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58 Prozent mehr Exits im Vergleich zum Vorjahr: So ging es der Tech-Branche 2014

58 Prozent mehr Exits im Vergleich zum Vorjahr: So ging es der Tech-Branche 2014

2014 gab es 58 Prozent mehr Exits als im Vorjahr. Das und mehr geht aus einer aktuellen hervor.

58 Prozent mehr Exits im Vergleich zum Vorjahr: So ging es der Tech-Branche 2014

Exits 2014. (Grafik: Chris Griffith / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

2014 gab es deutlich mehr Exits in der Tech-Branche als noch 2013. (Grafik: CB Insights)
2014 gab es deutlich mehr Exits in der Tech-Branche als noch 2013. (Grafik: CB Insights)

2.886 Exits in der Tech-Branche: Steigerung um 58 Prozent

2014 kam es zu deutlich mehr Exits bei Technologieunternehmen als noch 2013. Das geht aus einer aktuellen Studie der Venture-Capital-Datenbank CB Insights hervor. Insgesamt kam es in der Branche zu 2.807 Übernahmen und 79 Börsengängen. Im Vorjahr gab es weltweit lediglich 1.825 Exits, woraus sich eine Steigerung von 58 Prozent ergibt. Überraschenderweise hat ein Großteil der Tech-Unternehmen zum Zeitpunkt des Exits kein Kapital von institutionellen Anlegern entgegen genommen. Lediglich 27 Prozent der Firmen hatten zuvor von Venture-Kapitalisten oder anderen Anlegern Geld bekommen. 2013 waren es noch 34 Prozent.

Die meisten Exits in der Tech-Branche gab es 2014 in den USA. Danach folgen Großbritannien und Kanada. Deutschland schaffte es auf Platz vier, gefolgt von Indien, die damit China auf den sechsten Platz verwiesen. In der Volksrepublik gab es mit Alibaba und Jumei International zwar einige der größten Börsengänge der Branche, dafür sank aber auch der Anteil der Übernahmen im Vergleich zum Vorjahr deutlich.

Exits: Deutschlands Tech-Branche belegte 2014 den vierten Platz. (Grafik: CB Insights)
Exits: Deutschlands Tech-Branche belegte 2014 den vierten Platz. (Grafik: CB Insights)

Exits der Tech-Branche 2014: Mobile immer mehr im Fokus

Etwa die Hälfte aller Exits entfielen 2014 weltweit auf Unternehmen aus dem Internet-Bereich. Auch in Deutschland lag die Zahl bei 49 Prozent. Aber auch im Mobile-Sektor gab es weltweit mit etwa 20 Prozent einige Übernahmen und Börsengänge. Als Käufer waren in diesem Bereich vor allem Facebook, Intuit und Microsoft aktiv. Sie alle kauften 2014 gleich mehrere Firmen aus dem Mobile-Sektor.

Auch an der Spitze gab es eine Steigerung im letzten Jahr. Während 2013 nur 17 Unternehmen mit einer Bewertung von einer Milliarde US-Dollar oder mehr einen Exit hinlegten, waren es 2014 mit 32 fast doppelte so viele. Verglichen mit der Gesamtanzahl bleiben solche Übernahmen oder Börsengänge aber natürlich nach wie vor eine Seltenheit. Die meisten Exits bewegten sich in einem Bereich unter 200 Millionen US-Dollar.

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3 Antworten
  1. von Marcus am 02.02.2015 (15:22 Uhr)

    In der Überschrift, in der Unterüberschrift und in jedem Absatz noch einmal der Begriff "Exit".. doch nirgends eine Beschreibung dieses Kauderwelchs.

    Ich persönlich kenn kein Unternehmen ohne Ausgang. In Deutschland lässt sich der Trend vermutlich durch die Erhöhung der Sicherheitsstandards innerhalb der Bauvorschriften erklären. Hier werden immer mehr und mehr Sicherheitsaugänge vorgeschrieben.

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  2. von Christian am 02.02.2015 (15:58 Uhr)

    http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/exit

    Hatte auch keine Ahnung was damit gemeint ist ^^

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  3. von Peter Samana am 03.02.2015 (14:08 Uhr)

    Wat für ein von Minderwertigkeitskomplexen getriebenes Exit-Shit-Gelabber. Ungenügend - ab zur Überarbeitung für Menschen

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