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3D-Drucker für unter 170 Euro: Das steckt hinter dem Kickstarter-Hit Tiko

3D-Drucker für unter 170 Euro: Das steckt hinter dem Kickstarter-Hit Tiko

Tiko ist ein innovativer , der nur 179 US-Dollar kosten soll. Wir verraten euch, was dahinter steckt.

3D-Drucker für unter 170 Euro: Das steckt hinter dem Kickstarter-Hit Tiko

3D-Drucker. (Foto: Tiko)

Tiko: Der 3D-Drucker soll nur 179 US-Dollar kosten. (Foto: Tiko)
Tiko: Der 3D-Drucker soll nur 179 US-Dollar kosten. (Foto: Tiko)

Tiko: 3D-Drucker für nur 179 Dollar

Einen guten 3D-Drucker für nur 179 US-Dollar? Geht das überhaupt? Geht es nach den Machern des Tiko, dann ja. Und nicht nur das, der 3D-Drucker soll auch deutlich einfacher in der Handhabung und der Wartung sein, als so mancher seiner deutlich teureren Kollegen. Möglich machen soll das die innovative Gehäuseform. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten setzen die Macher auf ein Unibody-Gehäuse. Damit soll es beinahe unmöglich sein, den Drucker falsch auszurichten.

Außerdem soll die Gehäuseform auch die Herstellung vereinfachen, was sich wiederum bei dem günstigen Preis bemerkbar macht. Obwohl die Macher aus Kostengründen auf hochpräzise Bauteile verzichten, soll der 3D-Drucker extrem konsistente und präzise Arbeit leisten. Nach dem Druck wird das gesamte Gerät abgehoben, euer Ausdruck liegt dann auf der flexiblen Unterlage des Tiko. Durch leichtes Biegen sollt ihr in der Lage sein, euren Ausdruck von der Bodenplatte abzulösen.

Tiko: Das Crowdfunding-Ziel hat der 3D-Drucker bereits deutlich überschritten. (Grafik: Tiko)
Tiko: Das Crowdfunding-Ziel hat der 3D-Drucker bereits deutlich überschritten. (Grafik: Tiko)

Tiko: Sein Kickstarter-Ziel hat der 3D-Drucker deutlich übertroffen

Tiko begnügt sich mit nichtproprietärem 1,75-Millimeter-Filament auf einer Ein-Kilogramm-Spule. So müsst ihr auch für den Betrieb nicht unnötig viel Geld ausgeben. Der Preis und das Versprechen, dafür einen wirklich guten 3D-Drucker zu bekommen, haben auch die Kickstarter-Gemeinschaft überzeugt. Bislang kam schon mehr als das Doppelte der angestrebten 100.000 US-Dollar zusammen.

Die vergünstigen Early-Bird-Angebote sind allerdings leider schon vergriffen, aber selbst der reguläre Preis von 179 US-Dollar ist ja nicht sonderlich hoch. Ausgeliefert werden sollen die ersten Geräte im November 2015. Wer sich einen Tiko über die Crowdfunding-Kampagne sichern will, hat dazu noch bis zum 30. April Zeit.

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7 Antworten
  1. von Jan am 31.03.2015 (18:01 Uhr)

    Finden den 3D-Drucker genial, jetzt müssen die nur noch einen 3D Scanner bauen, dann können wir von uns allen Miniatur Figuren erstellen. Da hätte ich auf jedenfall spass dran:-)

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  2. von ungespielt am 01.04.2015 (12:51 Uhr)

    Ich werds mir Kaufen und ein Longboard ausdrucken!

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  3. von Endlich verfügbar am 01.04.2015 (14:01 Uhr)

    Denk ans Copyright. Sonst findet Game Workshop oder wie die heissen das vielleicht nicht gut.
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hausfrauen-die-neuen-Computerpiraten-26901.html

    Aber schon vor 15 Jahren war der Zielpreis "kleiner als $1000". Das wurde jetzt endlich erreicht. Bei Pearl gibts ja inzwischen auch Drucker für wenige hunderte Euro die in der ct getestet wurden. HP wollte auch in diesen Markt. Vielleicht warten die noch ab.

    Wegen Scannern: Es gibt längst Handy-Apps womit man Objekte auf einer Plattform bzw. Töpferscheibe dreht und fotografiert um einen 3D-Scan zu erzeugen. Dasselbe geht mit Handy auch sehr gut um z.b. um Häuser, Autos oder umgestürzte Bäume herumzulaufen und aufgrund des Gyroskops genau zu wissen in welche Richtung (Norden, Süden, West, Ost, und Neigungswinkel !) das Objektiv zeigte so das man schnell ein 3D-Modell hat um es bei Open-Street-Map reinzuladen oder als Miniatur nachzudrucken. Wo das Modell undeutlich ist sieht man am Bildschirms sofort und kann sofort zusätzliche Fotos machen um die schlechten Stellen nachzubessern. Dasselbe benutzen die guten Immobilien-Portale um in unter 10 Minuten Wohnungen und Häuser zu scannen und als 3D-Modell anzubieten.
    Das ist so wie diese 360Grad-Panorama-Stative bzw. Googles Foto App Panorama wo die Kamera gedreht wird aber umgekehrt: Man läuft ums Objekt herum bzw. dreht es auf einer Platte.

    Beim normalen Drucken auf Papier muss man teilweise auch nachbessern und Fotos nach einem Test-Ausdruck heller/dunkler oder kontrastreicher machen.
    Bei 3D-Druck gilt wohl ähnliches.
    Nachteilig ist auch die langsame Geschwindigkeit. Früher gabs Plotter für Zeichnungen. Die waren vergleichbar langsam.
    Interessant wären vielleicht Cutter-Techniken wo man 0.1-2mm dicke Plastikplatten ähnlich wie bei Laubsägen ausschneidet, aufeinanderklebt und dann den Feinschliff macht. Anmalen muss man danach mit der Hand ja sowieso. Oder der Drucker macht das auch.
    Aber unter $200 ist schon ein schöner Preis. Durch Einfuhr-Umsatz-Steuer ist man dann bei $240 und dann noch Porto drauf ($20-$50) und man liegt bei $260-$299. Wird TTIP die Einfuhr-Umsatz-Steuer beenden ?

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  4. von Spreadforms am 09.04.2015 (01:48 Uhr)

    Der Open Source Gedanke sowie die freie Materialnutzung sprechen extrem für das Gerät. Das Design ist natürlich auch mehr als gelungen. Der buraum ist etwas klein, aber sicher für extrem viele Designer und Produktentwickler ausreichend. Zu dem preis fällt einem gar nichts mehr ein :D

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  5. von timoslav am 21.08.2015 (23:04 Uhr)

    Hi Kim,

    der Tiko ist schon ein sehr spannendes Gerät. Wir haben uns mal die Mühe gemacht und ein paar der wichtigsten Fragen und Antworten zum Tiko zusammengeschrieben.
    Vielleicht auch an dieser Stelle interessant:

    http://goo.gl/dHr3UN

    Besten Gruss,
    Timo

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