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Für den Hausgebrauch: Tchibo verkauft jetzt 3D-Drucker

Für den Hausgebrauch: Tchibo verkauft jetzt 3D-Drucker

Die Zeiten, in denen die Größe eines Kleinwagens hatten und für Otto-Normalverbraucher unerschwinglich waren, sind endgültig vorbei: Seit heute gibt es das erste Modell für den Heimgebrauch bei Tchibo.

Für den Hausgebrauch: Tchibo verkauft jetzt 3D-Drucker

Der Up! Mini PP3DP. (Bild: Tchibo)

Tchibo: 3D-Drucker „Up! Mini“ stammt von PP3DP

Diesen 3D-Drucker hat Tchibo seit heute Morgen im Angebot. (Bild: Tchibo)
Diesen 3D-Drucker hat Tchibo seit heute Morgen im Angebot. (Bild: Tchibo)

Seit heute Morgen hat der Einzelhändler Tchibo seinen ersten 3D-Drucker im Online-Sortiment: der „Up! Mini“ von PP3DP kommt mit Abmessungen von 24 x 35,5 x 34 Zentimetern und einem Gewicht von sechs Kilogramm sehr kompakt daher und ist für einen Preis von 499 Euro zu haben. Er lässt sich via USB mit dem Computer verbinden. Laut Tech-Blog engadget gilt das Angebot nur bis zum 3. Dezember.

3D-Drucker erobern langsam, aber sicher, die Haushalte

So klein die Größe, so klein ist auch der Druckraum des Up! Mini PP3DP: Insgesamt umfasst er 120 x 120 x 120 Millimeter. Insofern können, was die gedruckten 3D-Objekte angeht, keine allzu großen Sprünge gemacht werden. Allerdings zielt Tchibos Angebot auch eindeutig auf den Heimgebrauch ab: Die Bildergalerie auf der Seite des Angebots umfasst Spielzeuge, Schlüsselanhänger und Ohrringe.

Für Tchibo ist das Angebot vor allem Teil der Weihnachtsoffensive, zu der das Unternehmen verstärkt auf Technik-Angebote setzt. Und doch zeigt sich in dieser speziellen Auswahl für die Weihnachts-Kollektion, wie weit das Thema 3D-Druck in Deutschland schon ist: Was noch vor wenigen Monaten ein Angebot für Unternehmen, Designer und Geeks war, wird langsam aber sicher zum Haushaltsgerät, das seinen Platz neben Drucker und Scanner finden wird.

Weitere Infos über den Up! Mini findet ihr auf der Seite des Tchibo-Angebots und auf der Seite des 3D-Drucker-Herstellers PP3DP. Einen Review zum Up! Mini findet ihr etwa bei makezine.com.

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10 Antworten
  1. von Bastey am 27.11.2014 (16:39 Uhr)

    Ich hatte schon über den Einstieg nachgedacht. Allerdings habe ich gedanklich mit Geräten für 1200 Euro gespielt. Aber das Angebot ist wirklich ziemlich verlockend.

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  2. von ZunK am 27.11.2014 (19:51 Uhr)

    Sicher, dass das keine Kaffeemaschine ist?

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  3. von Fix am 27.11.2014 (20:23 Uhr)

    zwölf Kubikzentimeter??
    Also z.B. 2 x 2 x 3 cm
    Das ist wirklich klein.

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  4. von Fix am 27.11.2014 (20:24 Uhr)

    Richtig wäre 120 x 120 x 120 mm
    Lese ich gerade

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  5. von Musenrössle am 29.11.2014 (17:36 Uhr)

    Wäre mir persönlich jetzt trotzdem noch ein bisschen zu teuer... vor allem weil ich auch - noch... - nicht weiss, was genau ich damit dann machen sollte...

    Aber trotzdem eine definitiv coole Sache :-) ... und wenn wir die "Sowas braucht doch kein Mensch!"-Phase erstmal hinter uns haben und die Preise noch ein wenig gefallen sind, drucken wir in ein paar Jahren bestimmt alle wie die Weltmeister :-).

    Ich bin gespannt wie sich das Weiterentwickelt :-).

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  6. von filamentworld.de am 29.11.2014 (18:32 Uhr)

    Eigentlich keine große Überraschung. Das Weihnachtsgeschäft naht und die Preise für 3D Drucker sind auf einem Niveau angekommen welche für die Allgemeinheit interessant werden...
    Spannend finde ich einzig, dass es gerade Tchibo ist. Wir bei filamentworld hätten eher mit Aldi gerechnet, so war es damals bei den "Billig-Computern" auch. Erst kam Aldi, dann ist Tchibo und der Rest nachgezogen.
    Von daher bleibt eher die Frage, wann wird es einen 3D Drucker von Medion geben?

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  7. von folienwerk7.de am 10.02.2015 (16:31 Uhr)

    Jetzt sollten auch die Fräsmaschinen auch von Tchibo kommen.

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  8. von Spreadforms am 09.04.2015 (01:53 Uhr)

    sieht doch eigentlich ganz gut aus. Kann mir aber kaum vorstellen, dass ein Unternehmen wie Tchibo eine Community rund um das Thema aufbauen kann. Und das ist momentan noch mit am wichtigsten!

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