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Entwicklung

5G, Cyberwar, Neuro-Informatik: Entwicklung der Technik in den nächsten 30 Jahren

    5G, Cyberwar, Neuro-Informatik: Entwicklung der Technik in den nächsten 30 Jahren

Was werden uns die nächsten 30 Jahre Menschheitsgeschichte in technologischer Hinsicht bringen? Anhand sich abzeichnender Trends und der heutigen Ausrichtung der Forschung wagt Michell Zappa mit seiner Infografik „Envisioning emerging technology for 2012 and beyond“ einen Blick in die Zukunft der Technologie-Entwicklung.

Forschung und Entwicklung in der Technik

Die technologische Entwicklung geschieht an vielen Fronten gleichzeitig. Die elf Disziplinen künstliche Intelligenz, Internet, Interfaces, Sensoren, Ubiquitous Computing, Robotik, Biotechnologie, Materialien, Energie, Weltraum und Geoengineering zusammen verhelfen jedes Jahr diversen Errungenschaften aus Forschung und Entwicklung den Sprung in den Mainstream. Zappas bei envisioningtech (PDF-Datei) veröffentlichte Infografik unterscheidet dabei zum einen über voraussichtliche Wichtigkeit einzelner Technologien sowie über den Einfluss, den diese auf die Konsumenten haben. Außerdem wird kenntlich gemacht, welche Neuheiten aus dem Zusammenspiel mehrerer technologischen Bereiche entstanden sind.

Entwicklung der Technik bis 2020

Die angebrochene Dekade wird bei einer aktuellen Online Bevölkerung von zwei Milliarden Menschen und zehn Milliarden verbundenen Geräten geprägt von Cloud Computing, Tablets, Multi-Touch-Interfaces und Additive Manufacturing. In naher Zukunft werden Cyber-Krieg, Volumendisplays, selbstheilende Materialien, Near Field Communication und Gestenerkennung tragende Rollen spielen. Bis zum Jahr 2020 kann mit 5G gesurft werden, Augmented Reality wird sich durchsetzen, ebenso wie die maschinelle Interpretation natürlicher Sprache, organischer Druck, das Material Graphene und funktionierende maschinelle Übersetzung von Sprache. Um 2020 wird die globale Bevölkerung auf vier bis fünf Milliarden Menschen angewachsen sein, mit 30 bis 50 verbundenen Geräten.

Technologie-Entwicklung von heute bis 2020 Quelle: Michelle Zappa, envisioningtech.com, CC-BY-SA

Entwicklung der Technik von 2020 bis 2040

Ab 2020 wird es personalisierte Medizin geben, genauso wie Geo- beziehungsweise Wetter-Engineering, Computational Photography, synthetische Biologie und Telepresence. Zwei ganz große Themen werden die Stammzellenbehandlung sowie die Existenz von ausschließlich virtuell existierender Lebensformen sein. Um 2030 wird Gentherapie die Gesellschaft revolutionieren, gentechnisch modifizierte Zellen werden mit Licht kontrollierbar sein, es wird künstliche Photosynthese geben, ebenso wie in die Haut eingebettete Displays und virtuelle Realität, deren Exaktheit heute nicht vorstellbar ist.

Technologie-Entwicklung von 2020 bis 2030 Quelle: Michelle Zappa, envisioningtech.com, CC-BY-SA

Im Jahrzehnt zwischen 2030 und 2040 sollen laut Infografik programmierbare Materialien, Anti-Aging-Drogen, Thorium- und Laufwellen-Reaktoren, Klima-Manipulation, durch technische Hilfsmittel erweiterte Intelligenz sowie Utility Fog Realität werden.

Technologie-Entwicklung von 2030 bis 2040 Quelle: Michelle Zappa, envisioningtech.com, CC-BY-SA

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3 Reaktionen
Thomas Gauck
Thomas Gauck

Habe hier einen Schwung "Wissenschaftsbücher" aus den 70er und 80er Jahren. Die prognostizierten noch bis vor 30 Jahren fürs 2000 schwebende Autos und Unterwasserstädte. Alles Käse. Es wird nicht mal ein Bruchteil von dem was da oben steht realisiert sein. In 20 Jahren werden Handys immer noch Feuer fangen, Windows wird immer noch über den Startknopf heruntergefahren und die Menschen werden immer noch verdammt viel Zeit mit "warum-lädt-das-verfluchte-Hologramm-heuto-so-langsam" verbringen.

Nur eines könnte wirklich schneller sein, als heute: Die Erkenntnis, daß man Lebenswert nicht virtuell produzieren kann.

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Marcel Seer

@ Stephan: Danke für den Hinweis, sehr amüsant ;)

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Stephan
Stephan

[...]Um 2020 wird die globale Bevölkerung auf vier bis fünf Millionen Menschen angewachsen sein, mit 30 bis 50 verbundenen Geräten. [...]

Hübsch kleine, übersichtliche Welt. Aber wohin mit den Milliarden Leichen? ;-)

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