Der aktuelle "Communications Industry Forecast" des Private-Equity-Investors Veronis Suhler Stevenson (VSS) zeigt, dass die Ausgaben im Kommunikationssektor der USA stetig steigen. Dabei soll der Markt für Online-Werbung das Anzeigenaufkommen der Tageszeitungen im Jahr 2011 erstmals übertreffen.
Laut James Rutherford, Managing Director bei VSS, nutzen Konsumenten und Wirtschaft digitale Medien immer stärker – auf Kosten der traditionellen Medien.
Der Bericht besagt, dass die Gesamtausgaben für den Kommunikationssektor in den USA im Jahr 2008 erstmals die magische Grenze von einer Billionen US-Dollar erreichen. Bis 2011 sollen sie jährlich um durchschnittlich 6,7 Prozent steigen. Gleichzeitig verbrachten die Konsumenten im vergangenen Jahr 6,3 Prozent weniger Zeit mit traditionellen anzeigenfinanzierten Medien als noch 2001.
Auch der generelle Medienkonsum der privaten Verbraucher sank 2006 erstmals wieder, und zwar um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut Rutherford liegt dieser Effekt darin begründet, dass News und Unterhaltungsangebote im Internet die Konsumenten weniger lang beschäftigen als traditionelle Medien.