Mit der Eröffnung eines Shops für 3D-Drucker in New York und dem Release des „Replicator 2“ sorgte MakerBot zuletzt für Aufsehen. Das Gerät der US-Amerikaner ist laut Aussage des Herstellers stabiler, schneller und präziser als das Vorgängermodell und kostet lediglich 1.199 US-Dollar. Mit der Firma Formlabs, einer Ausgründung des MIT Media Lab, tritt nun ein neuer Anbieter ins Rampenlicht. Dessen Gründer setzen auf eine qualitativ hochwertigere Methode des 3D-Drucks und versprechen dadurch deutlich bessere Ergebnisse. Ihr „Form 1“ wird vermutlich zwischen 2.000 und 3.000 US-Dollar kosten.
3D-Drucker: Großes Interesse beflügelt Kickstarter-Projekt
Die weitere Entwicklung und Produktion ihres 3D-Druckers wollen die drei Gründer David Cranor, Macim Lobovsky und Natan Linder über Kickstarter finanzieren. Dort hofften sie ursprünglich auf eine Geldspritze in Höhe von 100.000 US-Dollar. Das über das Kickstarter-Projekt mittlerweile mehr als 2 Millionen US-Dollar gesammelt wurde, verdeutlicht wie groß das weltweite Interesse am „Form 1“ und dem 3D-Druck im Allgemeinen ist.
Anders als der „Replicator 2“ druckt der „Form 1“ mit einer Technik, die als Stereolithografie bekannt ist. Dabei wird flüssiges Kunstharz mit Lasern ausgehärtet, was ein wesentlich genaueres Ergebnis zur Folge hat. Das Fused Deposition Modeling (FDM), das unter anderem der Replicator einsetzt, formt die Objekte schichtweise aus Plastikresten. Die deutlich bessere Qualität der Stereolithografie, kurz SL oder SLA, wird im direkten Vergleich der beiden Methoden besonders deutlich.
3D-Drucker: Hohe Finanzierung könnte Formlabs vor Probleme stellen
Den Entwicklern des „Form 1“ bleiben noch immer zehn Tage, um die Finanzierung über Kickstarter auszureizen. Schon jetzt wurde das ursprüngliche Ziel weit übertroffen, was ein junges Unternehmen durchaus vor Probleme stellen kann, wie Zeit Online zu berichten weiß. In der Hoffnung schon bald selbst einen hochwertigen 3D-Drucker für den Hausgebrauch einsetzen zu können, hoffe ich jedoch auf eine erfolgreiche Weiterentwicklung und empfehle zur Einführung ins Thema diesen Magazinartikel aus der t3n 28.
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von Arif Demir via facebook 16.10.2012 (13:03Uhr) 1.
ich nehm 2
von Al Brecht via facebook 16.10.2012 (13:13Uhr) 2.
Da muss ich doch glatt an das hier denken: http://geek-and-poke.com/2012/10/meta.html
von Ralf Schwartz via facebook 16.10.2012 (14:49Uhr) 3.
Ein wenig Background zu Relevanz und Status des Themas:
http://ralfschwartz.typepad.com/lm/2012/09/the-replicator-3d-printer-this-machine-will-change-the-world.html
von printbox3d 16.10.2012 (15:09Uhr) 4.
Nach printbox wollte ich 3D-Drucker (also "printbox3d") in Einkaufszentren, neben Passfoto-Automaten oder Photo-Drucker-Terminals wie bei dm oder saturn/mediamarkt aufstellen wo man per usbsticks/sd-Karte/Bluetooth seine Aufträge reinschiebt oder welche am Terminal aussucht und dann druckt und die lizenzen an die wahren urheber bezahlt.
Die kosten-Risiken für Abmahnungen und Klagen bis zum Verfassungsgericht wollte ich mir aber sparen.
$2000 und die verbrauchsmaterialien sind für heim-Nutzer aber zu teuer.
In Australien oder Afrika könnte man Ersatzteile Drucken oder per drone-coptern die von zivilisierten Bombern die über australien fliegen abgeworfen werden zur Werkstatt befördern.
Ultrastabile teile für Flugzeug-Jet-triebwerke kann man inzwischen auch 3dDrucken und mehrere Tage auf ein Ersatzteil warten oder Ersatzteile hörten müssen ist auch teuer und ineffizient.
Siehe Smart-repair und Lack-Doktor wo die Farbe für ein paar cm^2 Autolack auch individuell angemischt wird.
Alle gewerbeparks müssten sowas haben um mal eben abgebrochene Druckerteile oder plastikteile vom Toaster oder kaffeemaschine, zerkratzte Seitenspiegel-Halter oder handyhalter fürs auto Drucken zu können die dann nachbearbeitet werden.
Auch oft eher nichts für Privatleute.
Auch das dursichtige aluminiumsalz (durchsichtig und 4* härter als glas) muss ja mit 800 grad gebacken werden. Drucken würde man also die formen dafür um ikeamöbel durch Glas-Bausteine auszutauschen oder zu ergänzen. Ikea hätte dann die Drucker und backstationen vor Ort in den filialen.
Für Dekorationen braucht man natürlich 2D-lasercuttermaschinen und klebt die gecutterten Elemente dann auf seine Möbel oder Wände oder Autos oder Schaufenster. Damit kann man sich wie die hausfrau mit Schnittmustern dann auch aus coolen Stoffen ausschneiden lassen und dann nähen oder bei Blech und Papier dann zusammen-Falzen und Kleben.
Früher mal sollte es Listen aller Tonbandgeräte-Besitzer und CD-Brenner-Besitzer geben. Schon das und die verwertungsgesellschaften machen den Privatbesitz von 3D-Druckern möglicherweise weniger interessant und ein teures Hobby.
Vor 10 Jahren waren in der 3D-Druckerszene zielpreise von unter $1000 verkündet und kostengünstiger selberdruck von zB Sandalen wurde verkündigt.