oder geschlossen wird. Dank der schnellen Reaktion war dieser Issue bereits nach einer Stunde geschlossen.

via stadt-bremerhaven.de

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5 Antworten
  1. von Christoph Daum am 16.06.2014 (19:19 Uhr)

    Entstanden übrigens aufgrund einer Idee von mir. Auch der Vorschlag der getrennten E-Mail Adresse stammt von mir. :)

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  2. von leganz am 16.06.2014 (21:01 Uhr)

    das ist aber kein starker zweiter Faktor oder? :)) man braucht ja ja nur eine quelle in Beschlag nehmen ;)

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  3. von Christoph Daum am 17.06.2014 (06:55 Uhr)

    Deswegen guck dir bitte mal ich glaub ticket #4 an. Es wird eine getrennte Email für das Access Token geben.
    Somit ist der angriffsvektor ein Email Postfach zu Kapern beseitigt.
    Die Schwachstelle des geklauten Smartphones haben fast alle. Das muss halt entsprechend gesichert sein.

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  4. von El Fox am 17.06.2014 (07:54 Uhr)

    Das ist doch keine echte 2-Faktor-Authentifizierung. Und das erste und beste Plugin ist das hier auch nicht. Ich verwende in meinen Projekten dieses: https://wordpress.org/plugins/two-factor-auth/screenshots/
    Es funktioniert auch mit dem Google Authenticator. Und wer E-Mail lieber hat kann dies auch einstellen.

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  5. von Robert am 17.06.2014 (10:08 Uhr)

    Ich nutze jetzt dieses Plugin: wordpress.org/plugins/google-authenticator/

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