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Die 5 sichersten Methoden, einen Job nicht zu bekommen

Mindflash.com liefert eine , die zeigt, welche Plattformen Personalchefs konsultieren, um sich ein Bild von den Bewerbern um einen zu machen. Dabei lässt sich sehr schön erkennen, dass vorgefundene Negativmerkmale weit häufiger dazu führen, den Bewerber abzulehnen, als positive Merkmale zur Einstellung führen. Es ist demnach wichtiger, sich davor zu hüten, negativ rüber zu kommen, als es nützlich ist, sich besonders positiv zu installieren.

Die 5 sichersten Methoden, einen Job nicht zu bekommen

Schon 2009 nutzten 45% der Unternehmen Social Screening bei der Bewerbersuche

Bereits 2009 gaben 45% aller im Rahmen einer Umfrage befragten Unternehmen an, sich über Jobbewerber in sozialen Netzwerken zu informieren. 18% der Befragten gaben an, wegen besonders positiver vorgefundener Informationen den Bewerber letztlich eingestellt zu haben. 35% hingegen nannten negative Informationen als Grund für eine Nichtberücksichtigung des entsprechenden Bewerbers.

Top 5 der Jobvermeidungsstrategien

Daraus leiten sich die Top 5 Verhaltensempfehlungen ab. Wenn ihr also ganz sicher gehen wollt, einen Job garantiert nicht zu bekommen, schreibt euch die folgende Checkliste aus der Infografik von Mindflash.com ab.

  1. Digitaler Dreck: Versuche, so viel Dreck wie möglich in so viele soziale Netzwerke wie möglich zu posten. Dabei muss der Dreck so richtig dreckig sein, wie beispielsweise peinliche Fotos oder Gespräche über die drogenverseuchte letzte Partynacht.
  2. Fürchterliches Getrolle: Sei so richtig aktiv in deinen sozialen Netzwerken und Blogs. Hinterlasse so viele nutzlose und nervige Kommentare wie möglich. Vergiss nicht, möglichst intensiv zu fluchen!
  3. Große Klappe: Sprich so schlecht wie möglich über deine bisherigen Arbeitgeber. Lass keinen Zweifel daran, wie sehr du den letzten Job gehasst hast und was für ein Machtmensch dein Chef gewesen sein will, wo er doch bloß ein Schatten eines echten Managers war. Besonders gut kommt es an, wenn du dabei auch noch vertrauliche Informationen deiner letzten Firma preis gibst.
  4. Extrem viele Kontakte und Kommentare: Füge deinem Freundeskreis so viele Kontakte wie möglich hinzu. Besonders hilfreich ist es, wenn diese Kontakte besonders redselig sind und fragwürdige Kommentare auf deiner Pinnwand posten.
  5. Sei negativ: Vermeide es, positive Inhalte zu posten. Stelle besonders deine Fähigkeiten, deine Bildung, alles, was du bisher erreicht hast, so negativ wie möglich dar.
(Quelle: mindflash.com)

Hier gibt es die Infografik in gut erkennbar…

Weiterführende Links zu aktuellen Facebook-News auf t3n.de:

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2 Antworten
  1. von Klaudia am 06.08.2011 (18:42 Uhr)

    Das bestätigt das was ich schon lange sage.

    Bei Bewerbungsgesprächen wird erstmal nicht nach Positivem gesucht sondern geschaut ob sich irgendwas findet, was möglicherweise (!) negativ sein oder werden könnte oder die eigenen Vorurteile bedient oder was die Herrschaften auch einfach nur nicht einordnen können.

    Wer im Web unter seinem realen Namen schreibt sollte darum sehr darauf achten, was er da so von sich gibt.

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  2. von Bob am 11.08.2011 (02:21 Uhr)

    es gibt auch studie die behauptet dass das netzleben keinen einfluss auf die einstellung hat.
    in meinen augen kann man dieser glauben, da man sehr schnell beispiele finden wo leute ihre "stelle" behalten dürfen, auch wenn sie unsinniges zeug schreiben.

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