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Wie 3D-Druck die Welt verändern wird [Video]

    Wie 3D-Druck die Welt verändern wird [Video]

Ein neues Video eines amerikanischen Fernsehsenders zeigt die Chancen und das Potenzial des 3D-Drucks in einem tollen, achtminütigen Video auf. Dabei gehen die Autoren nicht nur auf die gegenwärtige Situation ein, sondern beleuchten auch die ferne Zukunft der Industrie, zum Beispiel in Bezug auf Medizintechnik.

3D-Druck wird eine eigene Industrie begründen

3D-Drucker sind einer der größten Trends der digitalen Gemeinschaft in den letzten Jahren. Die Geräte, die inzwischen massentauglich und erschwinglich geworden sind, erhalten mehr und mehr Einzug in den Alltag von aufgeschlossenen Nutzern. Dass dahinter zukünftig eine gesamte Industrie entstehen wird, mit ihren eigenen Chancen und Risiken, und einem enormen finanziellen Potenzial, das erkennen momentan noch sehr wenige.

Umso interessanter ist es, dass der amerikanische, nicht-kommerzielle Fernsehsender PBS das Thema nun aufgegriffen und innerhalb von rund 8 Minuten sehr ausführlich beleuchtet hat. Im Rahmen seiner Serie „Off Book“ beleuchtet PBS zwei Mal wöchentlich Themen, die zwischen den Bereichen „digitale Kultur“ und Kunst liegen. Das Format erscheint ausschließlich im Internet und kann über den YouTube-Kanal von PBS abgerufen werden.

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7 Reaktionen
dannywoot
dannywoot

@Fabbeo

Coole Sache, danke!

(müssen nicht unbedingt Silikonbrüste sein, nur damit das klar ist) :)

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Fabbeo
Fabbeo

Hallo dannywoot,

ja, es lassen sich auch elastische Materialien erzeugen, z.B. mit dem Polyjet Verfahren.
Wir haben das mal in unserem Blog vorgestellt:

https://www.fabbeo.de/blog/3d-druck-verfahren-im-uberblick-teil-2/

Besonders spannend daran ist, dass sich verschiedene Materialhärten kombinieren lassen, aber ob das für Silikonbrüste passt, kann ich nicht sagen ;)

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dannywoot
dannywoot

@cocker Lassen sich damit auch Dinge herstellen, die so elastisch sind wie - sagen wir mal.... weils mir NATÜRLICH ZUFÄLLIG gerade einfällt..... - Silikonbrüste?

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nhitze
nhitze

@Stephan Ich mißtraue dem aktuellen Pressehype um das Thema und der Gartner Hype Cycle siedelt das Thema ja auch schon eher auf dem fallenden Ast, aber ganz so negativ wie du sehe ich es nicht.

Btw. http://www.eurozine.com/articles/2009-12-01-passig-de.html

Und viel interessanter: http://3druck.com/objects/handprothesen-aus-dem-3d-drucker-guenstige-hilfe-fuer-5-jaehrigen-028540/

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Stephan Jäckel

Auch wenn ich jetzt hier bestimmt als technikfeindlicher Bösewicht ausgesondert werde, aber jeder neuen, aufregenden Technologiewelle, wohnt die Gefahr des Realitätsverlusts inne. Leider.

Nun gehe ich nicht davon aus, dass das 3D-Drucken von Waffen, Bomben oder Bakterien (gemeinhin einfacher, als ein ganzes menschliches Organ, wie im Film gezeigt) die Hauptanwendungen sein werden. Das wäre ebenfalls realitätsfern und bar jeder Grundlage. Mich so zu verstehen, hieße mich bewusst und voller Absicht falsch zu verstehen.

Dennoch haben wir mit 3D-Printing wieder eine technische Entwicklung, über die die Gesellschaft als solche vorher nicht nachgedacht oder entschieden hat. Während es bei der Industrialisierung nach recht lange gedauert hat, bis wir auf die negativen Folgen wie SMOG oder Klimaerwärmung durch Methan- und CO2-Emissionen aufmerksam wurden, fielen uns Computerviren schon wesentlich schneller auf.

Wir sollten einfach realistisch aussprechen und uns frühzeitig Gedanken machen, wie wir uns darauf vorbereiten und reagieren, wenn es eben zu einem Mißbrauch von 3D-Technologie mit fatalen Folgen kommt. Und ich nehme an, der wird schneller auftreten, als der erste Computervirus.

Und niemand sollte so naiv sein anzunehmen, dass es den Mißbrauch zu Gewalt gegen andere Menschen nicht geben wird, genauso wenig wie ich ja annehme, dass Waffen einen signifikanten Anteil am 3D-Druckmarkt ausmachen wird (außer vielleicht Handfeuerwaffen in den USA).

3D-Vorlagen z.B. für funktionierende Bomben werden die Zahl der Blingänger, wie wir erst neulich einen am Bonner Hauptbahnhof hatten, jedoch deutlich verringern. 3D-Printing erhöht die Effizienz, sowohl der Guten, die den Kunden seine Ware zu Hause drucken lassen und die so ohne große Bestände an Fertigwaren auskommen, als auch die Effizienz jener, die derzeit noch ein "Time-to-Market" bzw. ein "Qualitätsproblem" mit ihrer "Dienstleistung" (Angst, Terror) haben. Auch deren Effizienz wird leider steigen. Ebenso sinken für die Guten wie die Bösen die Markteintrittsbarrieren. Leider deutet der PBS-Beitrag dieses nicht einmal an, wo PBS sonst eigentlich ein sehr gründliches und kritisches Medium in den USA ist. Schade!

Und nein, ich werde mich nicht dafür entschuldigen der einen oder anderen rosa 3D-Printing Brille einen schwarzen Rahmen verpasst zu haben. Alle Modetrends haben schließlich auch unterschiedliche Ausprägungen ;-)

Antworten
cocker

Hallo Christian,
naja, es gibt inzwischen mehrere Druckmaterialien. Kunststoffe in bestimmten Farben, Silicone, Gips, aber auch Metalle können inzwischen gedruckt werden.
Noch sind die Materialien verhältnismäßig teuer, aber in Zukunft könnte auch hier der Preis heruntergehen. Warum hast du Bedenken vor Plastik?
____________________________________________
http://3ddruckerkaufen.net

Antworten
Christian

Was für ein Material wird eigentlich zum 3D drucken benutzt? Ich hoffe mal nicht Plastik!?

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