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3D-Druck: Diese zehn Seiten musst du kennen

Dass 3D-Druck auch in den nächsten Jahren ein angesagtes Thema und ein wichtiger Industriezweig wird, steht eigentlich außer Frage. Um nicht den Überblick bei diesem Thema zu verlieren haben wir für euch zehn wichtige Seiten zusammengefasst die sich mit 3D-Druck beschäftigen. Von Software über Dienstleister bis hin zu Suchmaschinen ist alles dabei.

3D-Druck: Diese zehn Seiten musst du kennen

Software und Apps:

ReplicatorG

ReplicatorG ist eine kostenlose Open-Source-3D-Software, mit der mehrere bekannte 3D-Drucker betrieben werden können. Im Gegensatz zu vielen anderen CAD- und 3D-Anwendungen ist ReplicatorG sehr einfach zu bedienen und sowohl für Windows, Mac und Linux verfügbar.

Autodesk 123D Apps

Autodesk ist eine der etabliertesten Firmen im Bereich für CAD- und 3D-Software und glücklicherweise hat die Firma die Zeichen der Zeit schnell erkannt und mehrere Consumer-freundliche Apps herausgebracht, die einem bei der Erstellung und beim Druck von 3D-Modellen helfen. Ganze fünf Apps bietet die amerikanische Firma zu diesem Zweck inzwischen an. Mit dabei ist zum Beispiel eine App, die aus vielen 2D-Fotos automatisch ein 3D-Modell erstellt. Außerdem bietet Autodesk auf seiner Seite auch eine Galerie bzw. Datenbank für 3D-Objekte, welche mittels der eigenen Apps erstellt worden sind.

Dienstleister:

crayon creatures

Der Dienst hat sich darauf spezialisiert, von Kindern gezeichnete Objekte in echte, plastische Gegenstände zu verwandeln. Gegen eine Gebühr von 100 Euro verwandelt das Team jede Kinderzeichnung via 3D-Druck in ein stabiles und reelles Modell aus Kunststoff.

crayon creatures erstellt reelle Objekte aus Kinderzeichnungen für einen Preis von 100 Euro.
crayon creatures erstellt reelle Objekte aus Kinderzeichnungen für einen Preis von 100 Euro.

Sculpteo

Sculpteo ist ein bekannter professioneller Dienstleister für 3D-Druck. Hier können Kunden ihr 3D-Modell in verschiedenen Farben und Materialien ausdrucken lassen. Darüber hinaus können die Objekte über eine Shop-Plattform auch verkauft und anschließend On-Demand gefertigt werden.

Ponoko

Ponoko geht mit seinen Dienstleistungen über den klassischen 3D-Druck hinaus. Hier können Nutzer ganze, physikalische und elektronische Produkte erstellen, und diese anschließend fertigen lassen oder als Bausatz verkaufen. Dazu bietet Ponoko einen vorgegebenen Pool aus Bauteilen, die sich der User beliebig zusammenstellen kann. Zusammen mit Teilen aus dem 3D-Drucker entstehen so komplette funktionelle Produkte aus dem Nichts.

Cubify

Cubify bietet sowohl eigene 3D-Drucker an, als auch Druck-Dienstleistungen. Cubify druckt aber nicht nur individuelle Modelle sondern erlaubt auch die Individualisierung einiger vorgefertigter Produkte direkt im Browser. So kann man sich zum Beispiel einen Ring individualisieren und drucken lassen. Weiterhin gibt es auch einen Marktplatz für 3D-Druck-Produkte, die von Usern gestaltet worden sind.

BumpyPhoto

BumpyPhoto ist ein besonderer Dienst, der sich stark von den bisher vorgestellten Modellen unterscheidet. Denn BumpyPhoto nimmt existierende, herkömmliche 2D-Fotos und verwandelt diese in 3D-Bilder. Dabei werden die Fotos zunächst mit spezieller Software in die Tiefe gezogen und anschließend von Hand verfeinert und korrigiert. Anschließend werden die Ergebnisse mit einem 3D-Drucker gefertigt.

Datenbanken und Marktplätze:

Shapeways

Shapeways ist einer der größten Marktplätze für 3D-gedruckte Artikel. Die Plattform ähnelt beliebten DIY-Marktplätzen wie etsy oder DaWanda, spezialisiert sich aber auf gedruckte Artikel. Jeder kann hier Artikel einstellen und diese anschließend verkaufen.

Thingiverse

Thingiverse ist die größte Datenbank für druckbare 3D-Modelle im Internet. Hier geht es nicht wie bei einem Marktplatz darum, das Modell direkt fertigen zu lassen, sondern hier geht es nur um die jeweiligen 3D-Modelle. Diese können heruntergeladen, modifiziert und anschließend gedruckt werden. Thingiverse gehört zwar zu MakerBot, die dortigen Modelle können allerdings mit beliebigen 3D-Druckern gefertigt werden.

Thingiverse ist die größte Datenbank für 3D-Modelle zum selbst drucken.
Thingiverse ist die größte Datenbank für 3D-Modelle zum selbst drucken.

