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3D-Druck nicht nur für Maker: Amazon lässt dich Videospielfiguren erstellen

3D-Druck nicht nur für Maker: Amazon lässt dich Videospielfiguren erstellen

baut sein 3D-Druck-Sortiment aus. Im 2014 eröffneten Online-Store für 3D-Druck-Artikel können nun auch Videospielfiguren designt werden, die dann ausgedruckt zu den Kunden nach Hause kommen.

3D-Druck nicht nur für Maker: Amazon lässt dich Videospielfiguren erstellen

Figur aus Infinity Blade. (Bild: Amazon)

3D-Druck-Videospielfiguren selbst individualisieren

Amazon hat sich mit dem 3D-Druck-Spezialisten Sandboxr zusammengetan, um seinen im vergangenen Jahr eröffneten Shop für 3D-Druck-Artikel auf eine neue Stufe zu heben. Statt wie bisher vor allem Zubehör und fertig designte 3D-Druck-Artikel bietet der E-Commerce-Riese nun die Möglichkeit, sich eigene Videospielfiguren zu erstellen. Die werden dann von Sandboxr ausgedruckt und zu den Kunden nach Hause geschickt.

Amazon erweitert 3D-Druck-Shop um selbst designbare Videospielfiguren. (Screenshot: Amazon)
Amazon erweitert 3D-Druck-Shop um selbst designbare Videospielfiguren. (Screenshot: Amazon)

Derzeit können Videospielfans aus rund 40 Charakteren von drei populären Videogames auswählen (bisher „Smite“, „Infinity Blade“ und „Primal Carnage“). Die ausgewählte Figur lässt sich dann personalisieren. So verschiedene Designs, Posen, Größen, Materialien und Untergründe gewählt werden. Bevor der Kaufen-Button gedrückt wird, kann man sich das Ergebnis noch einmal anzeigen lassen. Die selbst erstellten Videospielfiguren kosten zwischen 30 und 90 US-Dollar.

3D-Druck: Amazon will Kunden zu Designern machen

Das Angebot von Produkten aus dem 3D-Drucker stecke bei Amazon noch in den Kinderschuhen, erklärt Amazon-Marketplace-Director Steve Johnson in einer entsprechenden Aussendung des Konzerns. Die neue Funktion solle Kunden die Freiheit verleihen, selbst zu Designern zu werden und einzigartige Produkte zu entwerfen. Die Gaming-Branche habe Amazon zuerst gewählt, da hier eine ähnliche Leidenschaft wie in der 3D-Druck-Gemeinde vermutet werde.

Das Potenzial von selbstentworfenen Spielfiguren für den 3D-Druck hat auch Spielzeughersteller Mattel erkannt. Das Unternehmen hat sich im April dieses Jahres mit dem Softwareanbieter Autodesk zusammengetan, um Kinder in die Welt des 3D-Druckens einzuführen. Autodesk hatte zuvor mit Tinkerplay bereits eine gratis 3D-Druck-App vorgestellt, mit der Kinder ihr Spielzeug selbst herstellen können.

via venturebeat.com

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Eine Antwort
  1. von Lizensierung wäre ganz gut am 09.07.2015 (13:44 Uhr)

    Amazon hätte im Gegensatz zu den privaten Druckern die Macht, z.B. Disney zu Lizensierung zu motivieren.
    Wer sich einen Disney-Gartenzwerg druckt, kann sich vielleicht auf teure Abmahnungen und Lizenzkosten einstellen obwohl man es vermutlich nirgendwo zu für Privatleute akzeptablen Konditionen und ohne Notar und große Anwalts-Kanzlei lizensieren kann. In USA gibts ja Fair-Use. Hier leider wohl nicht...

    Es würde auch reichen, wenn erst nur vereinzelte Spielefirmen darum bitten, Ihre Characters dort anbieten zu dürfen und die Konkurrenz dann nachziehen muss und wie Dominosteine umfallen muss.

    Dasselbe Problem gilt für Poster oder T-Shirts oder Wand-Tattoos. Man müsste alles bequem und rechtssicher ohne Risiken Lizensieren können und vorher die Kosten kennen um eigene Abwandlungen davon produzieren zu können.
    http://t3n.de/news/abmahnung-geek-nerd-sheldon-cooper-barney-stinson-walter-white-516681/

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