Suchmaschinen:

makexyz

makexyz ist eine Suchmaschine für 3D-Drucker. Gebt einfach euren Wohnort ein, und die Suchmaschine zeigt euch an, wo es in eurer Nähe kommerzielle oder private 3D-Drucker gibt, mit denen ihr arbeiten könnt.

Yeggi

Yeggi ist eine Meta-Suchmaschine für 3D-Modelle. Sie durchsucht mehrere Datenbanken wie etwa thingiverse.com nach beliebigen Schlagwörtern. So müsst ihr nicht mehrere Seiten abklappern um ein gewünschtes 3D-Modell zu finden. Aktuell listet die Suchmaschine rund 41000 Objekte.

yeggi ist eine Meta-Suchmaschine, die 3D-Datenbanken durchsucht. Momentan werden ca. 41000 Modelle gelistet.
yeggi ist eine Meta-Suchmaschine, die 3D-Datenbanken durchsucht. Momentan werden ca. 41000 Modelle gelistet.

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7 Antworten
  1. von Daniel am 18.04.2013 (13:54Uhr)

    Moin,

    In wirklich spannendes Themefeld. Ich finde gerade in unserer leider derartig geprägten Wegwerfgesellschaft könnte dies für eine gewisse Alternative sorgen - so ist man nicht mehr gezwungen die ganze Lampe in den Müll zu schmeissen sobald die Sollbruchstelle 'Ein/Aus Schalter' defekt ist. Man kann sich einfach einen neuen drucken.

    Auch im medizinischen Bereich sehe ich eine spannende und wirklich sinnvolle Entwicklung. Da bin ich sehr gespannt wohin die Reise gehen wird.

    Negative Randerscheinungen wie das drucken eigener Waffen könnten natürlich zu einem Problem werden, dürfte schwierig sein dies unter Kontrolle zu halten.

    Von all dem abgesehen bleibt aber unter dem Strich eine faszinierende Technik mit schier unendlichen Möglichkeiten - ich als kleiner Technik Geek bin in jedem Fall sehr euphorisch.

    Sobald die Preise für Consumer 3D Drucker in erschwinglichen Bereichen sind könnte dies den Markt revolutionieren.

    Vielleicht schaut ihr ja auch mal auf meiner 3D Drucker Seite vorbei, es würde mich freuen.

    Macht weiter so.

    Mit frohen Grüßen
    Daniel

  2. von Danny am 18.04.2013 (14:10Uhr)

    Hallo,

    Wie Daniel schon anspricht, denke ich auch, dass die Drucker zu einem verbraucherfreundlichen Preis erhältlich sein müssen, bis in diese Sache auch durch den B2C-Markt Schwung rein kommt.

    Solange das nicht der Fall ist, werden vorerst wohl die Dienstleister das große Geschäft machen und das wirkt sich auf das "ich drucken mal eben schnell etwas" Vorhaben der Privatpersonen aus. Es wird wohl noch eine Weile dauern bis es soweit ist, aber dass 3D-Drucker in den kommenden Jahren in Wohnzimmern Einzug halten werden, ist so gut wie sicher.

    Viele Grüße
    Danny

  3. von Anne Marie am 18.04.2013 (14:38Uhr)

    Ich muss gestehen, ich habe letztes Jahr das erste Mal von 3D-Druckern gehört und es spontan für einen extrem guten und gelungenen Scherz gehalten: Echt visionär und wie soll sowas tatsächlich realisierbar sein? Nach wie vor kann ich nur staunen!
    Was für ein toller Überblick den die t3n-Redaktion hier zusammen getragen hat über das was jetzt schon Wirklichkeit ist. Freue mich sehr auf den Seiten zu stöbern. Vielen Dank!

  4. von drey am 19.04.2013 (11:16Uhr)

    Hey ich habe mal ne Anfänger-Frage an die Community: Können bestimmte Drucker auch nur bestimmte Datensätze bzw. Dateiformate drucken? Also kann z.B. der Makerbot nur Dateien aus der Makerbot-Datenbank drucken?

    Vielen Dank für eure Hilfe

  5. von Michaels Tagebuch (3D-Druck: Diese zehn… am 19.04.2013 (17:02Uhr)

    3D-Druck: Diese zehn Seiten musst du kennen...3D-Druck: Diese zehn Seiten musst du kennen......

  6. von 3DPO_de am 26.04.2013 (16:26Uhr)

    Hey lieber Moritz,

    wäre auch cool, wenn ihr eure Section um deutschsprachige Blogs erweitert, die sich mit diesem Thema ebenfalls auseinandersetzen.

    Nur für die Vollständigkeit :-)

    Sonnige Grüsse! :)

  7. von 3D-Druck: Diese zehn Seiten musst du ken… am 24.01.2014 (11:50Uhr)

    […] “ Dass 3D-Druck auch in den nächsten Jahren ein angesagtes Thema und ein wichtiger Industriezweig wird, steht eigentlich außer Frage.”  […]

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